Biografisches Handbuch

Todesopfer der Grenzregime am Eisernen Vorhang

ÜBER DAS BIOGRAFISCHE HANDBUCH

Dieses digitale Handbuch erinnert an die Todesopfer an der innerdeutschen Grenze sowie an die tödlich gescheiterten Fluchten von DDR-Bürgern über die Ostsee und die Ostblockstaaten. Ein erstes Teilprojekt dokumentiert die Lebensgeschichten und Todesumstände der Menschen, die an der Grenze zwischen DDR und Bundesrepublik zu Tode kamen. Bis 2022 werden die Biografien der Todesopfer ergänzt, die bei Fluchtversuchen in der Ostsee und in den mit der DDR verbündeten Staaten starben. Über Karte, Filter und Volltextsuche können Sie in den Biografien recherchieren.

BIOGRAFIEN

Quelle: Stefan Appelius
Frank Schachtschneider
Am 19. August 1988 gegen 19:30 Uhr versuchte der 26jährige Frank Schachtschneider aus Berlin-Oberschöneweide die Grenze der Volksrepublik Bulgarien zur Türkei zu überwinden, um in die Bundesrepublik Deutschland zu fliehen. Etwa 800 Meter vor der türkischen Grenze wurde er von bulgarischen Grenzposten tödlich verletzt.
Quelle: Privat, Frank Fülleborn
Rolf Fülleborn
Der 19-jährige Dresdner Rolf Fülleborn versuchte es knapp zwei Jahre nach seinem ersten gescheiterten Fluchtversuch erneut. Am 15. April 1963 wurde seine Leiche bei Lenzen aus der Elbe geborgen.