Biografisches Handbuch

Todesopfer der Grenzregime am Eisernen Vorhang

ÜBER DAS BIOGRAFISCHE HANDBUCH

Dieses digitale Handbuch erinnert an die Todesopfer an der innerdeutschen Grenze sowie an die tödlich gescheiterten Fluchten von DDR-Bürgern über die Ostsee und die Ostblockstaaten. Ein erstes Teilprojekt dokumentiert die Lebensgeschichten und Todesumstände der Menschen, die an der Grenze zwischen DDR und Bundesrepublik zu Tode kamen. Bis 2022 werden die Biografien der Todesopfer ergänzt, die bei Fluchtversuchen in der Ostsee und in den mit der DDR verbündeten Staaten starben. Über Karte, Filter und Volltextsuche können Sie in den Biografien recherchieren.

BIOGRAFIEN

Quelle: Privatbesitz Familie Meinel
Klaus Jürgen Reiher
Am 27. August 1962 versuchte der 18-jährige Abiturient Klaus Reiher von Heringsdorf aus die DDR über die Ostsee zu verlassen, indem er ein Schiff anschwimmen wollte, das ihn außer Landes bringen sollte. Seine Leiche wurde am 14. September 1962 in Polen am Strand von Mrzeżyno geborgen.
Quelle: Karin Toben: Weite Heimat Elbe. Lebenswege an einem Schicksalsfluss. Jever: Lüers 2011, S. 97.
Alfred Lill
Der Genossenschaftsbauer und freiwillige Grenzhelfer Alfred Lill wurde nach einer Silvesterfeier auf seinem eigenen Grundstück in Grenznähe bei einer Auseinandersetzung mit Grenzposten erschossen.