Biografisches Handbuch

Todesopfer der Grenzregime am Eisernen Vorhang

ÜBER DAS BIOGRAFISCHE HANDBUCH

Dieses digitale Handbuch erinnert an die Todesopfer an der innerdeutschen Grenze sowie an die tödlich gescheiterten Fluchten von DDR-Bürgern über die Ostsee und die Ostblockstaaten. Ein erstes Teilprojekt dokumentiert die Lebensgeschichten und Todesumstände der Menschen, die an der Grenze zwischen DDR und Bundesrepublik zu Tode kamen. Bis 2022 werden die Biografien der Todesopfer ergänzt, die bei Fluchtversuchen in der Ostsee und in den mit der DDR verbündeten Staaten starben. Über Karte, Filter und Volltextsuche können Sie in den Biografien recherchieren.

BIOGRAFIEN

Quelle: Karin Toben: Weite Heimat Elbe. Lebenswege an einem Schicksalsfluss. Jever: Lüers 2011, S. 97.
Alfred Lill
Der Genossenschaftsbauer und freiwillige Grenzhelfer Alfred Lill wurde nach einer Silvesterfeier auf seinem eigenen Grundstück in Grenznähe bei einer Auseinandersetzung mit Grenzposten erschossen.
Quelle: BStU
Hanns-Christian Witt
Hanns-Christian Witt fuhr im Oktober als Geschäftsreisender mit zwei Kollegen in seinem Opel „Kapitän“ in die DDR. Bei seiner Rückkehr wurde er am Grenzübergang zwischen Herrnburg und Lübeck festgenommen.