Biografisches Handbuch

Todesopfer der Grenzregime am Eisernen Vorhang

ÜBER DAS BIOGRAFISCHE HANDBUCH

Dieses digitale Handbuch erinnert an die Todesopfer an der innerdeutschen Grenze sowie an die tödlich gescheiterten Fluchten von DDR-Bürgern über die Ostsee und die Ostblockstaaten. Ein erstes Teilprojekt dokumentiert die Lebensgeschichten und Todesumstände der Menschen, die an der Grenze zwischen DDR und Bundesrepublik zu Tode kamen. Bis 2022 werden die Biografien der Todesopfer ergänzt, die bei Fluchtversuchen in der Ostsee und in den mit der DDR verbündeten Staaten starben. Über Karte, Filter und Volltextsuche können Sie in den Biografien recherchieren.

BIOGRAFIEN

Quelle: Privat, Renate Glotz
Manfred Glotz
Am 4. Mai 1965 hatte der 23-jährige Arbeiter die Grenzzäune bei Benneckenstein im Harz bereits überwunden, als er von der MPi-Salve eines Grenzsoldaten tödlich verletzt wurde.
Quelle: Privat, Michael M. Schulz
Harry Weltzin
Am 4. September 1983 versuchte der Diplomingenieur Harry Weltzin unweit von Kneese, Mecklenburg-Vorpommern, den Grenzzaun mit einem Campingspaten zu untergraben, um in die Bundesrepublik zu flüchten. Er löste eine Selbstschussanlage aus und starb an den schweren Splitterverletzungen.