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Name Personengruppe Fallgruppe Datum des Vorfalls Ort des Vorfalls
Monien, Walter Polizei / Militär Todesfälle nach Festnahmen 10. September 1952 Sowjetunion
MfS-Staatssekretär Erich Mielke bestätigte am 5. Juli 1951 den Beschluss zum Anlegen eines Vorganges wegen antisowjetischer Hetze und Fluchtgefahr gegen den Hauptwachtmeister der Volkszpolizei Walter Monien. Am 19. Juli 1951 wurde Monien festgenommen, da seine Fahnenflucht nach West-Berlin unmittelbar bevorstand. mehr >>
Moll, Harry Polizei / Militär Todesfälle bei Fluchtversuchen 20. April 1956 DDR
Der 21-jährige Gefreite der Kasernierten Volkspolizei Harry Heinrich Willi Moll beging am 18. April 1956 Fahnenflucht und versuchte die Elbe schwimmend zu durchqueren. 2 Tage später wurde am Elbufer bei Drethem seine Leiche geborgen. mehr >>
Lehmann, Reginald Polizei / Militär Todesfälle bei Fluchtversuchen 27. Juli 1956 DDR
Bei dem Versuch, die Grenze zwischen Sachsen-Anhalt und Niedersachsen nahe des Flusses Ecker zu überwinden, wurde Reginald Lehmann von Grenzposten entdeckt und festgenommen. Nach erneutem Fluchtversuch traf ihn ein tödlicher Schuss in den Rücken. mehr >>
Eichler, Jürgen Zivilisten / DDR, Polizei / Militär Todesfälle bei Fluchtversuchen September 1962 Ostsee
Jürgen Eichler lernte 1962 seinen Halbbruder Siegmar kennen, der in der Bundesrepublik lebte. Gemeinsam mit ihm entwickelte der Unteroffiziersschüler verschiedene Pläne, die DDR illegal zu verlassen. Im September 1962 begab er sich gegen den Rat seines Bruders allein mit einem Faltboot nach Rügen und versuchte, die DDR paddelnd hinter sich zu lassen. Bei dem Versuch ist er ertrunken. mehr >>
Sudars, Dieter Polizei / Militär Todesfälle bei Fluchtversuchen 27. August 1963 Tschechoslowakei
Dieter Sudars desertierte aus der NVA und versuchte über die ČSSR in die Bundesrepublik zu gelangen. Bereits bei seiner ersten Begegnung mit zwei tschechoslowakischen Grenzsoldaten zog er seine Dienstwaffe und verletzte einen von ihnen schwer. Einen Tag später starb er selbst in einem Feuergefecht. mehr >>
Rehn, Dieter Polizei / Militär Todesfälle bei Kontrollen 15. September 1964 DDR
Am Abend des 15. September 1964 bemerkte der 24-jährige Polizeianwärter Dieter Rehn am Nordrand des Kottmarwaldes zwei Fahnenflüchtige. Als er sie festnehmen wollte, wehrten sie sich und feuerten mit ihren MPis gezielt auf Rehn, der an den Verletzungen starb. mehr >>
Reuter, Rudolf Polizei / Militär Todesfälle ohne Fluchtabsicht 5. Oktober 1964 DDR
Der Bundeswehrsoldat Rudolf Reuter galt lange als vermisst. Erst nach der Wiedervereinigung brachten die Ermittlungen zu den Todesfällen an der innerdeutschen Grenze den Familienangehörigen die traurige Gewissheit seines Todes im Minenfeld. mehr >>
Michaelis, Günter Polizei / Militär Todesfälle bei Kontrollen 24. Dezember 1971 DDR
Gegen 4.50 Uhr hörten Anwohner in Sachsenbrunn an der Werra Schüsse. 20 Minuten später bargen Helfer in der Nähe des Ortseingangs den Abschnittsbevollmächtigen Unterleutnant Günter Michaelis, der durch zwei Schüsse schwer verletzt worden war. Er starb auf dem Weg zum Krankenhaus. mehr >>
Schulze, Peter Polizei / Militär Todesfälle bei Fluchtversuchen 6. Februar 1976 Tschechoslowakei
Peter Schulze war am 5. Februar 1976 nicht zu seinem Revierdienst bei der Transportpolizei in Leipzig-Engelsdorf erschienen. Am 6. Februar 1976 gegen 17.30 Uhr wurde er auf dem Fluchtweg in die Bundesrepublik von Grenzsicherungskräften der ČSSR entdeckt und nach einem Schusswechsel umstellt. Er tötete sich daraufhin selbst mit der letzten Patrone aus seiner Pistole „Makarow“. mehr >>
Rößler, André Polizei / Militär Todesfälle bei Fluchtversuchen 5. September 1976 DDR
Seit dem Frühjahr 1976 diente André Rößler als Rekrut im Grundwehrdienst bei einem Motorisierten Schützenregiment der NVA. Rößler nutze einen Ausgang zur Flucht. Er schlug sich bis zur innerdeutschen Grenze bei Teistungen im Eichsfeld durch. Dort löste er zwei Minen aus. Noch auf dem Weg ins Krankenhaus starb er an den Folgen seiner Verletzungen. mehr >>
Porschel, Fritz Polizei / Militär Weitere Todes- und Verdachtsfälle 21. Oktober 1977 DDR
Drei Fluchtwillige schlugen den Abschnittsbevollmächtigten der Volkspolizei Fritz Porschel in einem Park nieder, um sich seine Waffe zu verschaffen. Anschließend schleiften sie den Leblosen bis zum Ufer der Pleiße und stießen ihn ins Wasser. Seine Leiche wurde am nächsten Morgen geborgen. mehr >>
Gergaut, Gerhard Polizei / Militär Todesfälle bei Kontrollen 15. Januar 1981 DDR
Um in die Bundesrepublik zu gelangen, wollte Helmut C. ein Flugzeug entführen. Er überfiel in Leipzig vor einem Ausbildungsgelände der NVA einen Wachposten und entriss ihm die Maschinenpistole. Dann versuchte er zum Flughafen Schkeuditz zu gelangen. Als sich ein Streifenwagen der Volkspolizei näherte, eröffnete Helmut C. sofort das Feuer und verletzte den Volkspolizisten Gerhard Gergaut tödlich. mehr >>
Kolomoizew, Andre Polizei / Militär Todesfälle bei Fluchtversuchen 5. Mai 1981 DDR
Am 3. Mai 1981 gegen 3.00 Uhr verließ Unter-Sergeant Andre Kolomoizew die sowjetische Kaserne in Mühlhausen. Gegenüber Kameraden hatte er zuvor geäußert, er wolle nach Westdeutschland flüchten. Am 5. Mai 1981 wurde Kolomoizew am Ortseingang von Effelder, Kreis Worbis, durch einen Fahnder der Volkspolizei erschossen. mehr >>
Gal, Nikolai Polizei / Militär Todesfälle bei Fluchtversuchen 25. Januar 1984 DDR
Unweit des Grenzgebietes nahe Benneckenstein stieß ein gemeinsamer Fahndungstrupp des Grenzregiments Halberstadt und der Volkspolizei in einem Wäldchen auf den gesuchten sowjetischen Deserteur Nikolai Gal. Auf ihn wurden zwei Feuerstöße abgegeben, die ihn tödlich verletzten. mehr >>
Kirjuchin, Waleri Polizei / Militär Todesfälle bei Fluchtversuchen 22. März 1985 DDR
Der 19-jährige Sowjetsoldat Waleri Kirjuchin desertierte am 22. März 1985 aus seiner Kaserne in Nohra bei Weimar. Mit einem Geländewagen versuchte er, sich in die Bundesrepublik durchzuschlagen. Im Grenzgebiet stieß er auf Volkspolizisten und DDR-Grenzer, die nach ihm fahndeten. Es kam zu mehreren Schusswechseln, in deren Verlauf Uwe Dittmann, Gefreiter der Grenztruppen, ums Leben kam und Waleri Kirjuchin schwer verletzt wurde. In aussichtsloser Lage nahm er sich auf der Werrabrücke bei Spichra das Leben. mehr >>