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Ergebnis 1 - 96 von 96
Name Personengruppe Fallgruppe Datum des Vorfalls Ort des Vorfalls
Lehning, Günther Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 8. November 1949 DDR
Wachtmeister Günther Lehning beginn am 8. November 1949 Suizid nachdem ihm wegen eine Dienstvergehens die Entlassung aus der Grenzpolizei angekündigt wurde mehr >>
Apportin, Siegfried Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 2. Juli 1950 DDR
Gegen 21.30 Uhr benachrichtigte ein Posten des Kommandos Palingen-Dorf vom Fernsprecher des Kontrollpassierpunktes (KPP) Herrnburg die Wache der Kommandantur Herrnburg, dass Wachtmeister Apportin auf Standposten II erschossen wurde. mehr >>
Liebs, Herbert Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 21. Februar 1951 DDR
Am 22. Februar 1951 näherten sich mehrere amerikanische Offiziere und vier deutsche Zollbeamte der Demarkationslinie in der Nähe der hessischen Gemeinde Willershausen. Auf einen Versuch der Zollbeamten durch Pfiffe und Gesten Kontakt mit den auf der anderen Seite postierten DDR-Grenzpolizisten aufzunehmen, reagierten diese nicht. Am Tag zuvor war an dieser Stelle der DDR-Grenzpolizist Herbert Liebs von einer amerikanischen Militärstreife erschossen worden. mehr >>
Janello, Heinz Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 2. März 1951 Bundesrepublik
Sie gehörten zu den ersten von der SED-Propaganda zu Helden erklärten Todesopfern an der DDR-Grenze. Wachtmeister Werner Schmidt und sein Kollege Heinz Janello wurden am 2. März 1951 auf westdeutschem Gebiet von einer amerikanischen Militärstreife erschossen. Die FDJ-Zeitung Junge Welt behauptete noch 1981 unter der Überschrift „Gefallen für den Frieden“ anlässlich des 20. Jahrestages „der Maßnahmen vom 13. August 1961“, Schmidt sei seinerzeit überfallen und „auf westdeutsches Territorium verschleppt“ worden, wo man ihn „bestialisch ermordet“ habe. mehr >>
Schmidt, Werner Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 2. März 1951 Bundesrepublik
Sie gehörten zu den ersten von der SED-Propaganda zu Helden erklärten Todesopfern an der DDR-Grenze. Wachtmeister Werner Schmidt und sein Kollege Heinz Janello wurden am 2. März 1951 auf westdeutschem Gebiet von einer amerikanischen Militärstreife erschossen. Die FDJ-Zeitung Junge Welt behauptete noch 1981 unter der Überschrift „Gefallen für den Frieden“ anlässlich des 20. Jahrestages „der Maßnahmen vom 13. August 1961“, Schmidt sei seinerzeit überfallen und „auf westdeutsches Territorium verschleppt“ worden, wo man ihn „bestialisch ermordet“ habe. mehr >>
Hinze, Gerhardt Grenzpersonal / DDR Todesfälle nach Festnahmen 18. April 1951 Sowjetunion
Fünf Volkspolizisten des Grenzpostens Kietz an der Elbe hatten für den 4. September 1950 die gemeinsame Flucht in den Westen verabredet. Einer von ihnen war ein Informant des Staatsicherheitsdienstes. Er verriet die Fluchtpläne seiner vier Kameraden. Sie wurden der sowjetischen Militärjustiz übergeben, zum Tode verurteilt und in Moskau hingerichtet. Darüber hinaus kam es in der Grenzbereitschaft zu acht weiteren Verhaftungen. mehr >>
Roth, Egon Grenzpersonal / DDR Todesfälle nach Festnahmen 18. April 1951 Sowjetunion
Fünf Volkspolizisten des Grenzpostens Kietz an der Elbe hatten für den 4. September 1950 die gemeinsame Flucht in den Westen verabredet. Einer von ihnen war ein Informant des Staatsicherheitsdienstes. Er verriet die Fluchtpläne seiner vier Kameraden. Sie wurden der sowjetischen Militärjustiz übergeben, zum Tode verurteilt und in Moskau hingerichtet. mehr >>
Schwieger, Horst Grenzpersonal / DDR Todesfälle nach Festnahmen 18. April 1951 Sowjetunion
Fünf Volkspolizisten des Grenzpostens Kietz an der Elbe hatten für den 4. September 1950 die gemeinsame Flucht in den Westen verabredet. Einer von ihnen war ein Informant des Staatsicherheitsdienstes. Er verriet die Fluchtpläne seiner vier Kameraden. mehr >>
Wendt, Werner Grenzpersonal / DDR Todesfälle nach Festnahmen 18. April 1951 Sowjetunion
Fünf Volkspolizisten des Grenzpostens Kietz an der Elbe hatten für den 4. September 1950 die gemeinsame Flucht in den Westen verabredet. Einer von ihnen war ein Informant des Staatsicherheitsdienstes. Er verriet die Fluchtpläne seiner vier Kameraden. Sie wurden der sowjetischen Militärjustiz übergeben, zum Tode verurteilt und in Moskau hingerichtet. mehr >>
Wrona, Walter Grenzpersonal / DDR Todesfälle nach Festnahmen 18. April 1951 Sowjetunion
Fünf Volkspolizisten des Grenzpostens Kietz an der Elbe hatten für den 4. September 1950 die gemeinsame Flucht in den Westen verabredet. Einer von ihnen war ein Informant des Staatsicherheitsdienstes. Er verriet die Fluchtpläne seiner vier Kameraden. Sie wurden der sowjetischen Militärjustiz übergeben, zum Tode verurteilt und in Moskau hingerichtet. mehr >>
Krause, Heinz Grenzpersonal / DDR Todesfälle nach Festnahmen 27. April 1951 Sowjetunion
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Wojcik, Johannes Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 27. Juli 1951 DDR
Wachtmeister Johannes Wojcik hatte Schmugglern Dienst- und Wachpläne zur Kenntnis gegeben. Als dies bekannt wurde nahm er sich das Leben. mehr >>
Spranger, Rudolf Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 7. August 1951 DDR
Einer Streife der Volkspolizei fielen am 7. August 1951 in Grenznähe zwei Männer auf, die ortsfremd waren und verdächtig wirkten. Als Oberwachtmeister Rudolf Spranger auf sie zutrat und ihre Ausweise kontrollieren wollte, zog einer der beiden eine Pistole und schoss auf den Volkspolizisten. mehr >>
Portwich, Manfred Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 27. Oktober 1951 DDR
Das Grenzkommando Mühlhausen meldete am 27. Oktober 1951 die „Erschießung des Volkspolizei-Hauptwachtmeisters Portwich durch bewaffnete Banditen“. mehr >>
Krohn, Ulrich Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 16. Mai 1952 DDR
Während eines Wachdienstes im Grenzgebiet erschoss ein Grenzpolizist seinen 20-jährigen Postenführer Ulrich Krohn und flüchtete anschließend in die Bundesrepublik. mehr >>
Jaskowitz, Josef Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 20. Dezember 1952 DDR
Als ihm wegen eines Dienstvergehens Konsequenzen angedroht wurden, erschoss sich Josef Jaskowitz vor dem Kommandanturgebäude. mehr >>
Kirschnik, Harry Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 9. Mai 1953 DDR
Beim Verlegen von Drahtsperren im Kontrollstreifen an der Grenze zwischen Thüringen und Bayern brach der DDR-Grenzer Harry Kirschnik nach einem Schusstreffer über dem rechten Auge zusammen. Zunächst meldete die DDR-Grenzpolizei, der tödliche Schuss sei von westlichem Gebiet aus abgegeben worden. mehr >>
Tittmann, Siegfried Grenzpersonal / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 6. März 1954 DDR
Der Grenzpolizist Kurt Siegfried Tittmann versuchte nach einem Streit in die Bundesrepublik zu flüchten. Als er gestellt wurde, wählte er den Freitod. mehr >>
Beck, Werner Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 20. August 1954 DDR
Am 20. August 1954 beging der Gefreite Werner Beck nach einer dienstlichen Verfehlung Suizid mehr >>
Kopp, Eduard Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 23. Mai 1955 DDR
Der 23-jährige Grenzpolizist wollte Hilferufen nachgehen, die er vor dem Kommando-Gebäude in Schierke gehört hatte. Einige Minuten später wurde er erschossen. mehr >>
Gültner, Hans Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 8. Juni 1955 DDR
Am 8. Juni 1955 beging Hans Gültner Suizid nachdem ihm der Kontakt zu seiner Freundin untersagt wurde mehr >>
Krause, Manfred Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 10. August 1955 DDR
Am 10. August um 13.45 Uhr fand ein Suchtrupp der DDR-Grenzpolizei Manfred Krause in einem Waldstück an der Straße zwischen Seibis und Schlegel mit vier Schusstreffern in der Herzgegend, die er sich mit seiner auf Dauerfeuer eingestellten MPi selbst beigebracht hatte. mehr >>
Kohlus, Adolf Grenzpersonal / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 27. Oktober 1955 DDR
Der 18-jährige Grenzpolizist Adolf Kohlus wollte seiner Freundin in die Bundesrepublik folgen und erzählte das seinem Postenführer, als beide zusammen auf Grenzstreife gingen. Wenig später starb Kohlus im Kugelhagel seines Kameraden. mehr >>
Kerski, Günter Grenzpersonal / DDR Weitere Todes- und Verdachtsfälle 20. Juni 1956 DDR
In der Elbe bei Strachau, unweit von Dömitz, wurde am 30. Juni 1956 eine Wasserleiche entdeckt. Wie sich bald herausstellte, handelte es sich um den Grenzpolizisten Günter Kerski vom Kommando Wilkenstorf der Kommandantur Dömitz. mehr >>
Estel, Waldemar Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 3. September 1956 DDR
Ein hellgrüner Mercedes Benz mit spanischem Kennzeichen fuhr am frühen Nachmittag des 3. September 1956 auf der Fernverkehrsstraße 84 von Rasdorf (Hessen) kommend bis kurz vor die Straßensperre an die DDR-Grenze heran. Ein Mann entstieg dem Fahrzeug und ging mit einer Landkarte in der Hand über die Grenze auf den Gefreiten der Deutschen Grenzpolizei Waldemar Estel zu. Er fragte ihn etwa in einer fremden Sprache. Estel richtete seine MPi auf den Mann und erklärte ihm, er sei festgenommen. Auf dem Weg zum nahe gelegenen Grenzkommando Buttlar erschoss der Festgenommene den Grenzpolizisten. mehr >>
Schweinhardt, Karl Ludwig Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 10. Juni 1957 DDR
Der 17-Jährige befand sich gerade in seinem Dienst, als er von einem Gefreiten versehentlich angeschossen wurde. Eine Verletzung am Herz führte zu seinem Tod. mehr >>
Pietsch, Ditmar Grenzpersonal / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 26. Juni 1957 DDR
Am 26. Juni 1957 versuchten die Grenzpolizisten Ditmar Pietsch und Werner N. von Vockfey aus über die Elbe in die Bundesrepublik zu flüchten. Die Strömung trieb Pietsch jedoch ab, er erreichte das gegenüberliegende Ufer nicht. mehr >>
Centner, Folker Grenzpersonal / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 23. Juli 1957 DDR
Der Offiziersschüler Folker Centner verließ in der Nacht vom 22. zum 23. Juli 1957 seine Dienststelle und begab sich zur sächsisch-bayerischen Grenze. Vermutlich weil er davon ausging, dass sein Fluchtvorhaben scheitern würde, nahm er sich das Leben. mehr >>
Knauer, Fritz Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 22. Oktober 1957 DDR
Am 22. Oktober 1957 nahm sich Fritz Knauer nach einer dienstlichen Ermahnung das Leben. mehr >>
Deutschmann, Klaus Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 26. Oktober 1957 DDR
Während eines Wachdienstes auf dem Gelände der Stabsstelle der Grenzbereitschaft Meiningen kam der 18-jährige Grenzpolizist ums Leben, weil ihn sein Nachbarposten mit einem Eindringling verwechselt hatte. mehr >>
Baudig, Josef Grenzpersonal / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 7. Dezember 1957 DDR
Mit einem Kameraden versuchte der Funker Josef Baudig durch die Elbe in den Westen zu schwimmen. Er erreichte das westliche Ufer nicht. Acht Monate später fand man seine Leiche. mehr >>
Peters, Jürgen Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 5. April 1958 DDR
Während er eine Arreststrafe wegen Diebstahls verbüßte, erhängte sich der Stabsgefreite Jürgen Peters. mehr >>
Hohlstein, Helmut Grenzpersonal / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 22. Mai 1958 DDR
Der 21-jährige Gefreite der DDR-Grenzpolizei Helmut Hohlstein versuchte am 22. Mai 1958 durch die Wakenitz zu schwimmen, um in den Westen zu flüchten. Seine Leiche wurde am 31. Mai 1958 von der schleswig-holsteinischen Wasserschutzpolizei geborgen. mehr >>
Ziebold, Wolfgang Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 22. Oktober 1958 DDR
Nach eine Dienstvergehen beging Wolfgang Ziebold Suizid mehr >>
Blume, Hans-Joachim Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 22. März 1959 DDR
Weil er in der Silvesternacht zehn Spezialkanonenschläge an andere Offiziere herausgegeben hatte, musste sich der Waffenoffizier Leutnant Blume einem SED-Parteiverfahren stellen. Er befürchtete nicht nur den Parteiausschluss, sondern auch eine Zuchthausstrafe. Am Morgen des 22. März 1959 nahm er sich in der Waffenkammer der Grenzbereitschaft Halberstadt das Leben. mehr >>
Bödewig, Walter Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 24. Juni 1959 DDR
Als überzeugtes SED-Mitglied erklärte sich Walter Bödewig zum Dienst bei der Deutschen Grenzpolizei in der Grenzbrigade Halberstadt bereit. Bei der Festnahme eines angetrunkenen und gewalttätigen Gefreiten seiner Einheit erlitt Bödewig eine tödliche Schussverletzung. mehr >>
Scholz, Otto Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 13. September 1959 DDR
Otto Scholz erhielt den Auftrag, Holz im unmittelbaren Grenzgebiet zu schlagen. Als er sich an die Arbeit machte, ahnte er nicht, dass ihn Kontrollposten für einen Fahnenflüchtling halten könnten. mehr >>
Schwenzer, Gerhard Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 20. November 1961 DDR
Nach seiner Festnahme wegen undisziplinierten Verhaltens in der Öffentlichkeit nahm sich Gerhard Schwenzer in der Arrestzelle das Leben. mehr >>
Fleischer, Georg Grenzpersonal / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 28. März 1962 DDR
Als der Kommandeur der Grenzkompanie Oebisfelde Oberleutnant Georg Fleischer am 27. März 1962 nicht zum Dienst erschien, befürchtete das Grenzkommando seine Fahnenflucht in den Westen. Das sollte mit allen Mitteln verhindert werden. Der Oberleutnant starb am folgenden Tag im Feuergefecht mit einem getarnten Postenpaar. mehr >>
Weiß, Manfred Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 20. Mai 1962 DDR
Im thüringischen Grenzgebiet wurde am 20. Mai 1962 der Gefreite Manfred Weiß erschossen aufgefunden. Sein Posten war geflohen. Handelte es sich um einen Schusswaffenunfall oder um einen vorsätzlichen Mord? mehr >>
Schorlies, Manfred Grenzpersonal / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 31. Mai 1962 DDR
Weil er gebildet und redegewandt war, wurde Manfred Schorlies in die FDJ-Leitung der Grenzkompanie Vierkrug gewählt. Am 31. Mai 1962 ertrank der 19-Jährige bei einem Fluchtversuch in der Elbe. mehr >>
Arnstadt, Rudi Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 14. August 1962 DDR
Er gehörte zu den Helden der DDR-Grenztruppen. Bis 1982 erhielten insgesamt über 50 Brigaden, Hundertschaften der Kampfgruppen, Reservistenkollektive, GST-Grundorganisationen, das Grenzausbildungsregiment in Plauen, Schulen und Lehrlingseinrichtungen den Namen Arnstadts. Sein Tod an der innerdeutschen Grenze löste ein großes Medienecho auf beiden Seiten aus. mehr >>
Winkler, Edgar Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 15. August 1962 DDR
Der Soldat gehörte im August 1962 zu einer Sicherungsgruppe, die Waldarbeiter bei Rohdungsarbeiten auf dem Grenzstreifen bewachte. Nachdem ein junger Arbeiter und ein Unteroffizier geflüchtet waren, versuchte Edgar Winkler die geplante Fahnenflucht weiterer Grenzsoldaten zu verhindern. Ein Kamerad, der das aus der Ferne beobachtete, vermutete einen Angriff auf die Sicherunmgsgruppe und eröffnete das Feuer auf Edgar Winkler. mehr >>
Neumann, Udo Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 19. Oktober 1962 DDR
Ein Soldat der NVA-Passkontrolle entdeckte in der Mittagspause des 19. Oktober 1962 im Fernsehraum des Kontrollpostens Selmsdorf seinen Kameraden Udo Neumann mit bleicher Gesichtsfarbe in einem Sessel sitzend. Beim Nähertreten sah er auf dessen Hemd in Nähe der Herzgegend einen Blutfleck. Neben dem Sessel auf dem Boden lag Neumanns Pistole. mehr >>
Grimm, Klaus Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 21. Januar 1964 DDR
Am Vormittag des 21. Januar 1964 rügte der Kommandeur des Ausbildungsbataillons in Oschersleben den Versorgungsoffizier Unterleutnant Grimm wegen ungenügender Dienstausführung. Kurz darauf tötete sich der Kritisierte mit seiner Dienstwaffe selbst. mehr >>
Iwan, Klaus Grenzpersonal / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 1. April 1965 DDR
Auf seiner Flucht in die Bundesrepublik musste der Unteroffizier Klaus Iwan die Sude, einen Nebenfluss der Elbe, durchschwimmen. Dabei ertrank er. mehr >>
Noack, Klaus Grenzpersonal / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 4. August 1965 DDR
Der als Postenführer eingesetzte Grenztruppengefreite Klaus Noack wurde nach einem Handgemenge mit seinem Posten durch diesen angeschossen und nach Fortsetzung des Fluchtversuchs mit mehreren Schüssen getötet. mehr >>
Brudöhl, Reinhard Grenzpersonal / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 22. August 1965 DDR
Eine versuchte Fahnenflucht des 21-jährigen Soldaten der Grenzkompanie Sommersdorf scheiterte. Die Schüsse seines Postenführers verletzten Reinhard Brudöhl tödlich. mehr >>
Eisler, Hartmut Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 30. September 1965 DDR
Während seines ersten Streifenganges geriet der junge Soldat im Grundwehrdienst Hartmut Eisler nach fahrlässigem Handeln seines Zugführers unter Beschuss durch eigene Leute. Er wurde von einem Kameraden niedergeschossen. mehr >>
Dahms, Reinhard Grenzpersonal / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 1. Januar 1966 DDR
In der Silvesternacht 1965/66 versuchte Reinhard Dahms seinen Postenführer zur gemeinsamen Flucht in die Bundesrepublik zu überreden. Als dieser die Fahnenflucht ablehnte, wollte Dahms sich allein auf den Weg durch die Grenzanlagen machen. Doch sein Postenführer verhinderte die Flucht mit der Schusswaffe. mehr >>
Selke, Siegfried Grenzpersonal / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 1. Juni 1966 DDR
Die Unteroffiziere der DDR-Grenztruppen Siegfried Selke und Joachim S. versuchten am 1. Juni 1966 den damaligen Grenzfluss Wakenitz zu durchqueren, um nach Schleswig-Holstein zu gelangen. Siegfried Selke erreichte das westliche Ufer nicht. mehr >>
Reinhardt, Dieter Grenzpersonal / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 19. August 1966 DDR
Nach einem Kneipenbesuch entschloss sich der Waffenunteroffizier Dieter Reinhardt zur Fahnenflucht in die Bundesrepublik. Er besorgte für sich und den Feldwebel Utz F. Pistolen. Zunächst liefen sie gemeinsam zur Grenze, dann kam es auf dem Kontrollstreifen zu einem Schusswechsel. mehr >>
Kleesattl, Jürgen Grenzpersonal / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 23. April 1967 DDR
Der Gefreite Jürgen Kleesattl wurde im Grenzdienst von seinem Postenführer bei einem Handgemenge erschossen. Seine Angehörigen bezweifelten die Auskunft des Militärstaatsanwalts, er habe einen bewaffneten Fahnenfluchtversuch unternommen. mehr >>
Held, Rolf Grenzpersonal / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 27. Mai 1969 DDR
Die überlieferten Unterlagen zu Todesfällen an der innerdeutschen Grenze enthalten mitunter unglaubwürdige und widersprüchliche Angaben. Manches, was sich ereignet hat, konnte auch nach dem Ende der DDR nicht geklärt werden. So auch der Tod von Rolf Held. mehr >>
Preußner, Uwe Grenzpersonal / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 6. August 1969 Bundesrepublik
Der 19-jährige Betonbauer aus Dresden leistete seit drei Monaten Wehrdienst bei den Pionieren. Bei Zaunarbeiten an der Grenze zu Bayern wollte er die Gelegenheit zur Flucht nutzen. Bereits auf dem Gebiet der Bundesrepublik angekommen, wurde er von einem Offizier seiner Kompanie erschossen. mehr >>
Weiß, Rainer Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 13. Januar 1970 DDR
Mit seinem Postenführer Walter S. war Rainer Weiß in der Nacht vom 12. Auf den 13. Januar 1970 an der Grenze nahe Heinersgrün im Abschnitt „am Damm“ eingesetzt. Gegen 1.50 Uhr begab sich der Postenführer zum Telefon des Grenzmeldenetzes, um dem Führungspunkt der Grenzkompanie die Annäherung der Ablösung zu melden. Als er den Hörer abnahm, entriss Weiß ihm von hinten die Maschinenpistole und schoss sich damit in den Kopf. mehr >>
Werrmann, Elmar Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 17. Februar 1970 DDR
In einem Spezialfahrzeug des Grenzregiments Sonneberg erschoss sich am 17. Februar 1970 kurz nach Mitternacht der als Horchfunker eingesetzte Unteroffizier Werrmann mit seiner Maschinenpistole aus Furcht vor Disziplinarmaßnahmen. mehr >>
Rothamel, Peter Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 29. September 1970 DDR
Die im Grenzgebiet arbeitenden Soldaten der 13. Pionierkompanie Köppelsdorf machten am 29. September 1970 gerade Mittagspause. Sie saßen neben ihrem Lastwagen „Ural“ auf einer Bank in der Herbstsonne. Nur Peter Rothamel war im Fahrzeug zurückgeblieben. Plötzlich fiel ein Schuss. mehr >>
Schneiderling, Fritz Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 1. November 1970 DDR
Kompaniechef Major Schneiderling galt in seinem militärischen Umfeld als ein „sensibler, weicher Mensch“, der Konflikten aus dem Weg zu gehen versuchte. Verschiedentlich warfen ihm Vorgesetzte „inkonsequentes Verhalten“ und „Mängel in der Führungstätigkeit“ vor. Nach einem Dienstvergehen erschoss sich der Major im Kasernenkeller. mehr >>
Graner, Wolfgang Grenzpersonal / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 31. Mai 1971 DDR
Der Staatssicherheitsdienst verdächtigte den Gefreiten der Grenztruppen Wolfgang Graner, einer rechtsradikalen Gruppierung in seiner Kompanie anzugehören und seine Fahnenflucht zu planen. Das MfS setzte zur Überwachung Graners einen ausgebildeten Einzelkämpfer ein, der ihn während eines nächtlichen Streifenddienstes erschoss. mehr >>
Obremba, Josef Grenzpersonal / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 24. Juni 1971 DDR
Der Gefreite und Postenführer Martin F. erschoss am 24. Juni 1971 nahe dem an der Grenze zwischen Thüringen und Hessen gelegenen Dorf Bebendorf seinen Posten Josef Obremba. Nach Aussagen von Martin F. habe Obremba zuerst auf ihn geschossen und versucht, in den Westen zu flüchten. mehr >>
Rinderknecht, Konrad Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 23. September 1971 DDR
Konrad Rinderknecht, Schüler der Unteroffiziersschule der Grenztruppen in Glöwen, Kreis Perleberg, erschoss sich am 23. September 1971 gegen 21.45 Uhr, selbst. Im Vorfeld der Selbsttötung plante er eine gemeinsame Fahnenflucht mit zwei Kameraden. mehr >>
Meier, Lutz Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 18. Januar 1972 DDR
Am Vormittag des 18. Januar 1972 hörten zwei DDR-Grenzposten unweit des Brockens zwei Feuerstöße aus dem benachbarten Grenzabschnitt. Nachdem sie das der Führungsstelle ihrer Kompanie in Schierke gemeldet hatten, rückte sofort die siebenköpfige Alarmgruppe der Kompanie aus. Nahe dem Grenzstein 979 fanden die Soldaten Leutnant Lutz Meier. Er lag tot im Schnee. mehr >>
Görtzen, Alfred Grenzpersonal / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 22. Februar 1972 DDR
Beim Versuch in den Westen zu flüchten, riss eine Mine dem Hauptmann der Grenztruppen Alfred Görtzen den linken Unterschenkel ab. Alfred Görtzen erschoss sich danach am Grenzzaun mit seiner Dienstwaffe. mehr >>
Kaiser, Andreas Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 30. Juni 1973 DDR
Am 28. Juni 1973 meldete das Grenzausbildungsregiment Eisenach den Suizidversuch eines Grenzsoldaten. Der seit dem 3. Mai 1973 in die 7. Ausbildungskompanie eingezogene Soldat Andreas Kaiser, Mitglied der FDJ und der SED, habe beim Waffenempfang um 6.30 Uhr eine MPi-Patrone entwendet, sich auf den Dachboden der Kaserne begeben und dort in den Bauch geschossen. mehr >>
Friese, Hans-Harald Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 22. Juli 1973 DDR
Eine Stunde vor Mitternacht schlugen an der Grenze im Tuchfelstal die Hunde an. Daraufhin begab sich Postenführer Friese mit seinem Posten in Richtung der Laufseilanlage, um nachzusehen, warum die Hunde bellten. Wenig später stießen die beiden Grenzer auf drei andere Grenzsoldaten. Als Friese mit seiner Stablampe einen der Posten anleuchtete, eröffnete dieser das Feuer. mehr >>
Lange, Jürgen Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 19. Dezember 1975 DDR
Der 20-jährige Grenzsoldat wurde gemeinsam mit seinem Postenführer Klaus-Peter Seidel zu einem Sondereinsatz im Abschnitt der Grenzkompanie Eishausen befohlen. In der winterlichen Nacht sollten sie den Grenzdurchbruch des bewaffneten Deserteurs Werner Weinhold verhindern. mehr >>
Seidel, Klaus-Peter Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 19. Dezember 1975 DDR
Der 21-jährige Postenführer und MG-Schütze Klaus-Peter Seidel wurde gemeinsam mit dem Soldaten Jürgen Lange zu einem Sondereinsatz im Abschnitt der Grenzkompanie Eishausen befohlen. In der winterlichen Nacht sollten sie den Grenzdurchbruch des bewaffneten Deserteurs Werner Weinhold verhindern. mehr >>
Scholz, Dietmar Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 19. Mai 1976 DDR
Weil er als Verantwortlicher der Kompaniebibliothek Bücher und Schallplatten an Kameraden ausgeliehen hatte, ohne dafür "Literaturgeld" zu kassieren, sollte Dietmar Scholz von seinen Vorgesetzten wegen Veruntreuung "gesellschaftlicher Gelder" zur Verantwortung gezogen werden. Vor dem angesetzten Dienstgespräch mit dem Bataillonskommandeur nahm sich der Stabsgefreite das Leben. mehr >>
Neuber, Hans Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 2. Februar 1977 DDR
Hans Neuber nahm sich am 2. Februar 1977 im Kasernenbereich der Grenzkompanie Erbenhausen nach einer Rüge durch seinen Vorgesetzten das Leben. mehr >>
Dohrmann, Günter Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 7. Juni 1978 DDR
Nach seiner Ablösung als Offizier der Grenzsicherung und einem Parteiordnungsverfahren wegen Alkoholmissbrauchs erschoss sich Major Günter Dohrmann mit seiner Dienstwaffe. mehr >>
Theurich, Christian Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 13. November 1978 DDR
Nach Kritik an seiner Dienstausführung, seinem mangelnden Durchsetzungsvermögen sowie der „Nachsicht und Gutmütigkeit gegenüber Unterstellten” erschoss sich Major Theurich auf dem Weg zu einer Alarmübung. mehr >>
Radewagen, Gerd Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 17. März 1979 DDR
Drei Tage nach seinem 27. Geburtstag setzte Hauptmann Gerd Radewagen seinem Leben ein Ende. Zu diesem Entschluss trug vermutlich auch seine dienstliche Überlastung bei. mehr >>
Querfurth, Donald Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 23. Juni 1979 DDR
Am 23. Juni 1979 gegen 6.20 Uhr vernahm der Offizier vom Dienst in der Kaserne des Grenzausbildungsregiments Eisenach einen kurzen Feuerstoß aus einer MPi. Der Soldat Donald Querfurth hatte sich, wie dann festgestellt wurde, während des Wachdienstes in der Kaserne des Grenzausbildungsregiments-11 „Theodor Neubauer” in Eisenach selbst erschossen. Ein Motiv konnte zunächst nicht ermittelt werden. mehr >>
Panke, Bodo Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 17. August 1979 DDR
Wegen enger Kontakte zu DDR-Besuchern aus Kanada fürchtete Leutnant Panke, Grenzregiment 9 Meiningen, Konsequenzen. Er erhängte sich. mehr >>
Bretfeld, Frank Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 21. August 1979 DDR
Am Abend des 20. August 1979 versetzte ein Grenzalarm den Soldaten Frank Bretfeld in Aufregung. Er war in der 5. Grenzkompanie Geisa zur Nachtschicht eingeteilt. Nach Mitternacht kehrten mehrere Grenzposten zur Kaserne zurück. Sie hatten einen Flüchtling geborgen, dem eine Mine beide Beine zerfetzt hatte. Die Schilderung des Zwischenfalls durch seine Kameraden verstörte Frank Bretfeld zutiefst. Am folgenden Abend nahm er sich das Leben. mehr >>
Kubatz, Henry Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 6. Dezember 1980 DDR
Die Soldaten seines Zuges beurteilten ihn als sehr kameradschaftlich und „guten Kumpel“. Nach mehrfacher Maßregelung durch einen Vorgesetzten nahm sich Henry Kubatz das Leben. mehr >>
Falk, Henry Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 4. Februar 1981 DDR
Der 19-jährige Soldat Henry Falk erschoss sich am 4. Februar 1981 in seiner Unterkunft des Grenzausbildungsregiments (GAR-12), Johanngeorgenstadt. Er hatte zuvor gegenüber Kameraden den militärischen Drill in der Grenztruppe beklagt. mehr >>
Müller, Roland Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 3. Mai 1981 DDR
Roland Müller beging am 3. Mai 1981 einen Suizidversuch und verstarb einen Tag später. mehr >>
Feige, Torsten Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 17. Juli 1981 DDR
Ein Feldwebel und ein Gefreiter der Grenzbrigade Selmsdorf, die gerade den Hof fegten, hörten plötzlich einen Schuss und sahen, wie ein Soldat im Wachdienst zu Boden stürzte. Als sie den am Boden liegenden Posten erreichten, stellten sie fest, dass er sich mit seiner MPi in den Kopf geschossen hatte. Es handelte sich um den Soldaten Torsten Feige. Sein Tod trat nach der Schussabgabe mit sofortiger Wirkung ein. mehr >>
Braun, Klaus-Peter Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 1. August 1981 DDR
Klaus-Peter Braun wurde in der Führungsstelle der Grenzkompanie Rustenfelde von seinem Sicherungsposten erschossen, als dieser fahnenflüchtig werden wollte. Ob Braun das Opfer eines Mordanschlages oder einer fahrlässigen Tötung war, beurteilten die Gerichte im geteilten Deutschland unterschiedlich. mehr >>
Knospe, Eberhard Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 5. Mai 1982 DDR
Ein gemeinsamer Postendienst endete am 5. Mai 1982 unvorhergesehen: Der Postenführer starb tödlich verletzt an der Grenze, sein Posten wurde in Helmstedt von der Polizei in Untersuchungshaft genommen. Erneut hatte sich ein NVA-Soldat den Weg in den Westen freigeschossen. Zum Tatablauf liegen widersprüchliche Darstellungen vor. mehr >>
Lott, Frank Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 26. Juni 1982 DDR
Zwei Monate nach einem erfolglosen Entpflichtungsgesuch aus einer Offiziersausbildung in den Grenztruppen nahm sich Frank Lott das Leben. mehr >>
Brandt, Bodo Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 2. Januar 1983 DDR
Unter dem Vorwurf, eine Pistole entwendet zu haben, erhielt Bodo Brandt, Offiziersschüler im zweiten Ausbildungsjahr, wegen unbefugten Waffenbesitzes eine Arreststrafe. In der folgenden Zeit geriet er unter seinen Mitschülern in Mißkredit. Er verlor seine Zuversicht und schließlich auch seinen Lebensmut. mehr >>
H., Thomas Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 26. November 1983 DDR
Thomas H. war ein Einzelgänger, der unter seinen Kameraden isoliert blieb und auch gehänselt wurde. Er nahm sich am 26. November 1983 das Leben. mehr >>
Dittmann, Uwe Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 22. März 1985 DDR
Der sowjetische Soldat Waleri Kirjuchin desertierte am 22. März 1985 gegen 1.00 Uhr aus seiner Kaserne in Nohra bei Weimar und versuchte, sich in die Bundesrepublik durchzuschlagen. In den frühen Morgenstunden des 22. März 1985 stieß er im Grenzgebiet auf Soldaten der DDR-Grenztruppen, die dort auf der Lauer lagen. Es kam zu einem Schusswechsel bei dem der Gefreite Uwe Dittmann tödlich verletzt wurde. mehr >>
Sawatzki, Rocco Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 25. März 1985 DDR
Vor dem Ausrücken zur Unteroffiziersschule in Perleberg erschoss sich Unterfeldwebel Sawatzki in einer Toilette der Kaserne in Plauen. mehr >>
Cwiertnia, Frank Grenzpersonal / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 18. August 1985 Ostsee
Frank Cwiertnia hat im August 1985 als Matrose der 8.Grenzkompanie Brook während seiner Dienstzeit als Matrose versucht, die DDR durch die Lübecker Bucht schwimmend zu verlassen und ist dabei ums Leben gekommen. mehr >>
Lau, Axell Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 24. Oktober 1986 DDR
Nachdem ihm mitgeteilt wurde, „daß er im Rahmen planmäßiger Kaderbesetzungen von seiner dienstlichen Funktion als stellvertretender Zugführer entbunden werden sollte“, erschoss sich Unteroffizier Lau mit seiner Maschinenpistole. mehr >>
Brandt, Michael Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 26. November 1987 DDR
Am 26. November 1987 gegen 1 Uhr erschoss sich Michael Brandt während des Wachdienstes auf dem Kasernengelände in Eisenach mit seiner Maschinenpistole. "Ich bin diesen psychischen Belastungen nicht mehr gewachsen und habe einfach die Schnauze voll", heißt es in seinem Abschiedsbrief. mehr >>
Stahnke, Axel Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 12. Februar 1988 DDR
Im Rahmen seiner Ausbildung an der Unteroffiziersschule „Egon Schultz“ in Perleberg bewachte Axel Stahnke am 12. Februar 1988 ein Übungsgelände bei Perleberg. Als die Wachablösung ihn um 17.30 Uhr nicht auf seinem Posten antraf, wurde Großfahndung ausgelöst. Ein Suchtrupp entdeckte die Leiche des Unteroffiziersschülers am frühen Morgen des folgenden Tages in einer nahe gelegenen Parkanlage. mehr >>
Dommel, Steffen Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 22. März 1988 DDR
Wegen eines möglichen Übersiedlungsantrags seiner Freundin wurde der Gefreite Steffen Dommel aus einer grenzsichernden Einheit in den Stab des Grenzregiments Halberstadt versetzt. Dort erschoss er sich während des Wachdienstes. mehr >>
Wolf, Norman Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 21. April 1988 DDR
Nach dem Anruf einer weiblichen Person ging Unteroffizier Norman Wolf in das Zimmer des diensthabenden Offiziers, nahm dessen zum Reinigen auf dem Tisch liegende Pistole und schoss sich in den Kopf. mehr >>
Schmidt, Hans Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 20. Mai 1988 DDR
Nach einer disziplinarischen Zurechtweisung durch den amtierenden Kommandeur und den Politoffizier des Regiments erschoss sich Major Hans Schmidt in seinem Büro. mehr >>
Straßburg, Jan Grenzpersonal / DDR Todesfälle nach Festnahmen 21. Juli 1989 DDR
Nach einer gescheiterten Fahnenflucht nahm sich Jan Straßburg in einer Arrestzelle der Offiziershochschule Löbau das Leben. mehr >>
Scheffel, Frank Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 3. November 1989 DDR
Am 3. November 1989 nahm sich Frank Scheffel nach seinem Einsatz an der ČSSR-Grenze und im Raum Dresden das Leben. mehr >>