Suche verfeinern
Ausgewählte Filter
Ergebnis 1 - 29 von 29
Name Personengruppe Fallgruppe Datum des Vorfalls Ort des Vorfalls
Brandl, Ludwig Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle nach Festnahmen 12. August 1948 Tschechoslowakei
Mit seinem Bruder Josef und seiner Schwester machte sich der 33jährige Ludwig Brandl aus Ottenzell in Bayern auf den Weg über die tschechische Grenz in den Böhmerwald, um dort Heidelbeeren zu sammeln. Ludwig Brandl kehrte von dem Ausflug nicht mehr zurück. mehr >>
Stauber, Franz Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle nach Festnahmen 22. Oktober 1949 Tschechoslowakei
Am frühen Nachmittag des 22. Oktober 1949 machten sich der Landwirt Franz Stauber und seine Frau von ihrem Hof in Daberg auf den Weg zu Holzarbeiten. Während Klara Stauber mit dem Fuhrwerk den Feldweg nahm, begab sich Franz Stauber zur Abkürzung auf einen Grenzweg. Am vereinbarten Treffpunkt wartet Klara Stauber vergeblich auf ihren Mann. mehr >>
Rakau, Emil Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle nach Festnahmen 10. Dezember 1949 DDR
Nach einer Grenzüberquerung von West nach Ost wurde der 44-jährige Emil Rakau am 10. Dezember 1949 von sowjetischen Posten festgenommen und zu deren Dienststelle nach Bischhagen gebracht. Als er dort versuchte zu fliehen, wurde er von einem Wachposten erschossen. mehr >>
Lippmann, Günter Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle nach Festnahmen 16. August 1950 DDR
Nach seiner Festnahme und Inhaftierung durch das Grenzkommando Oebisfelde gelang es Günter Lippmann zu entkommen. Während der Flucht wurde er angeschossen und erlag seiner Verletzung einige Tage später im Krankenhaus. mehr >>
Tippach, Paul Zivilisten / DDR Todesfälle nach Festnahmen 7. April 1951 DDR
Der in Großburschla ansässige Schneidermeister setzte sich gegenüber Grenzpolizisten für einen festgenommenen Mitbürger ein, der mit Einkäufen aus einem hessischen Nachbarort über die Grenze kam. Das brachte ihm selbst eine Vorladung zur Vernehmung in die Grenzpolizeiwache ein. Dort fiel ein Schuss, der Paul Tippach tödlich verletzte. mehr >>
Hinze, Gerhardt Grenzpersonal / DDR Todesfälle nach Festnahmen 18. April 1951 Sowjetunion
Fünf Volkspolizisten des Grenzpostens Kietz an der Elbe hatten für den 4. September 1950 die gemeinsame Flucht in den Westen verabredet. Einer von ihnen war ein Informant des Staatsicherheitsdienstes. Er verriet die Fluchtpläne seiner vier Kameraden. Sie wurden der sowjetischen Militärjustiz übergeben, zum Tode verurteilt und in Moskau hingerichtet. Darüber hinaus kam es in der Grenzbereitschaft zu acht weiteren Verhaftungen. mehr >>
Roth, Egon Grenzpersonal / DDR Todesfälle nach Festnahmen 18. April 1951 Sowjetunion
Fünf Volkspolizisten des Grenzpostens Kietz an der Elbe hatten für den 4. September 1950 die gemeinsame Flucht in den Westen verabredet. Einer von ihnen war ein Informant des Staatsicherheitsdienstes. Er verriet die Fluchtpläne seiner vier Kameraden. Sie wurden der sowjetischen Militärjustiz übergeben, zum Tode verurteilt und in Moskau hingerichtet. mehr >>
Schwieger, Horst Grenzpersonal / DDR Todesfälle nach Festnahmen 18. April 1951 Sowjetunion
Fünf Volkspolizisten des Grenzpostens Kietz an der Elbe hatten für den 4. September 1950 die gemeinsame Flucht in den Westen verabredet. Einer von ihnen war ein Informant des Staatsicherheitsdienstes. Er verriet die Fluchtpläne seiner vier Kameraden. mehr >>
Wendt, Werner Grenzpersonal / DDR Todesfälle nach Festnahmen 18. April 1951 Sowjetunion
Fünf Volkspolizisten des Grenzpostens Kietz an der Elbe hatten für den 4. September 1950 die gemeinsame Flucht in den Westen verabredet. Einer von ihnen war ein Informant des Staatsicherheitsdienstes. Er verriet die Fluchtpläne seiner vier Kameraden. Sie wurden der sowjetischen Militärjustiz übergeben, zum Tode verurteilt und in Moskau hingerichtet. mehr >>
Wrona, Walter Grenzpersonal / DDR Todesfälle nach Festnahmen 18. April 1951 Sowjetunion
Fünf Volkspolizisten des Grenzpostens Kietz an der Elbe hatten für den 4. September 1950 die gemeinsame Flucht in den Westen verabredet. Einer von ihnen war ein Informant des Staatsicherheitsdienstes. Er verriet die Fluchtpläne seiner vier Kameraden. Sie wurden der sowjetischen Militärjustiz übergeben, zum Tode verurteilt und in Moskau hingerichtet. mehr >>
Krause, Heinz Grenzpersonal / DDR Todesfälle nach Festnahmen 27. April 1951 Sowjetunion
mehr >>
Rudolf, Leopold Zivilisten / DDR Todesfälle nach Festnahmen 20. Juni 1951 DDR
Der 20-jährige Leopold Heinrich Rudolf nahm sich am 20. Juni 1951 im Amtsgericht Wittenberge das Leben, nachdem er 3 Tage vorher von einer Streife der Grenzpolizei verhaftet wurde. mehr >>
Monien, Walter Polizei / Militär Todesfälle nach Festnahmen 10. September 1952 Sowjetunion
MfS-Staatssekretär Erich Mielke bestätigte am 5. Juli 1951 den Beschluss zum Anlegen eines Vorganges wegen antisowjetischer Hetze und Fluchtgefahr gegen den Hauptwachtmeister der Volkszpolizei Walter Monien. Am 19. Juli 1951 wurde Monien festgenommen, da seine Fahnenflucht nach West-Berlin unmittelbar bevorstand. mehr >>
Stothut, Helgard Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle nach Festnahmen 21. Juni 1955 DDR
Die 24-jährige Helgard Edith Stothut versuchte am 21. Juni 1955 illegal von der Bundesrepublik über die Grenze in die DDR zu gelangen. Sie wurde festgenommen und da sie wegen Wirtschaftsvergehen und Unterschlagung im Fahndungsbuch stand zum Grenzkontrollpunkt Marienborn gebracht. Im Waschraum des Gebäudes erhängte sich Helgard Stothut am selben Tag mit dem Gürtel ihres Mantels. mehr >>
Laska, Johann Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle nach Festnahmen 9. Januar 1958 DDR
Auf dem Weg zu seiner Familie in der DDR geriet Johann Laska am 8. Januar 1958 in eine Grenzkontrolle. Er nahm sich wenig später in der Arrestzelle das Leben. mehr >>
Smolka, Manfred Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle nach Festnahmen 12. Juli 1960 DDR
Der DDR-Staatssicherheitsdienst entführte den ehemaligen Grenzpolizisten Manfred Smolka am 22. August 1959 an der innerdeutschen Grenze, als er seine Frau und seine Tochter in den Westen holen wollte. Manfred Smolka starb am 12. Juli 1960 in Leipzig unter dem Fallbeil. mehr >>
Hermann, Paul Zivilisten / DDR Todesfälle nach Festnahmen 18. April 1963 DDR
Vier Jugendliche, unter ihnen Paul Hermann, wollten im April 1963 bei Dömitz durch die Elbe in die Bundesrepublik flüchten. Einer der Beteiligten hatte die Gruppe verraten und sie wurden festgenommen. Zur Vernehmung wurden sie in das Volkspolizeikreisamt nach Ludwigslust gebracht. Dort sprang der 18-jährige Paul Hermann während seiner Vernehmung plötzlich durch das geschlossene Fenster des zweiten Stockwerks und verletzte sich tödlich. mehr >>
Piorek, Hans-Werner Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle nach Festnahmen 6. Dezember 1963 DDR
Der 34-jährige Arbeiter wurde beim Überschreiten der innerdeutschen Grenze von Lübeck aus von Angehörigen der DDR-Grenztruppen festgenommen und nach einem Fluchtversuch erschossen. mehr >>
Krell, Reimar Zivilisten / DDR Todesfälle nach Festnahmen 27. August 1968 Tschechoslowakei
Durch ein Fernschreiben informierte die Strafvollzugsanstalt des MfS Bautzen II am 30. Juli 1970 das Ministerium des Inneren der DDR über die Selbsttötung des Strafgefangenen Reimar Krell, der nach einem im August 1968 an der ČSSR-Grenze gescheiterten Fluchtversuch eine sechsjährige Haftstrafe verbüßte. mehr >>
Komorek, Wilfried Zivilisten / DDR Todesfälle nach Festnahmen 29. Oktober 1971 DDR
Am 26. Oktober 1971 hatte Wilfried Max Komorek zunächst vergeblich versucht, die innerdeutsche Grenze im Bereich des Eisenbahngrenzübergangs Gutenfürst-Hof zu überwinden. Der 19-Jährige wurde verhaftet und noch am gleichen Tag in die Untersuchungshaft nach Plauen gebracht. Damit war Komoreks Schicksal besiegelt. Aus Verzweiflung und Furcht vor einer mehrjährigen Freiheitsstrafe nahm er sich am dritten Tag in der Haftanstalt das Leben. mehr >>
Burghardt, Manfred Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle nach Festnahmen 24. März 1972 DDR
Der Bundesbürger aus Vienenburg geriet vermutlich unbeabsichtigt ins Grenzgebiet im Raum Göddeckenrode. Nach seiner Festnahme nahm er sich durch einen Sturz aus dem Fenster das Leben. mehr >>
Kilian, Jochen Zivilisten / DDR Todesfälle nach Festnahmen 10. August 1973 Bulgarien
Festnahme am 7. August 1973 mit einem falschen westdeutschen Pass (auf den Namen Stefan Wagner) an der Grenzübergangsstelle zur Türkei Kapitan Andreewo-Kapikule [Капитан Андреево]. Einlieferung in die Untersuchungshaftanstalt des Bulgarischen Staatssicherheitsdienstes in Sofia. Dort nahm sich Jochen Kilian das Leben. mehr >>
Biesel, Siegfried Zivilisten / DDR Todesfälle nach Festnahmen 14. März 1976 DDR
Beim Umherstreifen im Grenzgebiet zwischen Holzhausen (Thüringen) und Rodach (Bayern) in der Nähe seines Wohnorts Heldburg (Thüringen) wurde Siegfried Biesel am 14. März 1976 von DDR-Grenzposten beschossen und im rechten Oberschenkel getroffen. Infolge einer Wundinfektion starb er einige Tage später an Lungenentzündung. mehr >>
Erdmann, Joachim Zivilisten / DDR Todesfälle nach Festnahmen 2. April 1978 DDR
Bevor er sich mit seinem Moped von Waltershausen aus auf den Weg zur Grenze machte, verabschiedete sich der 17-Jährige von seiner Mutter mit der Bemerkung, er führe nach Eisenach zu einem Judowettkampf. mehr >>
Greiffendorf, Werner Zivilisten / DDR Todesfälle nach Festnahmen 19. Oktober 1978 DDR
Am 19. Oktober 1978 übergoss sich Werner Greiffendorf während eines Hofgangs im Zuchthaus Cottbus mit einer brennbaren Flüssigkeit und zündete seine Häftlingskleidung an. mehr >>
Klinkerfuß, Nadine Zivilisten / DDR Todesfälle nach Festnahmen 17. März 1979 DDR
Gemeinsam mit ihrem Mann und ihren drei Kindern versuchte Nadine Klinkerfuß im August 1978 über die tschechoslowakische Grenze nach Österreich zu flüchten. Das Vorhaben scheiterte im Grenzgebiet. Hans-Joachim Klinkerfuß erhielt in der DDR eine Haftstrafe, seine schwangere Frau Nadine blieb zunächst auf freiem Fuß. Als der Staatssicherheitsdienst ihr ebenfalls eine Haftstrafe und die Wegnahme der Kinder androhte, nahm sie sich das Leben. mehr >>
Mehlis, Volker Zivilisten / DDR Todesfälle nach Festnahmen 24. Mai 1980 DDR
Der 15-jährige Schüler Volker Mehlis, 9. Klasse der POS „Juri Gagarin“ in Thale, wurde wegen „ungesetzlichem Grenzübertritt“ vom Kreisgericht Quedlinburg zu zwölf Monaten Freiheitsentzug verurteilt. Die Eltern von Mehlis waren Arbeiter. Volker Mehlis hatte den Fluchtversuch mit seinem 16-jährigen Freund Thomas Kühne unternommen. Kühne erhielt eine Freiheitsstrafe von 16 Monaten. Mehlis erhängte sich am 24. Mai 1980 in der Jugendstrafvollzugsanstalt Halle. mehr >>
Varga, Dr. Miloslav Zivilisten / andere Staatsangehörige Todesfälle nach Festnahmen 29. März 1988 DDR
Der 36-jährige Mediziner wurde beim Versuch in das Grenzgebiet bei Dassow einzureisen festgenommen. In der Toilette des Kontrollpunktes fügte er sich eine tödliche Verletzung zu. mehr >>
Straßburg, Jan Grenzpersonal / DDR Todesfälle nach Festnahmen 21. Juli 1989 DDR
Nach einer gescheiterten Fahnenflucht nahm sich Jan Straßburg in einer Arrestzelle der Offiziershochschule Löbau das Leben. mehr >>