Suche verfeinern
Ergebnis 1 - 437 von 437
Name Personengruppe Fallgruppe Datum des Vorfalls Ort des Vorfalls
Brandl, Ludwig Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle nach Festnahmen 12. August 1948 Tschechoslowakei
Mit seinem Bruder Josef und seiner Schwester machte sich der 33jährige Ludwig Brandl aus Ottenzell in Bayern auf den Weg über die tschechische Grenz in den Böhmerwald, um dort Heidelbeeren zu sammeln. Ludwig Brandl kehrte von dem Ausflug nicht mehr zurück. mehr >>
Gerecke, Werner Zivilisten / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 5. Oktober 1948 Deutschland
Werner Gerecke, beschäftigt als Fahrer beim FDJ-Kreisvorstand Aue, befand sich zusammen mit zwei Sekretären des FDGB-Kreisvorstandes Aue auf dem Rückweg von einer Versammlung in Oberwiesenthal. Als Gerecke auf das Haltesignal einer Grenzpolizeistreife nicht reagierte, fiel ein tödlicher Schuss. mehr >>
Sommer, Karl Zivilisten / DDR Todesfälle bei Kontrollen 16. Oktober 1949 Bundesrepublik
Zu den ersten Todesopfern an der DDR-Grenze zählt der aus Haselbach, Thüringen stammende Karl Sommer. Zeugen des tragischen Schicksals an der noch unbefestigten Grenze waren bayerische Grenzpolizisten und amerikanische Soldaten. Der von ihm häufig genutzte Weg über die Zonengrenze wurde für Karl Sommer Mitte Oktober 1949 zum Verhängnis. Auf dem Rückweg in seine Heimatstadt wurde er von einem DDR-Grenzpolizisten auf bayerischem Gebiet angeschossen. mehr >>
Stauber, Franz Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle nach Festnahmen 22. Oktober 1949 Tschechoslowakei
Am frühen Nachmittag des 22. Oktober 1949 machten sich der Landwirt Franz Stauber und seine Frau von ihrem Hof in Daberg auf den Weg zu Holzarbeiten. Während Klara Stauber mit dem Fuhrwerk den Feldweg nahm, begab sich Franz Stauber zur Abkürzung auf einen Grenzweg. Am vereinbarten Treffpunkt wartet Klara Stauber vergeblich auf ihren Mann. mehr >>
Machold, Otto Zivilisten / DDR Todesfälle bei Kontrollen 23. Oktober 1949 DDR
Der 60-jährige Schuhmachermeister Otto Machold wurde kurz vor der Demarkationslinie als Schmuggler gestellt und durch eine Karabinerkugel schwer verletzt. Im Rucksack hatte er Christbaumkugeln. mehr >>
Domeyer, Gerhard Zivilisten / DDR Todesfälle bei Kontrollen 31. Oktober 1949 DDR
Auf dem Rückweg von Niedersachsen nach Ellrich in die DDR überquerten Gerhard Domeyer und zwei Freunde die innerdeutsche Grenze. Ein DDR-Grenzpolizist entdeckte sie und forderte sie auf, stehen zu bleiben. Als sie weiter liefen, schoss er Domeyer nieder. mehr >>
Lehning, Günther Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 8. November 1949 DDR
Wachtmeister Günther Lehning beginn am 8. November 1949 Suizid nachdem ihm wegen eine Dienstvergehens die Entlassung aus der Grenzpolizei angekündigt wurde mehr >>
Zimmermann, Kurt Zivilisten / DDR Todesfälle bei Kontrollen 8. Dezember 1949 DDR
Kraftfahrzeugmeister Kurt Zimmermann wollte im Dezember 1949 eine Stelle bei Opel-Rüsselsheim antreten. Beim Versuch, die innerdeutsche Grenze zu überschreiten, traf ihn ein tödlicher Schuss aus dem Karabiner eines DDR-Grenzpolizisten. mehr >>
Rakau, Emil Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle nach Festnahmen 10. Dezember 1949 DDR
Nach einer Grenzüberquerung von West nach Ost wurde der 44-jährige Emil Rakau am 10. Dezember 1949 von sowjetischen Posten festgenommen und zu deren Dienststelle nach Bischhagen gebracht. Als er dort versuchte zu fliehen, wurde er von einem Wachposten erschossen. mehr >>
Kirchberg, Otto Zivilisten / DDR Todesfälle bei Kontrollen 21. Dezember 1949 DDR
Auf dem Rückweg in seinen Heimatort wurde Otto Kirchberg an der grünen Grenze angeschossen. Zwei Tage später erlag er seinen Verletzungen. mehr >>
Simon, Johannes Zivilisten / DDR Todesfälle bei Kontrollen 31. Januar 1950 DDR
Weil ein LKW auf sein Haltesignal nicht reagierte, schoss der Grenzpolizist Joachim F. auf den Fahrer. Dieser, ein 26-jähriger Familienvater, erlitt eine Schussverletzung, an der er nach langer Leidenszeit im Krankenhaus starb. mehr >>
Twardowski, Joachim Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle bei Kontrollen 2. März 1950 DDR
Am frühen Morgen des 2. März 1950 versuchte Joachim Twardowski, ein 26-jähriger Flüchtling aus Oberschlesien, gemeinsam mit einem Begleiter der Kontrolle durch DDR-Grenzpolizisten zu entgehen. Nach einem Gerangel mit einem Posten löste sich ein Schuss aus dessen Karabiner, der Twardowski tödlich traf. mehr >>
Stark, Irmgard Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 16. März 1950 DDR
Im Grenzgebiet bei Dorndorf verletzte der Schuss eines DDR-Grenzpolizisten die 21-jährige Irmgard Stark tödlich. Der genaue Ablauf des Zwischenfalls bleibt bis heute ungeklärt. mehr >>
Marquard, Rudolf Zivilisten / DDR Todesfälle bei Kontrollen 30. März 1950 DDR
Bei einem der vormals oft geglückten Grenzübertritte wurde der 33-Jährige nahe Testorf von unbekannten Angehörigen der Grenztruppen erschossen. Sein Leichnam wurde ohne Wissen der Angehörigen auf dem Friedhof in Zarrentin begraben. mehr >>
Schmiedel, Erich Zivilisten / DDR Todesfälle bei Kontrollen 1. April 1950 DDR
Als Fahrer eines mit Möbeln und Waren beladenen Lastwagens wollte sich Erich Schmiedel an der innerdeutschen Grenze einer Kontrolle durch DDR-Grenzpolizisten entziehen. In einem Handgemenge entlud er zunächst den Karabiner eines Postens, entwendete die Waffe des anderen und floh damit. Er starb nach Schüssen des ersten Postens, der unterdessen nachgeladen hatte. mehr >>
Graf, Gerhard Zivilisten / DDR Todesfälle bei Kontrollen 4. April 1950 DDR
Der 30-Jährige verblutete im April 1950, nachdem ihm ein Wachtmeister der Grenzpolizei ins Bein geschossen hatte. mehr >>
Fuß, Ida Zivilisten / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 18. April 1950 DDR
Zwei Grenzpolizisten besuchten Ida Elisabeth Fuß am 18. April 1950 auf dem elterlichen Bauernhof. Als eine sowjetische Streife am Haus vorbeikam, sprang Grenzpolizist Schm. auf und griff nach seinem Karabiner. Aus der ungesicherten Waffe löste sich ein Schuss, der die 17-Jährige tödlich verletzte. mehr >>
Fertig, Oskar Zivilisten / DDR Todesfälle bei Kontrollen 9. Juni 1950 DDR
Der Kaufmann Oskar Johannes Fertig aus Friedrichroda brach am 9. Juni 1950 Richtung Hessen auf. An der Gemarkung Hohengandern wurde er von Grenzpolizisten entdeckt. Als er versuchte zu fliehen, wurde gezielt auf ihn geschossen. mehr >>
Henniger, Horst Zivilisten / DDR Todesfälle bei Kontrollen 22. Juni 1950 Bundesrepublik
Der 25-jährige Horst Henniger wurde während einer Schmuggeltour im innerdeutschen Grenzgebiet durch die Kugel eines DDR-Grenzpolizisten getötet. Er befand sich mit zwei Begleitern auf westdeutschem Gebiet, als der Schuss abgegeben wurde. mehr >>
Martin, Arno Zivilisten / DDR Todesfälle bei Kontrollen 22. Juni 1950 Tschechoslowakei
Gemeinsam mit seiner Mutter überschritt Anton Martin beim Rasenmähen um wenige Meter die deutsch-tschechoslowakische Grenze. Das erwies sich als tödliches Verhängnis. mehr >>
Apportin, Siegfried Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 2. Juli 1950 DDR
Gegen 21.30 Uhr benachrichtigte ein Posten des Kommandos Palingen-Dorf vom Fernsprecher des Kontrollpassierpunktes (KPP) Herrnburg die Wache der Kommandantur Herrnburg, dass Wachtmeister Apportin auf Standposten II erschossen wurde. mehr >>
Höhle, Paul Zivilisten / DDR Todesfälle bei Kontrollen 3. Juli 1950 DDR
Gemeinsam mit zwei Bekannten fuhr Paul Höhle mit dem Rad über die innerdeutsche Grenze, um im Westen einzukaufen. Bei der Rückkehr entdeckte eine Grenzstreife die drei Radfahrer. Paul Höhle starb nach einem Schuss, der ihn von hinten ins Herz traf. mehr >>
Gill, Helmut Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 18. Juli 1950 DDR
Gemeinsam mit Bruno Fischer versuchte der aus Preten stammende Helmut Gill im Juli 1950 über die Elbe zu fliehen, doch beide ertranken. Der 18-Jährige wurde am 19. Juli am Elbufer der Gemeinde Neu Bleckede geborgen. mehr >>
Fischer, Bruno Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 18. Juli 1950 DDR
Gemeinsam mit Helmut Gill versuchte der aus Quastenberg stammende Bruno Karl-Heinz Fischer im Juli 1950 über die Elbe zu fliehen, doch beide ertranken. Der 22-Jährige wurde am 21. Juli am Elbufer bei Neu-Wendischthun geborgen. mehr >>
Bartsch, Erich Zivilisten / DDR Todesfälle bei Kontrollen 6. August 1950 DDR
Mit dem Rad fuhr Erich Bartsch von Niedersachsen über die innerdeutsche Grenze. Er wollte zurück in die Altmark. Ein Grenzpolizist entdeckte ihn und schoss nach unbeachteten Haltrufen und Warnschüssen gezielt auf den Radfahrer. mehr >>
Lippmann, Günter Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle nach Festnahmen 16. August 1950 DDR
Nach seiner Festnahme und Inhaftierung durch das Grenzkommando Oebisfelde gelang es Günter Lippmann zu entkommen. Während der Flucht wurde er angeschossen und erlag seiner Verletzung einige Tage später im Krankenhaus. mehr >>
Heise, Werner Zivilisten / DDR Todesfälle bei Kontrollen 1. September 1950 DDR
Während der nächtlichen Rückkehr über die hessisch-thüringische Grenze fiel Werner Heise einer DDR-Streife auf. Als er nicht stehen blieb, fielen gezielte Schüsse. mehr >>
Vogt, Erwin Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle bei Kontrollen 3. September 1950 DDR
Erwin Vogt lebte mit seiner Frau und zwei kleinen Kindern in Ostwestfalen. Im Spätherbst 1950 wollte er seine in der DDR wohnende Mutter besuchen. Dazu überquerte er mit dem Fahrrad die grüne Grenze zwischen Niedersachsen und Thüringen. Nachdem er auf Zuruf von DDR-Grenzpolizisten nicht anhielt, traf ihn eine tödliche Kugel. mehr >>
Gullasch, Paul Zivilisten / DDR Todesfälle bei Kontrollen 23. September 1950 DDR
Der 48-jährige Paul Gullasch aus Elbingerode versuchte im Grenzgebiet einem Posten der DDR-Grenzpolizei zu entkommen. Dieser schoss mehrmals auf den Flüchtenden. Ein Bauchschuss verletzte ihn tödlich. mehr >>
Muhs, Herbert Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle bei Kontrollen 25. September 1950 DDR
Mit einem Schlauchboot paddelte Herbert Muhs über die Trave um bei Bauern auf der Ostseite Lebensmittel zu besorgen. Am mecklenburgischen Ufer angelangt entdeckten ihn DDR-Grenzposten und eröffneten das Feuer, als er zu flüchten versuchte. mehr >>
Oelze, Gerhard Zivilisten / DDR Todesfälle bei Kontrollen 27. Oktober 1950 DDR
Um Ersatzteile für ihre Fahrräder zu besorgen, überquerten Gerhard Oelze und sein Freund Gerhard Zöffzig des Öfteren die innerdeutsche Grenze. Ende Oktober 1950, auf dem Rückweg von West nach Ost fielen Schüsse auf der DDR-Seite, die den 30-jährigen Gerhard Oelze tödlich verletzten. mehr >>
Walter, Anneliese Zivilisten / DDR Todesfälle bei Kontrollen 28. Oktober 1950 DDR
Anneliese Walter befand sich mit anderen Grenzgängern auf dem Rückweg in die DDR als Grenzpolizisten sie entdeckten. Wenig später fiel ein tödlicher Schuss. mehr >>
Hillebrand, Richard Zivilisten / DDR Todesfälle bei Kontrollen 28. Januar 1951 DDR
Von seinem Heimatdorf, dem thüringischen Hohengandern, pendelte Richard Hillebrand wöchentlich zu seiner Arbeitsstelle in Göttingen. Einige Tage vor seinem 50. Geburtstag starb er an der innerdeutschen Grenze durch die Schusswaffe eines DDR-Grenzpolizisten. mehr >>
Krause, Harry Zivilisten / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 31. Januar 1951 DDR
Der Chef des Grenzkommandos Groß Thurow hatte den Einwohnern des Dorfes versichert, die Aufgabe der Grenzpolizei sei es, „Agenten, Schieber und sonstige illegale Grenzgänger“ zu ergreifen. Dabei müsse notfalls auch von der Schusswaffe Gebrauch gemacht werden. Als ein zehnjähriger Junge erschossen wurde, verschlechterte sich das Verhältnis der Dorfbewohner zur Grenzpolizei in Groß Thurow schlagartig. mehr >>
Liebs, Herbert Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 21. Februar 1951 DDR
Am 22. Februar 1951 näherten sich mehrere amerikanische Offiziere und vier deutsche Zollbeamte der Demarkationslinie in der Nähe der hessischen Gemeinde Willershausen. Auf einen Versuch der Zollbeamten durch Pfiffe und Gesten Kontakt mit den auf der anderen Seite postierten DDR-Grenzpolizisten aufzunehmen, reagierten diese nicht. Am Tag zuvor war an dieser Stelle der DDR-Grenzpolizist Herbert Liebs von einer amerikanischen Militärstreife erschossen worden. mehr >>
Sperschneider, Erich Zivilisten / DDR Todesfälle bei Kontrollen 24. Februar 1951 DDR
Am 24. Februar 1951 war der 28-jährige thüringische Grenzanwohner Erich Sperschneider auf dem Rückweg von einem Besuch bei den Großeltern im bayerischen Nachbarort, als ihn der Schuss eines DDR-Grenzpolizisten traf. Er starb am nächsten Tag im Krankenhaus Sonneberg. mehr >>
Janello, Heinz Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 2. März 1951 Bundesrepublik
Sie gehörten zu den ersten von der SED-Propaganda zu Helden erklärten Todesopfern an der DDR-Grenze. Wachtmeister Werner Schmidt und sein Kollege Heinz Janello wurden am 2. März 1951 auf westdeutschem Gebiet von einer amerikanischen Militärstreife erschossen. Die FDJ-Zeitung Junge Welt behauptete noch 1981 unter der Überschrift „Gefallen für den Frieden“ anlässlich des 20. Jahrestages „der Maßnahmen vom 13. August 1961“, Schmidt sei seinerzeit überfallen und „auf westdeutsches Territorium verschleppt“ worden, wo man ihn „bestialisch ermordet“ habe. mehr >>
Schmidt, Werner Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 2. März 1951 Bundesrepublik
Sie gehörten zu den ersten von der SED-Propaganda zu Helden erklärten Todesopfern an der DDR-Grenze. Wachtmeister Werner Schmidt und sein Kollege Heinz Janello wurden am 2. März 1951 auf westdeutschem Gebiet von einer amerikanischen Militärstreife erschossen. Die FDJ-Zeitung Junge Welt behauptete noch 1981 unter der Überschrift „Gefallen für den Frieden“ anlässlich des 20. Jahrestages „der Maßnahmen vom 13. August 1961“, Schmidt sei seinerzeit überfallen und „auf westdeutsches Territorium verschleppt“ worden, wo man ihn „bestialisch ermordet“ habe. mehr >>
Grunert, Elsa Zivilisten / DDR Todesfälle bei Kontrollen 17. März 1951 DDR
Gemeinsam mit anderen DDR-Bürgern erledigte Elsa Grunert in Niedersachsen Besorgungen. In der Nacht machte sich die Gruppe auf den Rückweg in die DDR. Ein in der Dunkelheit abgefeuerter Warnschuss traf Elsa Grunert in den Kopf. Sie erlag zwei Tage später im Krankenhaus ihren Verletzungen. mehr >>
Tippach, Paul Zivilisten / DDR Todesfälle nach Festnahmen 7. April 1951 DDR
Der in Großburschla ansässige Schneidermeister setzte sich gegenüber Grenzpolizisten für einen festgenommenen Mitbürger ein, der mit Einkäufen aus einem hessischen Nachbarort über die Grenze kam. Das brachte ihm selbst eine Vorladung zur Vernehmung in die Grenzpolizeiwache ein. Dort fiel ein Schuss, der Paul Tippach tödlich verletzte. mehr >>
Hinze, Gerhardt Grenzpersonal / DDR Todesfälle nach Festnahmen 18. April 1951 Sowjetunion
Fünf Volkspolizisten des Grenzpostens Kietz an der Elbe hatten für den 4. September 1950 die gemeinsame Flucht in den Westen verabredet. Einer von ihnen war ein Informant des Staatsicherheitsdienstes. Er verriet die Fluchtpläne seiner vier Kameraden. Sie wurden der sowjetischen Militärjustiz übergeben, zum Tode verurteilt und in Moskau hingerichtet. Darüber hinaus kam es in der Grenzbereitschaft zu acht weiteren Verhaftungen. mehr >>
Roth, Egon Grenzpersonal / DDR Todesfälle nach Festnahmen 18. April 1951 Sowjetunion
Fünf Volkspolizisten des Grenzpostens Kietz an der Elbe hatten für den 4. September 1950 die gemeinsame Flucht in den Westen verabredet. Einer von ihnen war ein Informant des Staatsicherheitsdienstes. Er verriet die Fluchtpläne seiner vier Kameraden. Sie wurden der sowjetischen Militärjustiz übergeben, zum Tode verurteilt und in Moskau hingerichtet. mehr >>
Schwieger, Horst Grenzpersonal / DDR Todesfälle nach Festnahmen 18. April 1951 Sowjetunion
Fünf Volkspolizisten des Grenzpostens Kietz an der Elbe hatten für den 4. September 1950 die gemeinsame Flucht in den Westen verabredet. Einer von ihnen war ein Informant des Staatsicherheitsdienstes. Er verriet die Fluchtpläne seiner vier Kameraden. mehr >>
Wendt, Werner Grenzpersonal / DDR Todesfälle nach Festnahmen 18. April 1951 Sowjetunion
Fünf Volkspolizisten des Grenzpostens Kietz an der Elbe hatten für den 4. September 1950 die gemeinsame Flucht in den Westen verabredet. Einer von ihnen war ein Informant des Staatsicherheitsdienstes. Er verriet die Fluchtpläne seiner vier Kameraden. Sie wurden der sowjetischen Militärjustiz übergeben, zum Tode verurteilt und in Moskau hingerichtet. mehr >>
Wrona, Walter Grenzpersonal / DDR Todesfälle nach Festnahmen 18. April 1951 Sowjetunion
Fünf Volkspolizisten des Grenzpostens Kietz an der Elbe hatten für den 4. September 1950 die gemeinsame Flucht in den Westen verabredet. Einer von ihnen war ein Informant des Staatsicherheitsdienstes. Er verriet die Fluchtpläne seiner vier Kameraden. Sie wurden der sowjetischen Militärjustiz übergeben, zum Tode verurteilt und in Moskau hingerichtet. mehr >>
Krause, Heinz Grenzpersonal / DDR Todesfälle nach Festnahmen 27. April 1951 Sowjetunion
mehr >>
Kratzin, August Zivilisten / DDR Todesfälle bei Kontrollen 6. Juni 1951 DDR
Der 53-jährige Schmied Karl August Kratzin wohnte in Stapelburg in unmittelbarer Grenznähe. Als er einer jungen Frau den Weg über die Grenze zeigen wollte, wurde er von der Grenzpolizei gestellt. Er versuchte zu flüchten. Ein Grenzpolizist erschoss ihn. mehr >>
Riedel, Ernst Zivilisten / DDR Todesfälle bei Kontrollen 9. Juni 1951 DDR
Am 9. Juni 1951 wurde Ernst Riedel bei dem Versuch, die innerdeutsche Grenze zwischen Gassenreuth und Possek in westliche Richtung zu überqueren, von einer Streife der Volkspolizei angeschossen und schwer verletzt. Er starb noch in der gleichen Nacht im Krankenhaus. mehr >>
David, Martin Zivilisten / DDR Todesfälle bei Kontrollen 15. Juni 1951 DDR
Es war eine Besuchsfahrt zu seinen Eltern im Westen, wie Martin David sie schon oft mit dem Fahrrad unternommen hatte. Diesmal aber kehrte er nicht zurück. Kurz vor der Grenze meinten zwei Volkspolizisten, einen „Grenzverletzer“ wahrgenommen zu haben, den es festzunehmen galt. mehr >>
Rudolf, Leopold Zivilisten / DDR Todesfälle nach Festnahmen 20. Juni 1951 DDR
Der 20-jährige Leopold Heinrich Rudolf nahm sich am 20. Juni 1951 im Amtsgericht Wittenberge das Leben, nachdem er 3 Tage vorher von einer Streife der Grenzpolizei verhaftet wurde. mehr >>
Nirschl, Georg Grenzpersonal / Bundesrepublik Todesfälle bei Kontrollen 3. Juli 1951 Bundesrepublik Deutschland
Die bayerischen Grenzpolizisten Nirschl und Popp überraschten in der Nacht vom 2. auf den 3. Juli 1951 tschechoslowakische Geheimagenten bei einer nächtlichen Grenzüberquerung. Es kam zu einem Schusswechsel, der Nirschl das Leben kostete. mehr >>
Scheibel, Dora Zivilisten / DDR Todesfälle bei Kontrollen 8. Juli 1951 DDR
Die 20-jährige Dora Charlotte Scheibel aus Neuruppin machte sich im Sommer 1951 zusammen mit ihrem Verlobten und einer Freundin auf den Weg über die Grenze bei Helmstedt, um in der Bundesrepublik Arbeit zu suchen. Unmittelbar an der Grenzlinie wurde sie von einem Karabinerschuss der DDR-Grenzpolizei getroffen. mehr >>
Wojcik, Johannes Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 27. Juli 1951 DDR
Wachtmeister Johannes Wojcik hatte Schmugglern Dienst- und Wachpläne zur Kenntnis gegeben. Als dies bekannt wurde nahm er sich das Leben. mehr >>
Zelsmann, Egon Zivilisten / DDR Todesfälle bei Kontrollen 29. Juli 1951 DDR
Als Oberwachtmeister Hans R. das dritte Mal auf den Mann schoss, der aus Bayern kommend die Grenze überschritten hatte, traf er tödlich. mehr >>
Spranger, Rudolf Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 7. August 1951 DDR
Einer Streife der Volkspolizei fielen am 7. August 1951 in Grenznähe zwei Männer auf, die ortsfremd waren und verdächtig wirkten. Als Oberwachtmeister Rudolf Spranger auf sie zutrat und ihre Ausweise kontrollieren wollte, zog einer der beiden eine Pistole und schoss auf den Volkspolizisten. mehr >>
Sigrada, Ordensschwester Zivilisten / DDR Todesfälle bei Kontrollen 10. August 1951 DDR
Auf ihrem Weg von Oschersleben ins westfälische Meggen musste Ordensschwester Sigrada die innerdeutsche Grenze überschreiten. Dabei kam sie im Grenzgebiet bei Hötensleben zu Tode. Zeitzeugen zweifeln den von der Gerichtsmedizin behaupteten natürlichen Tod an. mehr >>
Portwich, Manfred Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 27. Oktober 1951 DDR
Das Grenzkommando Mühlhausen meldete am 27. Oktober 1951 die „Erschießung des Volkspolizei-Hauptwachtmeisters Portwich durch bewaffnete Banditen“. mehr >>
Eichel, Helmut Zivilisten / DDR Todesfälle bei Kontrollen 15. November 1951 DDR
Der Werkzeugmacher befand sich mit einem Bekannten auf dem Weg über die thüringisch-hessische Grenze, um Buntmetall umzusetzen. Als sie auf eine Streife der Grenzpolizei trafen, widersetzte sich Helmut Eichel der Festnahme und lief davon. Ein gezielter Schuss stoppte seine Flucht. mehr >>
Hoffmann, Karl Zivilisten / DDR Todesfälle bei Kontrollen 14. Dezember 1951 DDR
Eine Gruppe von sieben Personen verabredete sich zu einem gemeinsamen Grenzübertritt. Als eine Sonderstreife ihre Verfolgung aufnahm, kam der Grenzgänger Karl Hoffmann durch einen Pistolenschuss ums Leben. mehr >>
Witt, Hanns-Christian Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle bei Kontrollen 31. Dezember 1951 Sowjetunion
Hanns-Christian Witt fuhr im Oktober als Geschäftsreisender mit zwei Kollegen in seinem Opel „Kapitän“ in die DDR. Bei seiner Rückkehr wurde er am Grenzübergang zwischen Herrnburg und Lübeck festgenommen. mehr >>
Brumbi, Walter Zivilisten / DDR Todesfälle bei Kontrollen 12. Februar 1952 DDR
Um auf der Flucht vor zwei Grenzpolizisten Zeit zu gewinnen, gab der unbewaffnete Grenzgänger vor, von einer Schusswaffe Gebrauch machen zu wollen, wenn die Grenzpolizisten sich ihm nähern würden. Diese eröffneten daraufhin das gezielte Feuer. mehr >>
Korschin, Edmund Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle bei Kontrollen 24. Februar 1952 DDR
Bei einem Grenzübertritt am 24. Februar 1952 von West nach Ost wurde der 35-jährige Edmund Korschin von Volkspolizisten der Grenzwache Buttlar entdeckt und festgenommen. Als er auf dem Weg zum Kommandostandort Pferdsdorf zu flüchten versuchte, eröffneten die Grenzer das Feuer. Edmund Korschin erlag eine Woche später im Krankenhaus Vacha seinen Verletzungen. mehr >>
Anderson, Günter Zivilisten / DDR Todesfälle bei Kontrollen 12. März 1952 DDR
Als Günter Anderson und zwei seiner Kommilitonen der Friedrich-Schiller-Universität Jena von Grenzposten gestellt wurden, eröffnete er mit seinem Revolver das Feuer. Bei dem sich anschließenden Schusswechsel brach er getroffen zusammen. Er erlag seiner Verletzung einen Tag später im Krankenhaus. mehr >>
Damm, Hans-Joachim Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 13. März 1952 DDR
Bei dem Versuch seinem Bruder in die Bundesrepublik zu folgen, wurde der 21-jährige Kaufmann aus Glashütte von einer DDR-Grenzstreife erschossen. mehr >>
Roschlan, Oskar Zivilisten / DDR Todesfälle bei Kontrollen 11. April 1952 DDR
Der 60-jährige Oskar Roschlan kehrte in den frühen Morgenstunden des 11. April 1952 aus der niedersächsischen Grenzstadt Walkenried über die innerdeutsche Demarkationslinie zurück in die DDR. Er wollte in Walkenried auf der Post ein Paket seines in Westdeutschland lebenden Bruders abholen. Der Bruder hatte versprochen, für Roschlans Sohn Kleidungsstücke für die anstehende Konfirmation zu besorgen. Das Paket war aber noch nicht angekommen. Volkspolizist Erwin K. tötete Roschlan bei dessen Rückkehr in die DDR durch einen Kopfschuss. mehr >>
Miosga, Erna Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle bei Kontrollen 16. Mai 1952 DDR
Die in München lebende Näherin Erna Miosga begab sich aus ungeklärten Gründen im Mai 1952 über die bayerische Grenze in die DDR. Bei Wiedersberg entdeckte sie ein Grenzpolizist, auf dessen Anruf sie nicht reagierte. Wenig später traf sie ein gezielter Schuss in den Rücken. mehr >>
Stehr, Martin Zivilisten / DDR Todesfälle bei Kontrollen 16. Mai 1952 Bundesrepublik
Als der 18-Jährige Gärtnergeselle Martin Stehr die Grenze überschritt, feuerten Grenzpolizisten Warnschüsse ab, um ihn aufzuhalten. Im Westen angekommen erlitt er einen Herzschlag. mehr >>
Krohn, Ulrich Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 16. Mai 1952 DDR
Während eines Wachdienstes im Grenzgebiet erschoss ein Grenzpolizist seinen 20-jährigen Postenführer Ulrich Krohn und flüchtete anschließend in die Bundesrepublik. mehr >>
Seifert, Manfred Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle bei Kontrollen 21. Mai 1952 DDR
Wenige Minuten nachdem Manfred Seifert, der erst vier Monate zuvor von Ost-Berlin nach Düsseldorf gezogen war, im Mai 1952 mit dem Fahrrad ohne Interzonenpass die innerdeutsche Grenze in der Nähe von Helmstedt von West nach Ost überschritten hatte, traf ihn der tödliche Schuss eines DDR-Grenzpolizisten. mehr >>
Arndt, Käthe Zivilisten / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 31. Mai 1952 DDR
Nur 350 Meter, bevor sie die Grenze zu Niedersachsen erreichten, stürzten Käthe Arndt und Marianne Rogge einen Steilhang hinab und ertranken in einem Teich. mehr >>
Rogge, Marianne Zivilisten / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 31. Mai 1952 DDR
Nur 350 Meter, bevor sie die Grenze zu Niedersachsen erreichten, stürzten Käthe Arndt und Marianne Rogge einen Steilhang hinab und ertranken in einem Teich. mehr >>
Luther, Anna Zivilisten / DDR Suizide vor Zwangsaussiedlung 5. Juni 1952 DDR
Die 52-jährige Anna Luther aus Effelder schied am 5. Juni 1952 vor der angeordneten Zwangsaussiedlung aus dem Leben. mehr >>
Rüger, Hildegard Zivilisten / DDR Suizide vor Zwangsaussiedlung 6. Juni 1952 DDR
Gemäß Regierungsverordnung vom 26. Mai 1952 „über Maßnahmen an der Grenze” war im Rahmen der „Aktion Ungeziefer” die Zwangsaussiedlung von Bürgern mit ihren Familien vorgesehen, die als „politisch unzuverlässig” eingeschätzt wurden. Die SED und ihre Sicherheitsorgane hatten 3 056 Familien mit 10 141 Personen benannt, die zwangsweise aus dem DDR-Grenzgebiet zu entfernen waren. Durch die Aussiedlung waren 13 556 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche freigeworden, durch Flucht 3 476 Hektar. Bis zum 30. Juni 1952 flüchteten 1 591 Familien mit 5 480 Personen, die zur Zwangsaussiedlung vorgesehen waren, in den Westen. mehr >>
Rüger, Manfred Zivilisten / DDR Suizide vor Zwangsaussiedlung 6. Juni 1952 DDR
Gemäß Regierungsverordnung vom 26. Mai 1952 „über Maßnahmen an der Grenze” war im Rahmen der „Aktion Ungeziefer” die Zwangsaussiedlung von Bürgern mit ihren Familien vorgesehen, die als „politisch unzuverlässig” eingeschätzt wurden. Die SED und ihre Sicherheitsorgane hatten 3 056 Familien mit 10 141 Personen benannt, die zwangsweise aus dem DDR-Grenzgebiet zu entfernen waren. Durch die Aussiedlung waren 13 556 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche freigeworden, durch Flucht 3 476 Hektar. Bis zum 30. Juni 1952 flüchteten 1 591 Familien mit 5 480 Personen, die zur Zwangsaussiedlung vorgesehen waren, in den Westen. mehr >>
Rüger, Werner Zivilisten / DDR Suizide vor Zwangsaussiedlung 6. Juni 1952 DDR
Gemäß Regierungsverordnung vom 26. Mai 1952 „über Maßnahmen an der Grenze” war im Rahmen der „Aktion Ungeziefer” die Zwangsaussiedlung von Bürgern mit ihren Familien vorgesehen, die als „politisch unzuverlässig” eingeschätzt wurden. Die SED und ihre Sicherheitsorgane hatten 3 056 Familien mit 10 141 Personen benannt, die zwangsweise aus dem DDR-Grenzgebiet zu entfernen waren. Durch die Aussiedlung waren 13 556 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche freigeworden, durch Flucht 3 476 Hektar. Bis zum 30. Juni 1952 flüchteten 1 591 Familien mit 5 480 Personen, die zur Zwangsaussiedlung vorgesehen waren, in den Westen. mehr >>
Obkirchner, Kaspar Zivilisten / DDR Suizide vor Zwangsaussiedlung 7. Juni 1952 DDR
Durch die drohende Zwangsaussiedlung verängstigt beging das Ehepaar Obkirchner aus Hirschberg in der Nacht vom 6. auf den 7. Juni 1952 Suizid. mehr >>
Obkirchner, Klara Zivilisten / DDR Suizide vor Zwangsaussiedlung 7. Juni 1952 DDR
Durch die drohende Zwangsaussiedlung verängstigt beging das Ehepaar Obkirchner aus Hirschberg in der Nacht vom 6. auf den 7. Juni 1952 Suizid. mehr >>
Fischer, Herbert Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle bei Kontrollen 9. Juni 1952 DDR
Auf dem Rückweg von einem Kirchweihfest im bayerischen Schwärzdorf trafen Herbert Fischer und sein Freund Willi R. auf zwei DDR-Grenzpolizisten, die sie festnehmen wollten. Fischer wehrte sich und entriss einem der beiden Grenzposten den Karabiner. Wenig später kam es zu einem Feuergefecht. mehr >>
Zürner, Julius Grenzpersonal / Bundesrepublik Weitere Todes- und Verdachtsfälle 8. Juli 1952 Sowjetunion
Das Sowjetische Militärtribunal in Dresden verurteilte Julius Zürner am 26. April 1952 wegen Spionage und Mitgliedschaft in einer konterrevolutionären Organisation zum Tode. Er wurde am 8. Juli 1952 in Moskau erschossen. mehr >>
Palzer, Gerhard Grenzpersonal / Bundesrepublik Todesfälle ohne Fluchtabsicht 29. Juli 1952 Bundesrepublik
Der Zollassistent Gerhard Palzer wurde während seines Dienstes an der innerdeutschen Grenze zwischen Bayern und Thüringen von DDR-Grenzpolizisten erschossen. In Willmars erinnert heute noch ein Gedenkstein an ihn. mehr >>
Mikysa, Vinzenz Zivilisten / DDR Todesfälle bei Kontrollen 27. August 1952 DDR
In der Nähe seines Wohnortes Rhoden wurde Vinzenz Mikysa von zwei Grenzpolizisten in einem Mohnfeld bemerkt. Einer von ihnen eröffnete das Feuer und verletzte den 47-Jährigen durch einen Bauchschuss tödlich. mehr >>
Monien, Walter Polizei / Militär Todesfälle nach Festnahmen 10. September 1952 Sowjetunion
MfS-Staatssekretär Erich Mielke bestätigte am 5. Juli 1951 den Beschluss zum Anlegen eines Vorganges wegen antisowjetischer Hetze und Fluchtgefahr gegen den Hauptwachtmeister der Volkszpolizei Walter Monien. Am 19. Juli 1951 wurde Monien festgenommen, da seine Fahnenflucht nach West-Berlin unmittelbar bevorstand. mehr >>
Neumann, Siegfried Zivilisten / DDR Todesfälle bei Kontrollen 2. Oktober 1952 DDR
Der 18-jährige Bergmann Siegfried Neumann hatte die Grenze nach Bayern schon oft überquert, um Lebensmittel und Haushaltswaren zu besorgen. In der Nacht vom 1. zum 2. Oktober 1952 war er mit drei anderen Grenzgängern bereits zurück auf thüringischem Gebiet, als er von einer Streife der DDR-Grenzpolizei erschossen wurde. mehr >>
Raß, Karl Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle bei Kontrollen 9. Oktober 1952 DDR
Der 40-jährige Münchner Karl Raß wollte am 9. Oktober 1952 seine Eltern in der DDR besuchen. Da sein Tank nicht mehr genügend Benzin hatte, wollte er auf der Westseite den Tank auffüllen. Am Schlagbaum der Übergangsstelle Juchhöh forderten ihn die dort postierten DDR-Grenzpolizisten durch Handzeichen auf, sofort anzuhalten. Karl Raß versuchte, unter dem geschlossenen Schlagbaum mit seinem Motorrad hindurchzufahren. Dabei prallte er mit dem Kopf gegen den Schlagbaum und starb noch am Unfallort. mehr >>
Jurkowsky, Elsbeth Zivilisten / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 27. November 1952 DDR
Eine Stunde nach Mitternacht am 27. November 1952 standen vier DDR-Grenzposten und zwei sowjetische Soldaten rauchend an der durch einen Graben unterbrochenen Straße von Pötenitz zum Priwall, als sich eine Person mit Hund näherte. Wenig später fielen Schüsse. Elsbeth Jurkowsky wurde durch einen Halsdurchschuss tödlich verletzt. mehr >>
Grehsmann, Wilhelm Zivilisten / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 19. Dezember 1952 DDR
Bei Schießübungen traf ein Grenzpolizist versehentlich den in der Nachbarschaft arbeitenden Bauern Wilhelm Grehsmann. mehr >>
Jaskowitz, Josef Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 20. Dezember 1952 DDR
Als ihm wegen eines Dienstvergehens Konsequenzen angedroht wurden, erschoss sich Josef Jaskowitz vor dem Kommandanturgebäude. mehr >>
Löber, Kurt Zivilisten / DDR Todesfälle bei Kontrollen 24. Dezember 1952 DDR
Ein Nachkriegsleben, wie es wohl nicht wenige führten. Kurt Löber lebte teils im thüringischen Gera, teils in Frankfurt am Main. Seine Einnahmen erzielte er aus verschiedenen Quellen, zu denen auch Schmuggelgeschäfte über die innerdeutsche Grenze gehörten. Bei einer dieser Touren traf ihn die tödliche Kugel eines DDR-Grenzpolizisten. mehr >>
Luckow, Hans-Ulrich Zivilisten / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 23. März 1953 DDR
Der 8-jährige Hans-Ulrich Luckow kam am 12. März 1953 im Grenzgebiet bei Oebisfelde ums Leben, als er versehentlich eine Signalanlage auslöste. mehr >>
Porzuckowiak, Günter Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 10. April 1953 DDR
Der 16-jährige Günter Porzukowiak wollte mit einem Freund bei Hohnsleben, nahe Sommersdorf aus der DDR in die Bundesrepublik flüchten. Zwei Grenzpolizisten entdeckten die beiden kurz vor dem Grenzkontrollstreifen und eröffneten das Feuer. Günter Porzuckowiak erlitt tödliche Schussverletzungen, seinem Freund gelang die Flucht in die Bundesrepublik. mehr >>
Kirschnik, Harry Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 9. Mai 1953 DDR
Beim Verlegen von Drahtsperren im Kontrollstreifen an der Grenze zwischen Thüringen und Bayern brach der DDR-Grenzer Harry Kirschnik nach einem Schusstreffer über dem rechten Auge zusammen. Zunächst meldete die DDR-Grenzpolizei, der tödliche Schuss sei von westlichem Gebiet aus abgegeben worden. mehr >>
Richter, Franz Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle ohne Fluchtabsicht 25. Mai 1953 DDR
Beim Durchschwimmen der Werra wurde Franz Richter von einer sowjetischen Grenzstreife entdeckt und beschossen. Seine Leiche wurde am westlichen Ufer geborgen. mehr >>
Uhl, Walter Grenzpersonal / Bundesrepublik Todesfälle ohne Fluchtabsicht 1. Juni 1953 Bundesrepublik
Der hessische Zollbeamte Walter Uhl machte auf einem Streifengang an der hessisch-thüringischen Grenze Rast an einem Schlagbaum, als eine DDR-Streife ihn wegen Grenzverletzung festnehmen wollte. Nach einem Fluchtversuch wurde er auf hessischem Gebiet erschossen. mehr >>
Felbinger, Max Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle ohne Fluchtabsicht 26. Juli 1953 Tschechoslowakei
Der Vertriebene Max Felbinger wollte aus Sehnsucht nach seinem Heimatort die tschechoslowakische Grenze von der bayerischen Seite aus überqueren. Er wurde durch einen Stromschlag am elektrisch gesicherten Grenzzaun getötet. mehr >>
Thiemann, Werner Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 7. August 1953 DDR
Als Werner Thiemann und Harry H. die Grenzposten bemerkten, gaben sie ihren Fluchtversuch auf und wollten ins Hinterland entkommen. Der Postenführer Kurt S. schoss daraufhin auf die Flüchtenden. Dabei wurde Werner Thiemann in der Hüfte getroffen. Der 17-Jährige erlag einen Tag später seinen Verletzungen. mehr >>
Huber, Alois Grenzpersonal / Bundesrepublik Todesfälle bei Kontrollen 17. November 1953 Bundesrepublik
Um einen Informanten anzuwerben, begab sich ein Mitarbeiter der tschechoslowakischen Militärabwehr in Begleitung eines Grenzsoldaten auf bayerisches Gebiet. Als der bayerische Grenzpolizist Alois Huber die beiden entdeckte und sie festnehmen wollte, endete das für ihn tödlich. mehr >>
Tittmann, Siegfried Grenzpersonal / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 6. März 1954 DDR
Der Grenzpolizist Kurt Siegfried Tittmann versuchte nach einem Streit in die Bundesrepublik zu flüchten. Als er gestellt wurde, wählte er den Freitod. mehr >>
Paatz, Ernst Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle ohne Fluchtabsicht 16. Mai 1954 DDR
Der Bundesbürger Ernst Paatz wurde in der Nacht vom 15. zum 16. Mai 1954 wenige Kilometer landeinwärts auf dem Gebiet der DDR von einer sowjetischen Grenzstreife entdeckt und festgenommen. Sein Fluchtversuch auf dem Weg zur Kommandantur endete tödlich, als ihn ein gezielter Feuerstoß aus der MPi des ihn begleitenden Rotarmisten erfasste. mehr >>
Beck, Werner Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 20. August 1954 DDR
Am 20. August 1954 beging der Gefreite Werner Beck nach einer dienstlichen Verfehlung Suizid mehr >>
Michalak, Robert Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 17. Mai 1955 DDR
Eine Alarmgruppe der Grenzpolizei verfolgte den Arbeiter Robert Michalak, der unter Alkoholeinfluss einen Koffer gestohlen hatte. Ob der 50-jährige Familienvater tatsächlich in die Bundesrepublik flüchten wollte, wie die Grenzpolizisten annahmen, ist nicht belegt. Er verblutete im Elendstal, nachdem ein Grenzpolizist auf ihn geschossen hatte. mehr >>
Kopp, Eduard Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 23. Mai 1955 DDR
Der 23-jährige Grenzpolizist wollte Hilferufen nachgehen, die er vor dem Kommando-Gebäude in Schierke gehört hatte. Einige Minuten später wurde er erschossen. mehr >>
Gültner, Hans Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 8. Juni 1955 DDR
Am 8. Juni 1955 beging Hans Gültner Suizid nachdem ihm der Kontakt zu seiner Freundin untersagt wurde mehr >>
Stothut, Helgard Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle nach Festnahmen 21. Juni 1955 DDR
Die 24-jährige Helgard Edith Stothut versuchte am 21. Juni 1955 illegal von der Bundesrepublik über die Grenze in die DDR zu gelangen. Sie wurde festgenommen und da sie wegen Wirtschaftsvergehen und Unterschlagung im Fahndungsbuch stand zum Grenzkontrollpunkt Marienborn gebracht. Im Waschraum des Gebäudes erhängte sich Helgard Stothut am selben Tag mit dem Gürtel ihres Mantels. mehr >>
Krause, Manfred Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 10. August 1955 DDR
Am 10. August um 13.45 Uhr fand ein Suchtrupp der DDR-Grenzpolizei Manfred Krause in einem Waldstück an der Straße zwischen Seibis und Schlegel mit vier Schusstreffern in der Herzgegend, die er sich mit seiner auf Dauerfeuer eingestellten MPi selbst beigebracht hatte. mehr >>
Kohlus, Adolf Grenzpersonal / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 27. Oktober 1955 DDR
Der 18-jährige Grenzpolizist Adolf Kohlus wollte seiner Freundin in die Bundesrepublik folgen und erzählte das seinem Postenführer, als beide zusammen auf Grenzstreife gingen. Wenig später starb Kohlus im Kugelhagel seines Kameraden. mehr >>
Grübner, Max Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 9. November 1955 DDR
Am 9. November 1955 versuchte der von der Volkspolizei wegen „Wirtschaftsverbrechen“ gesuchte Max Grübner über die grüne Grenze nach Bayern zu fliehen. Ein angeblich auf die Beine gezielter Schuss tötete ihn. mehr >>
Moll, Harry Polizei / Militär Todesfälle bei Fluchtversuchen 20. April 1956 DDR
Der 21-jährige Gefreite der Kasernierten Volkspolizei Harry Heinrich Willi Moll beging am 18. April 1956 Fahnenflucht und versuchte die Elbe schwimmend zu durchqueren. 2 Tage später wurde am Elbufer bei Drethem seine Leiche geborgen. mehr >>
Hartmann, Hermann Zivilisten / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 25. April 1956 DDR
Hermann Hartmann war Arbeiter des Wasserwirtschaftsamtes Meiningen. Er machte sich am 25. April 1956 mit anderen Kollegen auf den Weg zur Grenze, um einen Wassergraben zu legen. Der 34-Jährige ging zu einem Signalgerät, um festzustellen, ob es ausgeschaltet war. Dabei löste er das Signalgerät versehentlich aus und wurde von einer Leuchtkugel tödlich getroffen. mehr >>
Kerski, Günter Grenzpersonal / DDR Weitere Todes- und Verdachtsfälle 20. Juni 1956 DDR
In der Elbe bei Strachau, unweit von Dömitz, wurde am 30. Juni 1956 eine Wasserleiche entdeckt. Wie sich bald herausstellte, handelte es sich um den Grenzpolizisten Günter Kerski vom Kommando Wilkenstorf der Kommandantur Dömitz. mehr >>
Bebensee, Erich Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 23. Juli 1956 DDR
In den frühen Morgenstunden des 23. Juli 1956 gegen 6.30 Uhr beschossen DDR-Grenzpolizisten einen Mann in der Schlutuper Wiek und verletzten ihn tödlich. Es handelte sich um Erich Bebensee, der sich bereits auf der westdeutschen Seite befand, als die Schüsse ihn trafen. mehr >>
Lehmann, Reginald Polizei / Militär Todesfälle bei Fluchtversuchen 27. Juli 1956 DDR
Bei dem Versuch, die Grenze zwischen Sachsen-Anhalt und Niedersachsen nahe des Flusses Ecker zu überwinden, wurde Reginald Lehmann von Grenzposten entdeckt und festgenommen. Nach erneutem Fluchtversuch traf ihn ein tödlicher Schuss in den Rücken. mehr >>
Estel, Waldemar Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 3. September 1956 DDR
Ein hellgrüner Mercedes Benz mit spanischem Kennzeichen fuhr am frühen Nachmittag des 3. September 1956 auf der Fernverkehrsstraße 84 von Rasdorf (Hessen) kommend bis kurz vor die Straßensperre an die DDR-Grenze heran. Ein Mann entstieg dem Fahrzeug und ging mit einer Landkarte in der Hand über die Grenze auf den Gefreiten der Deutschen Grenzpolizei Waldemar Estel zu. Er fragte ihn etwa in einer fremden Sprache. Estel richtete seine MPi auf den Mann und erklärte ihm, er sei festgenommen. Auf dem Weg zum nahe gelegenen Grenzkommando Buttlar erschoss der Festgenommene den Grenzpolizisten. mehr >>
Ahrens, Maria Zivilisten / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 28. März 1957 DDR
Die 89-Jährige befand sich auf dem Weg von ihrem Heimatort Schwanheide-Ausbau nach Pieperkaten. Sie durchlief ein offenes flaches Gelände im Grenzbereich. Aus der Waffe eines Grenzpostens auf dem Hochstand löste sich plötzlich ein Schuss, der Maria Ahrens tödlich verletzte. mehr >>
Schweinhardt, Karl Ludwig Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 10. Juni 1957 DDR
Der 17-Jährige befand sich gerade in seinem Dienst, als er von einem Gefreiten versehentlich angeschossen wurde. Eine Verletzung am Herz führte zu seinem Tod. mehr >>
Pietsch, Ditmar Grenzpersonal / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 26. Juni 1957 DDR
Am 26. Juni 1957 versuchten die Grenzpolizisten Ditmar Pietsch und Werner N. von Vockfey aus über die Elbe in die Bundesrepublik zu flüchten. Die Strömung trieb Pietsch jedoch ab, er erreichte das gegenüberliegende Ufer nicht. mehr >>
Centner, Folker Grenzpersonal / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 23. Juli 1957 DDR
Der Offiziersschüler Folker Centner verließ in der Nacht vom 22. zum 23. Juli 1957 seine Dienststelle und begab sich zur sächsisch-bayerischen Grenze. Vermutlich weil er davon ausging, dass sein Fluchtvorhaben scheitern würde, nahm er sich das Leben. mehr >>
Knauer, Fritz Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 22. Oktober 1957 DDR
Am 22. Oktober 1957 nahm sich Fritz Knauer nach einer dienstlichen Ermahnung das Leben. mehr >>
Deutschmann, Klaus Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 26. Oktober 1957 DDR
Während eines Wachdienstes auf dem Gelände der Stabsstelle der Grenzbereitschaft Meiningen kam der 18-jährige Grenzpolizist ums Leben, weil ihn sein Nachbarposten mit einem Eindringling verwechselt hatte. mehr >>
Baudig, Josef Grenzpersonal / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 7. Dezember 1957 DDR
Mit einem Kameraden versuchte der Funker Josef Baudig durch die Elbe in den Westen zu schwimmen. Er erreichte das westliche Ufer nicht. Acht Monate später fand man seine Leiche. mehr >>
Laska, Johann Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle nach Festnahmen 9. Januar 1958 DDR
Auf dem Weg zu seiner Familie in der DDR geriet Johann Laska am 8. Januar 1958 in eine Grenzkontrolle. Er nahm sich wenig später in der Arrestzelle das Leben. mehr >>
Peters, Jürgen Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 5. April 1958 DDR
Während er eine Arreststrafe wegen Diebstahls verbüßte, erhängte sich der Stabsgefreite Jürgen Peters. mehr >>
Schübele, Hermann Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle bei Kontrollen 16. April 1958 DDR
Drei Tage lang hielt sich Hermann Schübele im Grenzgebiet verborgen, dann entdeckte eine DDR-Grenzstreife den 34-Jährigen. Als er zu flüchten versuchte, wurde er erschossen. mehr >>
Hohlstein, Helmut Grenzpersonal / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 22. Mai 1958 DDR
Der 21-jährige Gefreite der DDR-Grenzpolizei Helmut Hohlstein versuchte am 22. Mai 1958 durch die Wakenitz zu schwimmen, um in den Westen zu flüchten. Seine Leiche wurde am 31. Mai 1958 von der schleswig-holsteinischen Wasserschutzpolizei geborgen. mehr >>
Ebert, Kurt Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle bei Kontrollen 12. Juli 1958 DDR
Der 23-jährige Familienvater Kurt Ebert wurde am 12. Juli 1958 zum wiederholten Mal von DDR-Grenzposten im Sperrgebiet entdeckt. Er versuchte zu fliehen und wurde dabei von einem Schuss in den Oberschenkel getroffen. Zwei Stunden später verblutete er im Kreiskrankenhaus Gräfenthal. mehr >>
Schwab, Helmut Zivilisten / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 1. August 1958 DDR
In den Abendstunden des 1. August 1958 geriet der unter Alkoholeinfluss stehende Helmut Schwab innerhalb der 5-Kilometer-Sperrzone in eine Personenkontrolle der Deutschen Grenzpolizei. Obgleich er als Anwohner durchaus zum Aufenthalt im Grenzgebiet berechtigt war, versuchte er, sich der Überprüfung seiner Personalien zu entziehen. Vermutlich, weil er seine Ausweispapiere nicht dabei hatte. Wenige Minuten später war Schwab tot, nachdem ihm eine Kugel, aus kurzer Distanz abgefeuert, die Halsschlagader zerfetzt hatte. Ob Schwab die Grenzpolizisten tätlich angriff oder ob es sich hierbei um eine spätere Schutzbehauptung des Schützen selbst gehandelt hat, ist unklar. mehr >>
Ziebold, Wolfgang Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 22. Oktober 1958 DDR
Nach eine Dienstvergehen beging Wolfgang Ziebold Suizid mehr >>
Soßdorf, Willy Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 20. Dezember 1958 DDR
Kurz vor Weihnachten 1958 versuchte Willy Soßdorf durch die Hochwasser führende Werra in den Westen zu flüchten. Entgegen der Annahme, er sei ertrunken, stellte sich Monate später heraus, dass er durch den Warnschuss eines Grenzpostens ums Leben kam. mehr >>
Korte, Karl Zivilisten / DDR Todesfälle bei Kontrollen 13. Januar 1959 DDR
Karl Willi Heinrich Korte transportierte am 13. Januar 1959 Möbel in Richtung Stadtausgang Salzwedel. Ihm wurde mehrmals signalisiert anzuhalten, doch er reagierte nicht. Als er den dritten Sicherungsposten passierte, wurde ein gezielter Schuss abgegeben, der den 36-Jährigen tödlich verwundete. mehr >>
Blume, Hans-Joachim Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 22. März 1959 DDR
Weil er in der Silvesternacht zehn Spezialkanonenschläge an andere Offiziere herausgegeben hatte, musste sich der Waffenoffizier Leutnant Blume einem SED-Parteiverfahren stellen. Er befürchtete nicht nur den Parteiausschluss, sondern auch eine Zuchthausstrafe. Am Morgen des 22. März 1959 nahm er sich in der Waffenkammer der Grenzbereitschaft Halberstadt das Leben. mehr >>
Bödewig, Walter Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 24. Juni 1959 DDR
Als überzeugtes SED-Mitglied erklärte sich Walter Bödewig zum Dienst bei der Deutschen Grenzpolizei in der Grenzbrigade Halberstadt bereit. Bei der Festnahme eines angetrunkenen und gewalttätigen Gefreiten seiner Einheit erlitt Bödewig eine tödliche Schussverletzung. mehr >>
Scholz, Otto Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 13. September 1959 DDR
Otto Scholz erhielt den Auftrag, Holz im unmittelbaren Grenzgebiet zu schlagen. Als er sich an die Arbeit machte, ahnte er nicht, dass ihn Kontrollposten für einen Fahnenflüchtling halten könnten. mehr >>
Pfleger, Hans-Joachim Zivilisten / DDR Weitere Todes- und Verdachtsfälle 13. November 1959 DDR
Der Traktorist Hans-Joachim Pfleger ist bei einem versuchten Grenzübertritt in der Trave ertrunken. mehr >>
Schröder, Gustav Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 13. Juni 1960 DDR
Gustav Schröder aus Lübtheen versuchte vermutlich kurz vor oder am 13. Juni 1960 durch die Elbe in die Bundesrepublik zu gelangen. Die sterblichen Überreste des 34-Jährigen wurden am 13. Juni 1960 auf westdeutscher Seite geborgen. mehr >>
Smolka, Manfred Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle nach Festnahmen 12. Juli 1960 DDR
Der DDR-Staatssicherheitsdienst entführte den ehemaligen Grenzpolizisten Manfred Smolka am 22. August 1959 an der innerdeutschen Grenze, als er seine Frau und seine Tochter in den Westen holen wollte. Manfred Smolka starb am 12. Juli 1960 in Leipzig unter dem Fallbeil. mehr >>
Niehoff, Heinrich Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle ohne Fluchtabsicht 7. September 1961 DDR
Heinrich Niehoff aus Osnabrück wartete am 7. September 1961 gemeinsam mit seiner Frau im Fahrzeug am Grenzübergang Marienborn auf die Abfertigung, als plötzlich mit hoher Geschwindigkeit ein DDR-Lastwagen heran raste und den Ford Taunus der Eheleute Niehoff gegen das Abfertigungsgebäude schob. Heinrich Niehoff kam dabei ums Leben. mehr >>
Schumacher, Kurt Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 1. Oktober 1961 DDR
Der 19-Jährige unternahm im Oktober 1961 einen Fluchtversuch über die Elbe. Erst im folgenden Frühjahr wurde seine Leiche gefunden. mehr >>
Rau, Siegfried Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 2. Oktober 1961 DDR
Als der Kleintransporter, in dem Siegfried Rau und drei Mitflüchtlinge saßen, den Schlagbaum des Grenzübergangs Juchhöh durchbrach, geriet das Fahrzeug ins Schleudern und prallte auf einen Reisebus. Dabei verlor der 17-Jährige sein Leben. mehr >>
Lichtenstein, Kurt Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle ohne Fluchtabsicht 12. Oktober 1961 DDR
Der Journalist Kurt Lichtenstein hatte eine lupenreine kommunistische Funktionärsbiographie bis es in den frühen 50er Jahren zum Bruch mit der KPD kam. In den Mittagsstunden des 12. Oktober 1961 parkte Lichtenstein seinen Ford Taunus auf einem Feldweg unmittelbar vor der DDR-Grenze. Dann stapfte er über den Grenzstreifen und ging auf eine Landarbeiterbrigade zu, die unmittelbar hinter der DDR-Grenze einen Kartoffelacker aberntete. Für die Westfälische Rundschau wollte er mit ihnen Interviews führen. Kurt Lichtenstein konnte sich gar nicht vorstellen, dass man dort auf ihn schießen würde. mehr >>
Mauersberger, Heinz-Uwe Zivilisten / DDR Weitere Todes- und Verdachtsfälle Herbst 1961 Tschechoslowakei
Am 21. April 1962 um 15:45 Uhr fanden tschechoslowakische Grenzsoldaten im Gebiet Großer Winterberg zwischen Kilometerstein 9 und 10, etwa 200 Meter südlich des Grenzsteines 10, die sterblichen Überreste des zum Todeszeitpunkt 16jährigen Heinz-Uwe Mauersberger. mehr >>
Schwenzer, Gerhard Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 20. November 1961 DDR
Nach seiner Festnahme wegen undisziplinierten Verhaltens in der Öffentlichkeit nahm sich Gerhard Schwenzer in der Arrestzelle das Leben. mehr >>
Gerstendörfer, Rudolf Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 8. Januar 1962 DDR
Der 36-jährige Rudolf Gerstendörfer ertrank beim Versuch über die Werra in die Bundesrepublik zu flüchten. mehr >>
Utpadel, Ernst-August Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 4. Februar 1962 Ostsee
Ernst-August Utpadel versuchte gemeinsam mit Friedrich Klein Anfang Februar 1962 mit einem motorisierten Faltboot von Rügen über die Ostsee aus der DDR zu fliehen. Dabei sind beide ums Leben gekommen. mehr >>
Klein, Friedrich Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 4. Februar 1962 Ostsee
Friedrich Klein versuchte Anfang Februar 1962 gemeinsam mit Ernst-August Utpadel die DDR mit einem Faltboot über die Ostsee zu verlassen. Bei dem Versuch kamen beide ums Leben. mehr >>
Greiner, Walter Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 22. Februar 1962 DDR
Paul Walter Greiner versuchte vermutlich am 22. Februar 1962 durch die Werra schwimmend die Bundesrepublik zu erreichen. Die Leiche des 22-Jährigen wurde mehr als einen Monat später in der Werra oberhalb des Staudamms „Letzter Heller” bei Laubach geborgen. mehr >>
Kühne, Klaus Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 20. März 1962 DDR
Keiner der beiden gut ausgebildeten Sporttaucher Klaus Kühne und Hans-Peter Mielau wird daran gezweifelt haben, dass sie es durch die Elbe ans niedersächsische Ufer schaffen würden. Es ist ungeklärt, weshalb Hans-Peter Mielau nur noch tot aus dem Wasser geborgen werden konnte und von Klaus Kühne bis heute jede Spur fehlt – doch die Berichte der Grenztruppen zeugen von einem Einsatz mit Schusswaffengebrauch in der Fluchtnacht. mehr >>
Mielau, Hans-Peter Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 20. März 1962 DDR
Keiner der beiden gut ausgebildeten Sporttaucher Klaus Kühne und Hans-Peter Mielau wird daran gezweifelt haben, dass sie es durch die Elbe ans niedersächsische Ufer schaffen würden. Es ist ungeklärt, weshalb Hans-Peter Mielau nur noch tot aus dem Wasser geborgen werden konnte und von Klaus Kühne bis heute jede Spur fehlt – doch die Berichte der Grenztruppen zeugen von einem Einsatz mit Schusswaffengebrauch in der Fluchtnacht. mehr >>
Fleischer, Georg Grenzpersonal / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 28. März 1962 DDR
Als der Kommandeur der Grenzkompanie Oebisfelde Oberleutnant Georg Fleischer am 27. März 1962 nicht zum Dienst erschien, befürchtete das Grenzkommando seine Fahnenflucht in den Westen. Das sollte mit allen Mitteln verhindert werden. Der Oberleutnant starb am folgenden Tag im Feuergefecht mit einem getarnten Postenpaar. mehr >>
Weiß, Manfred Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 20. Mai 1962 DDR
Im thüringischen Grenzgebiet wurde am 20. Mai 1962 der Gefreite Manfred Weiß erschossen aufgefunden. Sein Posten war geflohen. Handelte es sich um einen Schusswaffenunfall oder um einen vorsätzlichen Mord? mehr >>
Bergmann, Herbert Zivilisten / DDR Weitere Todes- und Verdachtsfälle 27. Mai 1962 DDR
Bei seiner zweiten Flucht in die Bundesrepublik kam Herbert Bergmann auf bis heute ungeklärte Weise ums Leben. Seine Leiche wurde am 27. Mai 1962 aus der Maurine bei Kleinfeld/Schönberg geborgen. mehr >>
Schorlies, Manfred Grenzpersonal / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 31. Mai 1962 DDR
Weil er gebildet und redegewandt war, wurde Manfred Schorlies in die FDJ-Leitung der Grenzkompanie Vierkrug gewählt. Am 31. Mai 1962 ertrank der 19-Jährige bei einem Fluchtversuch in der Elbe. mehr >>
Reisch, Peter Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 5. Juni 1962 DDR
Die DDR hatte Peter Reisch schon einmal verlassen. Im März 1962 kehrte er aus der Bundesrepublik zurück. Doch in der DDR wurde er nicht mehr heimisch. Bei einem erneuten Fluchtversuch verletzte ihn ein Schuss so schwer, dass er nach fünfwöchigem Krankenhausaufenthalt verstarb. mehr >>
Weinhold, Joachim Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle bei Kontrollen 9. Juli 1962 DDR
Nachdem er vergeblich um die Aufnahme in die DDR gebeten hatte und man ihn in die Bundesrepublik abschob, entschloss sich Joachim Weinhold zum illegalen Grenzübertritt. Auf DDR-Gebiet entdeckte ihn eine Postenstreife. Als er zu flüchten versuchte, wurde er niedergeschossen. mehr >>
Könenkamp, Gert Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 5. August 1962 DDR
Der 15-jährige Schüler Gert Könenkamp versuchte mit zwei Freunden von Neuhaus aus über die Elbe in die Bundesrepublik zu flüchten. Dabei wurden sie von Grenzsoldaten entdeckt und beschossen. mehr >>
Jankowiak, Hans-Joachim Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 13. August 1962 DDR
Der 20-jährige Hans-Joachim Jankowiak wollte genau ein Jahr nach dem Berliner Mauerbau zusammen mit einem 17-jährigen Kollegen in die Bundesrepublik fliehen. Als er trotz mehrfacher Warnrufe durch DDR-Grenzposten seine Flucht fortsetzte, traf ihn eine tödliche Kugel aus einer Kalaschnikow. mehr >>
Arnstadt, Rudi Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 14. August 1962 DDR
Er gehörte zu den Helden der DDR-Grenztruppen. Bis 1982 erhielten insgesamt über 50 Brigaden, Hundertschaften der Kampfgruppen, Reservistenkollektive, GST-Grundorganisationen, das Grenzausbildungsregiment in Plauen, Schulen und Lehrlingseinrichtungen den Namen Arnstadts. Sein Tod an der innerdeutschen Grenze löste ein großes Medienecho auf beiden Seiten aus. mehr >>
Winkler, Edgar Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 15. August 1962 DDR
Der Soldat gehörte im August 1962 zu einer Sicherungsgruppe, die Waldarbeiter bei Rohdungsarbeiten auf dem Grenzstreifen bewachte. Nachdem ein junger Arbeiter und ein Unteroffizier geflüchtet waren, versuchte Edgar Winkler die geplante Fahnenflucht weiterer Grenzsoldaten zu verhindern. Ein Kamerad, der das aus der Ferne beobachtete, vermutete einen Angriff auf die Sicherunmgsgruppe und eröffnete das Feuer auf Edgar Winkler. mehr >>
Schultz, Günter Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen zwischen dem 25. August und dem 6. November 1962 Ostsee
Der aus Schwerin stammende 21-jährige Günter Schultz versuchte Ende August des Jahres 1962 mit seinen zwei Brüdern und einer weiteren Person die DDR auf dem Weg über die Ostsee zu verlassen. Seine Leiche wurde am 6. November 1962 an der dänischen Küste geborgen. mehr >>
Schultz, Karl-Ludwig Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen zwischen dem 25. August und dem 18. Oktober 1962 Ostsee
Im August 1962 versuchte der 19-jährige Arbeiter Karl-Ludwig Schultz aus Schwerin zusammen mit seinen zwei Brüdern und einem weiteren jungen Mann mittels Faltboot und Luftmatratze über die Ostsee aus der DDR zu fliehen. Seine Leiche wurde am 18. Oktober 1962 am Strand von Rerik entdeckt. mehr >>
Schultz, Jürgen Zivilisten / DDR Weitere Todes- und Verdachtsfälle nach dem 25. August 1962 Ostsee
Im August 1962 versuchten der 17-jährige Jürgen Schultz aus Schwerin, seine zwei Brüder und ein weiterer junger Mann mit Faltbooten und Luftmatratzen über die Ostsee aus der DDR zu fliehen. Vermutlich sind alle vier bei der Flucht ums Leben gekommen. Die Leiche von Jürgen Schultz wurde jedoch nie gefunden. mehr >>
Reiher, Klaus Jürgen Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen wahrscheinlich in der Nacht vom 27. auf den 28. August 1962 Ostsee
Am 27. August 1962 versuchte der 18-jährige Abiturient Klaus Reiher von Heringsdorf aus die DDR über die Ostsee zu verlassen, indem er ein Schiff anschwimmen wollte, das ihn außer Landes bringen sollte. Seine Leiche wurde am 14. September 1962 in Polen am Strand von Mrzeżyno geborgen. mehr >>
Dobrick, Werner Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 28. August 1962 DDR
Der 20-Jährige Lehrer unternahm einen Fluchtversuch über die Pötenitzer Wiek. Unter welchen Umständen der ausgebildete Rettungsschwimmer ums Leben kam, ist bis heute ungeklärt. mehr >>
Gruner, Lilli Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen in der Nacht vom 28. auf den 29. August 1962 Ostsee
Die Studentin Lilli Gruner versuchte gemeinsam mit ihrem Bruder Peter Ende August 1962 mit einem Schlauchboot von Elmenhorst aus über die Ostsee in die Bundesrepublik zu fliehen. Am 3. September fand man ihre Leiche treibend im Wasser vor Pelzerhaken. mehr >>
Gruner, Peter Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen in der Nacht vom 28. auf den 29. August 1962 Ostsee
Peter Gruner, Medizinstudent aus Rostock, versuchte Ende August 1962 gemeinsam mit seiner jüngeren Schwester Lilli mit einem Schlauchboot von Elmenhorst aus über die Ostsee in die Bundesrepublik zu fliehen. Vermutlich kam er bei der Flucht ums Leben, seine Leiche wurde nie gefunden. mehr >>
Eichler, Jürgen Zivilisten / DDR, Polizei / Militär Todesfälle bei Fluchtversuchen September 1962 Ostsee
Jürgen Eichler lernte 1962 seinen Halbbruder Siegmar kennen, der in der Bundesrepublik lebte. Gemeinsam mit ihm entwickelte der Unteroffiziersschüler verschiedene Pläne, die DDR illegal zu verlassen. Im September 1962 begab er sich gegen den Rat seines Bruders allein mit einem Faltboot nach Rügen und versuchte, die DDR paddelnd hinter sich zu lassen. Bei dem Versuch ist er ertrunken. mehr >>
Heller, Lothar Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 1. Oktober 1962 DDR
In einem selbstgefertigten Taucheranzug versuchte Lothar Heller Anfang Oktober 1962 durch die Elbe in die Bundesrepublik zu flüchten. Dabei ertrank er. Seine Leiche bargen Angehörige der DDR-Grenztruppe erst am 30. April 1963. mehr >>
Schablowski, Helmut Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen Oktober 1962 Ostsee
Helmut Schablowski kehrte am 8. Oktober 1962 nach seinem Urlaub nicht an seinen Arbeitsplatz in Neubrandenburg zurück, sondern begab sich zusammen mit Karl Heinz Wegelein nach Damgarten, von wo aus sie versuchten, mit einem Faltboot nach Dänemark zu gelangen. Dabei sind beide ertrunken. mehr >>
Wegelein, Karl Heinz Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen Oktober 1962 Ostsee
Karl Heinz Wegelein begab sich am 8. Oktober 1962 zusammen mit seinem Freund Helmut Schablowski von Neubrandenburg aus nach Damgarten, von wo aus sie versuchten, mit einem Faltboot nach Dänemark zu gelangen. Dabei sind beide ertrunken. mehr >>
Lorenz, Peter Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen vermutlich im September 1962 ertrunken Ostsee
Peter Lorenz versuchte vermutlich, im September 1962 über die Ostsee aus der DDR zu fliehen. Seine Leiche war am 10. Oktober 1962 vormittags gegen 10:00 Uhr vor Warnemünde in der Ostsee treibend von einem Besatzungsmitglied eines Kutters gesichtet worden und wurde im Anschluss geborgen. mehr >>
Neumann, Udo Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 19. Oktober 1962 DDR
Ein Soldat der NVA-Passkontrolle entdeckte in der Mittagspause des 19. Oktober 1962 im Fernsehraum des Kontrollpostens Selmsdorf seinen Kameraden Udo Neumann mit bleicher Gesichtsfarbe in einem Sessel sitzend. Beim Nähertreten sah er auf dessen Hemd in Nähe der Herzgegend einen Blutfleck. Neben dem Sessel auf dem Boden lag Neumanns Pistole. mehr >>
Janschke, Erich Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle ohne Fluchtabsicht 15. November 1962 DDR
Zwei junge DDR-Bürger konnten sich Anfang der 60er Jahre nicht zwischen dem Leben in Ost- oder Westdeutschland entscheiden und pendelten unstet zwischen der DDR und der Bundesrepublik. Am 15. November 1962 starben sie in einem Minenfeld auf dem Weg von West nach Ost. Ihre Leichen wurden erst einen Monat später gefunden. mehr >>
Körner, Klaus Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle ohne Fluchtabsicht 15. November 1962 DDR
Zwei junge DDR-Bürger konnten sich Anfang der 60er Jahre nicht zwischen dem Leben in Ost- oder Westdeutschland entscheiden und pendelten unstet zwischen der DDR und der Bundesrepublik. Am 15. November 1962 starben sie in einem Minenfeld auf dem Weg von West nach Ost. Ihre Leichen wurden erst einen Monat später gefunden. mehr >>
Hecht, Peter Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 23. Dezember 1962 DDR
Der gebürtige Hamburger versuchte 1962 in der Nacht zu Heiligabend aus der DDR zu flüchten. Seinen Versuch, durch die Elbe nach Schnackenburg zu schwimmen, musste er wieder abbrechen und zurück an Land gehen. Am Stadtrand von Wittenberge fand man seine Leiche. Er war in seinem durchnässten Schutzanzug erfroren. mehr >>
Breuer, Helmut Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 20. Januar 1963 DDR
Bei der Flucht über die zugefrorene Elbe, die sieben Arbeiter der Elbe-Werft Boizenburg gemeinsam wagten, wurden drei von ihnen von Grenzposten entdeckt. Helmut Breuer wurde erschossen, seine beiden Begleiter festgenommen. Die vier anderen erreichten das westliche Ufer. mehr >>
Fülleborn, Rolf Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 14. April 1963 DDR
Der 19-jährige Dresdner Rolf Fülleborn versuchte es knapp zwei Jahre nach seinem ersten gescheiterten Fluchtversuch erneut. Am 15. April 1963 wurde seine Leiche bei Lenzen aus der Elbe geborgen. mehr >>
Hermann, Paul Zivilisten / DDR Todesfälle nach Festnahmen 18. April 1963 DDR
Vier Jugendliche, unter ihnen Paul Hermann, wollten im April 1963 bei Dömitz durch die Elbe in die Bundesrepublik flüchten. Einer der Beteiligten hatte die Gruppe verraten und sie wurden festgenommen. Zur Vernehmung wurden sie in das Volkspolizeikreisamt nach Ludwigslust gebracht. Dort sprang der 18-jährige Paul Hermann während seiner Vernehmung plötzlich durch das geschlossene Fenster des zweiten Stockwerks und verletzte sich tödlich. mehr >>
Kilian, Hans-Ulrich Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 20. Juni 1963 DDR
Die beiden Saalfelder Freunde Wilfried Henschel und Hans-Ulrich Kilian versuchten im Sommer 1963 gemeinsam die Grenze zwischen Thüringen und Bayern zu durchbrechen. Nach Überwindung des ersten Zauns wurden sie von DDR-Grenztruppen gestellt. Kilian wurde aus zwei bis drei Metern Entfernung angeschossen und starb im Krankenhaus. mehr >>
Heinrich, Bruno Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 10. Juli 1963 Tschechoslowakei
Der ehemalige Fremdenlegionär Bruno Heinrich siedelte aus Köln in die DDR über. Nach dem Mauerbau versuchte er über die tschechisch-bundesdeutsche Grenze zurückzukehren. Er erlitt einen tödlichen Stromschlag am elektrisch gesicherten Grenzzaun. mehr >>
Eulenborn, Günter Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 27. Juli 1963 Øresund
Günter Eulenborn sprang zusammen mit einem Freund in der Nacht vom 26. auf den 27. Juli im Øresund von Bord des DDR-Trawlers "Weimar", um an die dänische Küste zu schwimmen. Sie wurden von starkem Seegang und Strömung überrascht und Eulenborn ertrank, während sein Freund von einem polnischen Schiff gerettet werden konnte. mehr >>
Kleinert, Helmut Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 1. August 1963 DDR
Helmut Kleinert hatte es bereits geschafft, unter den Doppelzaun hindurchzukriechen und verbarg sich, von einer Maschinengewehrsalve am Fuß verletzt, in einem Gebüsch. Zwei Angehörige der Grenztruppen versuchten seine Flucht gewaltsam zu verhindern – beobachtet von etwa 200 Harz-Kurgästen auf der westdeutschen Seite. mehr >>
Klein, Frieda Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 10. August 1963 DDR
Die 18-jährige Frieda Klein, geb. Luitjens, wurde beim Versuch über die DDR-Grenzanlagen in die Bundesrepublik zurückzukehren durch einen Beckenschuss tödlich verletzt. Sie war im siebten Monat schwanger. mehr >>
Albrecht, Wolfgang Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen zwischen dem 24. August und dem 7. September 1963 Ostsee
Wolfgang Albrecht versuchte, zusammen mit seinem Bruder, seinem Cousin und drei Freunden, im August des Jahres 1963 über die Ostsee zu fliehen. Mit Faltbooten wollte die Gruppe von Prerow aus das südliche Dänemark erreichen. Seine Leiche wurde am 7. September 1963 östlich von Zingst entdeckt. mehr >>
Keiser, Ulrich Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen zwischen dem 24. August und dem 10. September 1963 Ostsee
Der Dachdecker Ulrich Keiser versuchte Ende August 1963 mit seinen zwei Cousins und drei Freunden per Faltboot vom Darß aus nach Gedser in Dänemark zu gelangen. Keiser kam bei dem Fluchtversuch ums Leben. Seine Leiche wurde am 10. September 1963 in der Nähe des Gedser Feuerschiffs geborgen. mehr >>
Behm, Reinhard Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen zwischen dem 24. August und dem 11. September 1963 Ostsee
Der 16-jährige Reinhard Behm versuchte im August 1963 zusammen mit fünf weiteren jungen Männern über die Ostsee zu fliehen. Mit Faltbooten wollte die Gruppe von Prerow aus das südliche Dänemark erreichen. Seine Leiche wurde am 11. September 1963 südwestlich vor Hiddensee geborgen. mehr >>
Sudars, Dieter Polizei / Militär Todesfälle bei Fluchtversuchen 27. August 1963 Tschechoslowakei
Dieter Sudars desertierte aus der NVA und versuchte über die ČSSR in die Bundesrepublik zu gelangen. Bereits bei seiner ersten Begegnung mit zwei tschechoslowakischen Grenzsoldaten zog er seine Dienstwaffe und verletzte einen von ihnen schwer. Einen Tag später starb er selbst in einem Feuergefecht. mehr >>
Kalina, Werner Siegfried Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen vermutlich zwischen dem 29. August und dem 5. September 1963 Ostsee
Werner Kalina wurde am 21. September 1963 als unbekannter Mann aus der Ostsee geborgen. Es sollte fast ein Jahr andauern, bis seine Leiche identifiziert wurde. Was über ihn und den Weg zu seiner Identifizierung bekannt ist, ist aus Briefen seiner Mutter an einen Freund nach seinem Verschwinden, aus Gesprächen mit einem ehemaligen Schulfreund und wenigen amtlichen Dokumenten rekonstruiert. mehr >>
Winter, Bernhard Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle ohne Fluchtabsicht 19. September 1963 DDR
Bei dem Versuch, sich über die innerdeutsche Grenze bei Setzelbach in die DDR zu begeben, löste Bernhard Winter eine Mine aus. Nach der Amputation des linken Beines nahm er sich im Krankenhaus das Leben. mehr >>
Simon, Bernhard Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 28. Oktober 1963 DDR
Während der gemeinsamen Flucht mit seinem Bruder löste der 18-jährige Bernhard Simon an der DDR-Grenze zu Niedersachsen eine Erdmine aus. Er erlag seinen Verletzungen kurze Zeit später auf dem Gebiet der Bundesrepublik. mehr >>
Ickler, Bernd Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 4. November 1963 DDR
Einwohner des hessischen Grenzdorfes Willershausen hörten am 3. November 1963 eine Minendetonation. Am 7. November 1963 informierte eine Frau aus Willershausen die Polizei, sie habe durch einen Brief aus dem benachbarten DDR-Grenzort Pferdsdorf erfahren, dass zwei dort wohnende Jugendliche versucht hätten, über die Grenze zu flüchten. Dabei sei einem von ihnen ein Bein und ein Arm abgerissen worden. Der junge Mann namens Ickler sei später im Krankenhaus verstorben. mehr >>
Fürneisen, Dieter Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 24. November 1963 DDR
In Jena sprach man im November 1963 hinter vorgehaltener Hand über den gescheiterten Fluchtversuch eines 22-jährigen Werkzeugmachers aus der Stadt. Dieter Fürneisen war auf grausame Art in einem Minenfeld an der Grenze zwischen Thüringen und Bayern ums Leben gekommen. mehr >>
Piorek, Hans-Werner Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle nach Festnahmen 6. Dezember 1963 DDR
Der 34-jährige Arbeiter wurde beim Überschreiten der innerdeutschen Grenze von Lübeck aus von Angehörigen der DDR-Grenztruppen festgenommen und nach einem Fluchtversuch erschossen. mehr >>
Grimm, Klaus Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 21. Januar 1964 DDR
Am Vormittag des 21. Januar 1964 rügte der Kommandeur des Ausbildungsbataillons in Oschersleben den Versorgungsoffizier Unterleutnant Grimm wegen ungenügender Dienstausführung. Kurz darauf tötete sich der Kritisierte mit seiner Dienstwaffe selbst. mehr >>
Schlett, Heinz Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 15. April 1964 DDR
Heinz Willi Schlett versuchte mit einem Mitschüler im April 1964 über die Elbe nach Westdeutschland zu fliehen. Während der Mitflüchtling gefasst wurde, fand man die Leiche des 13-Jährigen am 25. April 1964 bei Elbkilometer 472 in der Nähe von Lütkenwisch. mehr >>
Bogun, Armin Zivilisten / DDR Weitere Todes- und Verdachtsfälle 30. April 1964 DDR
Der 20-jährige Armin Bogun starb vermutlich beim Versuch gemeinsam mit Ulrich Rast und Georg Zerna über den Schaalsee in die Bundesrepublik zu schwimmen. mehr >>
Rast, Ulrich Zivilisten / DDR Weitere Todes- und Verdachtsfälle 30. April 1964 DDR
Frau Rast blieb nur ein Zettel, auf dem ihr Sohn ihr ankündigte, mit zwei Freunden in die Bundesrepublik fliehen zu wollen. Seit dem 30. April 1964 fehlt von Ulrich Rast jede Spur. mehr >>
Zerna, Georg Zivilisten / DDR Weitere Todes- und Verdachtsfälle 30. April 1964 DDR
Der 22-Jährige Georg Zerna starb vermutlich beim Versuch gemeinsam mit Armin Bogun und Ulrich Rast über den Schaalsee in die Bundesrepublik zu schwimmen. mehr >>
Kaymling, Peter Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen zwischen dem 10. und dem 11. Mai 1964 Ostsee
Peter Kaymling arbeitete im Chemiefaserwerk in Premnitz. Im Mai 1964 begab sich der 20-Jährige nach Wismar und wollte von der Wismarer Bucht aus den Westen oder vor Wismar auf Reede liegende ausländische Schiffe erreichen. Seine Leiche wurde am 11. Mai 1964 vor Hohen-Wieschendorf im Wasser treibend entdeckt. mehr >>
Krause, Werner Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 10. Juni 1964 DDR
Der 21-jährige Werner Krause wollte kurz nach seinem dreijährigen freiwilligen Wehrdienst in der NVA zusammen mit zwei jüngeren Freunden in die Bundesrepublik flüchten. Auf dem Weg zur Grenze übernachteten sie in einer Scheune, wo sie von DDR-Grenzposten gestellt wurden. Werner Krause befolgte deren Anordnungen nicht vollständig und wurde erschossen. mehr >>
Müller, Peter Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 14. Juni 1964 DDR
Im Harz bei Sorge versuchten Peter Müller und sein drei Jahre älterer Freund Dieter Staadt aus der DDR zu flüchten. Sie bewegten sich mit größter Vorsicht in das Grenzgebiet und legten innerhalb der Grenzsicherungsanlagen nur kleine Wegstrecken, meist kriechend zurück. Zwischen den Grenzzäunen löste Peter Müller eine Mine aus, die ihn tödlich verletzte. mehr >>
Zapf, Fritz Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 7. Juli 1964 DDR
Bei seiner dritten Flucht in die Bundesrepublik wurde der Porzellanformer Fritz Zapf von Grenzposten entdeckt und erschossen. mehr >>
Schmidt, Fred Hans Erich Emil Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen in der Nacht vom 18. auf den 19. Juli 1964 DDR
Fred Schmidt schlug sich gemeinsam mit einem Freund im Juli 1964 von Wismar aus zu Fuß bis in das Grenzgebiet bei Barendorf durch. Beide wollten bis zum Schifffahrtsweg in der Lübecker Bucht schwimmen und sich dann dort von einem westlichen Schiff aufnehmen lassen. Nach mehreren vergeblichen Versuchen, nachts im Wasser Schiffe auf sich aufmerksam zu machen, beschlossen beide, umzukehren. Auf dem Rückweg zum Strand bei Barendorf ist Fred Schmidt ertrunken. mehr >>
Windzus, Kurt Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 20. Juli 1964 DDR
Wegen eines Fluchtversuchs hatte er bereits eine Haftstrafe verbüßen müssen. Diesmal sollte es auf jeden Fall gelingen. Als ein Posten Warnschüsse abgefeuert und seine Gefährten schon aufgegeben hatten, lief Kurt Windzus weiter zur Grenze. mehr >>
Matz, Karl Zivilisten / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 3. August 1964 DDR
Zwei Stunden nach einem Streit mit einem SED-Funktionär wurde der im Grenzsperrgebiet lebende Karl Matz am 3. August 1964 gegen 2.15 Uhr bei Neuenbau, Kreis Sonneberg, von Grenzposten angehalten. Diese schossen ihm mehrfach in die Beine, da er angeblich eine mitgeführte Wehrmachtspistole durchgeladen hatte. Karl Matz starb noch am selben Tag im Krankenhaus an Kreislaufversagen nach starkem Blutverlust. mehr >>
Mahler, Adolf Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 5. September 1964 DDR
Der in Rumänien geborene Adolf Malear kam nach Ende des 2. Weltkriegs mit seiner Familie nach Gera. Im Herbst 1964 wollte der 21-jährige zusammen mit seinem Bruder und einem Freund in der Nähe der Autobahnbrücke Hirschberg über die innerdeutsche Grenze fliehen. Er starb kurz nach der Explosion einer Erdmine. mehr >>
Rehn, Dieter Polizei / Militär Todesfälle bei Kontrollen 15. September 1964 DDR
Am Abend des 15. September 1964 bemerkte der 24-jährige Polizeianwärter Dieter Rehn am Nordrand des Kottmarwaldes zwei Fahnenflüchtige. Als er sie festnehmen wollte, wehrten sie sich und feuerten mit ihren MPis gezielt auf Rehn, der an den Verletzungen starb. mehr >>
Röddiger, Hans-Jürgen Zivilisten / DDR Weitere Todes- und Verdachtsfälle September 1964 Ostsee
Der 21-jährige Hans-Jürgen Röddiger begab sich am 16. September 1964 gemeinsam mit seinem Freund Harald Zech mit Booten ausgerüstet an die Ostsee zwischen Prerow und Zingst. Seit dem ist er verschwunden und von seinem Tod auszugehen. mehr >>
Reuter, Rudolf Polizei / Militär Todesfälle ohne Fluchtabsicht 5. Oktober 1964 DDR
Der Bundeswehrsoldat Rudolf Reuter galt lange als vermisst. Erst nach der Wiedervereinigung brachten die Ermittlungen zu den Todesfällen an der innerdeutschen Grenze den Familienangehörigen die traurige Gewissheit seines Todes im Minenfeld. mehr >>
Müller, Manfred Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 22. November 1964 DDR
Am Sonntag dem 22. November 1964 wagten fünf Lehrlinge bei Neu Bleckede die Flucht durch die Elbe. Nur vier von ihnen erreichten das westliche Ufer. Manfred Müller ertrank. mehr >>
Iwan, Klaus Grenzpersonal / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 1. April 1965 DDR
Auf seiner Flucht in die Bundesrepublik musste der Unteroffizier Klaus Iwan die Sude, einen Nebenfluss der Elbe, durchschwimmen. Dabei ertrank er. mehr >>
Jochmann, Rudolf Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 17. April 1965 DDR
Bei einem Fluchtversuch über die Elbe kam Rudolf Jochmann unter bis heute ungeklärten Umständen ums Leben. mehr >>
Glotz, Manfred Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 7. Mai 1965 DDR
Am 4. Mai 1965 hatte der 23-jährige Arbeiter die Grenzzäune bei Benneckenstein im Harz bereits überwunden, als er von der MPi-Salve eines Grenzsoldaten tödlich verletzt wurde. mehr >>
Brinkmann, Hilmar Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 28. Mai 1965 Bundesrepublik
Die Flucht über die Elbe endete für den jungen Ingenieur tödlich. Seine Leiche wurde nach einer Überschwemmung der Elbe an der Alandbrücke nahe Schnackenburg entdeckt. mehr >>
Pohler, Joachim Klaus Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 12. Juni 1965 DDR
Nachdem er zwei Jahre zuvor bereits mit zwei Bekannten versucht hatte, die DDR durch die Ostsee zu verlassen, unternahm Klaus Pohler im Juni 1965 allein einen zweiten Fluchtversuch durch die Ostsee und kam dabei ums Leben. mehr >>
Peik, Dietrich Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 13. Juli 1965 DDR
Während eines Fluchtversuchs über den Goldensee, in der Nähe von Groß Thurow, ist Dietrich Peik ertrunken. mehr >>
Noack, Klaus Grenzpersonal / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 4. August 1965 DDR
Der als Postenführer eingesetzte Grenztruppengefreite Klaus Noack wurde nach einem Handgemenge mit seinem Posten durch diesen angeschossen und nach Fortsetzung des Fluchtversuchs mit mehreren Schüssen getötet. mehr >>
Ristau, Horst Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 20. August 1965 DDR
Gemeinsam mit seiner Ehefrau und seinem Neffen wollte Horst Ristau durch die Pötenitzer Wiek in den Westen schwimmen. Er kam dort nie an. mehr >>
Brudöhl, Reinhard Grenzpersonal / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 22. August 1965 DDR
Eine versuchte Fahnenflucht des 21-jährigen Soldaten der Grenzkompanie Sommersdorf scheiterte. Die Schüsse seines Postenführers verletzten Reinhard Brudöhl tödlich. mehr >>
Dibbern, Bernd Peter Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen in der Nacht vom 28. auf den 29. August 1965 Ostsee
Ende August 1965 beschloss eine Gruppe Jugendlicher aus Schwerin, die DDR zu verlassen, um in Westdeutschland zu leben. Christian Block, Bernd Peter Dibbern und Reinhold "Peti" Brückner versuchten schwimmend vom Klützer Winkel aus, die Küste Westdeutschlands zu erreichen. Alle drei kamen dabei um. mehr >>
Block, Christian Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen in der Nacht vom 28. auf den 29. August 1965 Ostsee
Ende August 1965 beschloss eine Gruppe Jugendlicher aus Schwerin, die DDR zu verlassen, um in Westdeutschland zu leben. Christian Block, Bernd Peter Dibbern und Reinhold "Peti" Brückner versuchten schwimmend vom Klützer Winkel aus, die Küste Westdeutschlands zu erreichen. Alle drei kamen dabei um. mehr >>
Brückner, Reinhold Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen in der Nacht vom 28. auf den 29. August 1965 Ostsee
Ende August 1965 beschloss eine Gruppe Jugendlicher aus Schwerin, die DDR zu verlassen, um in Westdeutschland zu leben. Christian Block, Bernd Peter Dibbern und Reinhold "Peti" Brückner versuchten schwimmend vom Klützer Winkel aus, die Küste Westdeutschlands zu erreichen. Alle drei kamen dabei um. mehr >>
Zech, Harald Zivilisten / DDR Weitere Todes- und Verdachtsfälle September 1964 Ostsee
Der 20-jährige Harald Zech begab sich am 16. September 1964 mit seinem Freund Hans-Jürgen Röddiger mit Booten ausgerüstet an die Ostsee zwischen Prerow und Zingst. Seit dem ist er verschwunden und von seinem Tod auszugehen. mehr >>
Eisler, Hartmut Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 30. September 1965 DDR
Während seines ersten Streifenganges geriet der junge Soldat im Grundwehrdienst Hartmut Eisler nach fahrlässigem Handeln seines Zugführers unter Beschuss durch eigene Leute. Er wurde von einem Kameraden niedergeschossen. mehr >>
Schmidt, Erich Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle bei Fluchtversuchen 28. Dezember 1965 DDR
Die Flucht Erich Schmidts wurde, da er ein Geheimnisträger der Grenztruppen war, von den Mitarbeitern der Staatssicherheit als erhebliches Sicherheitsrisiko gewertet. Sie warteten auf den Moment, in dem er zurückkehren würde, um seine Familie in die Bundesrepublik zu bringen. Hierbei sollte er festgenommen werden. mehr >>
Dahms, Reinhard Grenzpersonal / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 1. Januar 1966 DDR
In der Silvesternacht 1965/66 versuchte Reinhard Dahms seinen Postenführer zur gemeinsamen Flucht in die Bundesrepublik zu überreden. Als dieser die Fahnenflucht ablehnte, wollte Dahms sich allein auf den Weg durch die Grenzanlagen machen. Doch sein Postenführer verhinderte die Flucht mit der Schusswaffe. mehr >>
Lill, Alfred Zivilisten / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 1. Januar 1966 DDR
Der Genossenschaftsbauer und freiwillige Grenzhelfer Alfred Lill wurde nach einer Silvesterfeier auf seinem eigenen Grundstück in Grenznähe bei einer Auseinandersetzung mit Grenzposten erschossen. mehr >>
Schaper, Klaus Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 11. März 1966 DDR
Die Explosion einer Mine beendete im Frühjahr 1966 abrupt den Fluchtversuch des Elbingeroder Jugendlichen Klaus-Gerhard Schaper. Er starb nur wenige Kilometer von seiner Heimatstadt entfernt. mehr >>
Selke, Siegfried Grenzpersonal / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 1. Juni 1966 DDR
Die Unteroffiziere der DDR-Grenztruppen Siegfried Selke und Joachim S. versuchten am 1. Juni 1966 den damaligen Grenzfluss Wakenitz zu durchqueren, um nach Schleswig-Holstein zu gelangen. Siegfried Selke erreichte das westliche Ufer nicht. mehr >>
Scharf, Hans-Adolf Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 10. Juni 1966 DDR
Der junge Arbeiter Hans-Adolf Scharf wurde in der 5-Kilometer-Sperrzone des DDR-Grenzgebiets von einem Volkspolizisten entdeckt und kontrolliert. Als er versuchte, davon zu laufen, trafen ihn zwei Polizeikugeln. mehr >>
Wurmser, Karl Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 29. Juni 1966 DDR
Am 29. Juni 1966, gegen 0.30 Uhr vernahm die Besatzung eines Patrouillenbootes der NVA-Grenztruppen Dömitz bei Elb-Kilometer 506 Hilferufe einer männlichen Person, die sich bereits in der Nähe des westdeutschen Ufers befand. Die Suche nach dem Hilferufenden verlief aufgrund der schlechten Sichtverhältnisse ergebnislos. Am 4. Juli 1966 wurde bei Baggerarbeiten am westlichen Elbufer eine männliche Leiche entdeckt, die von Angehörigen am 6. Juli 1966 als Karl Wurmser identifiziert werden konnte. mehr >>
Brandt, Manfred Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 1. Juli 1966 DDR
Der Traktorist aus Boizenburg ertrank bei einem Fluchtversuch in der Elbe. mehr >>
Möhrer, Werner Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 18. August 1966 DDR
Mit seinem Bruder und dessen Verlobter wollte der 21-jährige Betriebsschlosser Werner Möhrer in den Westen flüchten. Als sie im Sperrgebiet entdeckt und festgenommen werden sollten, versuchte er allein die Grenzanlagen zu überwinden. Bereits im vorderen Grenzstreifen angekommen, wurde er niedergeschossen. mehr >>
Reinhardt, Dieter Grenzpersonal / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 19. August 1966 DDR
Nach einem Kneipenbesuch entschloss sich der Waffenunteroffizier Dieter Reinhardt zur Fahnenflucht in die Bundesrepublik. Er besorgte für sich und den Feldwebel Utz F. Pistolen. Zunächst liefen sie gemeinsam zur Grenze, dann kam es auf dem Kontrollstreifen zu einem Schusswechsel. mehr >>
Dessel, Herbert Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen vermutlich in der Nacht vom 4. zum 5. September 1966 Ostsee
Der Rostocker Herbert Dessel versuchte zusammen mit einem Bekannten Anfang September 1966 von Warnemünde aus, schwimmend ein norwegisches Schiff außerhalb der Dreimeilenzone zu erreichen. Einige Tage später fand man die Leiche des 25-Jährigen am Strand von Neuhaus in Dierhagen. mehr >>
Bluhm, Hans-Joachim Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 14. September 1966 DDR
Hans-Joachim Bluhm versuchte gemeinsam mit einem Freund über die Elbe zu flüchten. Bevor er das bundesdeutsche Ufer erreichen konnte, ertrank der 18-Jährige. mehr >>
Fischer, Walter Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 11. Oktober 1966 DDR
Der westdeutsche Zollgrenzdienst berichtete am 11. Oktober 1966, zwischen 17.15 Uhr und 17.30 Uhr seien westlich des Weges von Ahlstädt (DDR) nach Bockstadt (Bundesrepublik) mehrere Feuerstöße aus Maschinenpistolen abgegeben worden. Bis auf zwei Fahrzeuge und Bewegungen der DDR-Grenztruppe konnte von westlicher Seite aus jedoch nichts weiter beobachtet werden. Auf der anderen Seite bargen DDR-Grenzer zu diesem Zeitpunkt „ohne gegnerische Einsichtnahme“ einen toten Flüchtling. mehr >>
Premke, Manfred Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 24. Januar 1967 DDR
Der Fluchtversuch von Manfred Premke durch die Elbe scheiterte im Januar 1967 bei winterlichen Temperaturen. Erst zwei Monate später entdeckte ein Teichwärter Premkes Leiche am Elbufer. mehr >>
Kleesattl, Jürgen Grenzpersonal / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 23. April 1967 DDR
Der Gefreite Jürgen Kleesattl wurde im Grenzdienst von seinem Postenführer bei einem Handgemenge erschossen. Seine Angehörigen bezweifelten die Auskunft des Militärstaatsanwalts, er habe einen bewaffneten Fahnenfluchtversuch unternommen. mehr >>
Rogge, Klaus-Jürgen Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 22. Mai 1967 Ungarn
Am 22. Mai 1967 morgens um ca. 3 Uhr ertrank der 25jährige gehörlose Klaus-Jürgen Rogge bei dem Versuch, den Fluss Mur (ungarisch: Mura) an der Grenze zwischen der Ungarischen Volksrepublik (UVR) und dem blockfreien Jugoslawien (SFRJ) zu durchschwimmen. mehr >>
Wolter, Ernst Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle ohne Fluchtabsicht 11. Juni 1967 DDR
Der 80-jährige Ernst Wolter kletterte am 11. Juni 1967 auf der Suche nach Kühen nahe Riebau, Kreis Salzwedel, von westlicher Seite über den Grenzzaun. Er löste zwei Erdminen aus und verstarb im Grenzstreifen. mehr >>
Richter, Bärbel Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 18. Juni 1967 Bundesrepublik
Das Ehepaar Richter hatten die Elbe bereits beinahe durchschwommen, als sich die beiden in Fischernetzen verfingen. Die 27-jährige Sonderschullehrerin konnte sich nicht mehr befreien und ertrank. mehr >>
Hille, Frank Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen zwischen dem 28. Juli 1967 und dem 13. August 1967 Ostsee
Frank Hille war begeisterter Angler, Tauchsportler und Medizinstudent in Jena, der seiner Familie jedoch den Abbruch seines Studiums über Jahre verschwieg. Im Sommer 1967 fuhr er in den Urlaub an die Ostsee. Man fand bei Redewisch am Strand sein Reisegepäck sowie eine Karte, auf der eine Linie von Klützer Höved an die Schleswig-Holsteinische Küste eingezeichnet war. Sein Leichnam wurde nicht gefunden. mehr >>
Lehmann, Gudrun Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 1. August 1967 Bulgarien
Drei Fluchthelfer wollten im August 1967 die DDR-Ärztin Gudrun Lehmann mit gefälschten Papieren über die bulgarisch-türkische Grenze in den Westen bringen. Das Vorhaben scheiterte schon bei der Einreise der Fluchthelfer am Grenzübergang Kalotina. Gudrun Lehmann, die im bulgarischen Urlaubsort Nessebar vergeblich ihre Fluchthelfer erwartete, starb vier Tage nach deren Festnahme an einer Überdosis Morphium. mehr >>
Schlenz, Richard Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 27. August 1967 Tschechoslowakei
Am 27. August 1967 um 14.23 Uhr wurde Richard Schlenz von tschechoslowakischen Grenzern erschossen, nachdem er gemeinsam mit drei Mitflüchtlingen einen Signalzaun überwunden hatte und den Grenzfluss Morava zu durchschwimmen versuchte. mehr >>
Pschera, Gunter Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 1. September 1967 Bulgarien
In der Nacht vom 31. August auf den 1. September 1967 versuchten Gunter Pschera (23) und Peter Müller (29) gemeinsam über die grüne Grenze aus der Volksrepublik Bulgarien in die Türkei zu gelangen. Nach dem Eindringen in das Sperrgebiet wurden sie gegen 18:30 Uhr nördlich des Dorfes Evrenezovo von zwei Jugendlichen bemerkt, die sofort den Bürgermeister informierten, der darüber unverzüglich die bulgarischen Grenztruppen telefonisch verständigte. Kurz nach Mitternacht wurden die beiden jungen Männer von einer Alarmgruppe der Grenztruppen in einem Waldstück nahe der Grenze entdeckt und sofort unter Feuer genommen. Pschera erlag noch vor Ort seinen Schussverletzungen, den ebenfalls schwer verletzte Peter Müller transportierten die Soldaten in das Bezirkskrankenhaus nach Burgas ab. mehr >>
Hube, Manfred Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 15. September 1967 DDR
Während eines Arbeitseinsatzes in Lütkenwisch entschloss sich der 26-jährige Manfred Hube über die Elbe in die Bundesrepublik zu flüchten. Er unterschätzte die Gefährlichkeit seines Vorhabens und ertrank, noch bevor ihn ein Motorboot des niedersächsischen Zolls retten konnte. mehr >>
Morack, Edith Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 22. September 1967 Ostsee
Um endlich mit ihrem Verlobten in Hamburg vereint zu sein, versuchte Edith Morack gemeinsam mit ihrem Bekannten Ulrich Henke die Flucht über die Ostsee mit einem Faltboot. Sie starteten vermutlich im Zeitraum vom 22. bis zum 24. September 1967 am Darß. Der Fluchtversuch endete tödlich. Edith Moracks Leiche wurde am Strand zwischen Neuendorf und Vitte auf der Insel Hiddensee angespült. mehr >>
Tesch, Erich Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle ohne Fluchtabsicht 10. Oktober 1967 DDR
Weil er sich in der DDR ein besseres Leben erhoffte, bat der Kölner Obdachlose Erich Tesch am Grenzübergang Marienborn um Aufnahme in den sozialistischen Staat. Nachdem man ihn dort zurückwies, versuchte er die Grenze ohne Genehmigung zu überqueren. Dabei wurde er von einer Bodenmine tödlich verletzt. mehr >>
Schüttler, Hasso Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle ohne Fluchtabsicht 25. Oktober 1967 DDR
Am Nachmittag des 25. Oktober 1967 kletterte Hasso Schüttler in der Nähe von Zimmerau in Bayern von der westlichen Seite über den DDR-Grenzzaun und bewegte sich in das Grenzgebiet hinein. Wenig später detonierten zwei Erdminen. Hasso Schüttler verblutete im Minenfeld. mehr >>
Schwerin, Kurt Zivilisten / DDR Weitere Todes- und Verdachtsfälle 23. Dezember 1967 DDR
Ein fahnenflüchtiger Soldat der Sowjetarmee schoss Kurt Schwerin nieder, als dieser ihn in einer Gaststätte an der Flucht hindern wollte. mehr >>
Kerbstat, Manfred Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 12. Februar 1968 DDR
Während eines gemeinsamen Fluchtversuchs mit Hans-Georg Steinhagen über die Pötenitzer Wiek ist Manfred Kerbstat erfroren. mehr >>
Steinhagen, Hans-Georg Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 12. Februar 1968 DDR
Während eines gemeinsamen Fluchtversuchs mit Manfred Kerbstat über die Pötenitzer Wiek ist Hans-Georg Steinhagen am 12. Februar 1968 erfroren. mehr >>
Eck, Peter Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 21. April 1968 DDR
Peter Eck galt als „Krawallmacher“ in Schmalkalden. Nach zwei Haftstrafen und einigen Erziehungsmaßnahmen entschied er sich gemeinsam mit einem Freund zur Flucht in die Bundesrepublik. mehr >>
Henike, Siegfried Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 7. Juli 1968 DDR
Nach dem Besuch einer Tanzveranstaltung am 6. Juli 1968 in Riebau kehrte der 26-Jährige nicht nach Hause zurück. Erst vier Wochen später, am 2. August 1968 wurden seine sterblichen Überreste in einer Drahtminensperre nahe seines Heimatortes aufgefunden. mehr >>
Krell, Reimar Zivilisten / DDR Todesfälle nach Festnahmen 27. August 1968 Tschechoslowakei
Durch ein Fernschreiben informierte die Strafvollzugsanstalt des MfS Bautzen II am 30. Juli 1970 das Ministerium des Inneren der DDR über die Selbsttötung des Strafgefangenen Reimar Krell, der nach einem im August 1968 an der ČSSR-Grenze gescheiterten Fluchtversuch eine sechsjährige Haftstrafe verbüßte. mehr >>
Ulbricht, Bernhard Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen vermutlich zwischen dem 6. und 9. September 1968 Ostsee
Bernhard Ulbricht versuchte im September 1968 gemeinsam mit einem weiteren Jugendlichen über den Seeweg die DDR zu verlassen. Sie starteten vermutlich mit einem Paddelboot von Boltenhagen aus. Am 9. September 1968 fand man Ulbrichts Leiche im Raum Boltenhagen in der Ostsee. mehr >>
Hohnsbeen, Heinz Hermann August Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen vermutlich zwischen dem 6. und 9. September 1968 Ostsee
Heinz Hohnsbeen versuchte im September 1968 gemeinsam mit einem weiteren Jugendlichen über den Seeweg die DDR zu verlassen. Sie starteten vermutlich mit einem Paddelboot von Boltenhagen aus. Am 12. September 1968 barg man den Leichnam Hohnsbeens im Raum Brook aus der Ostsee. mehr >>
Bösel, Karl-Heinz Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 8. Oktober 1968 DDR
Der 29-jährige Karl-Heinz Bösel versuchte gemeinsam mit einem Freund von Wahrenberg aus tauchend das 15 Kilometer stromaufwärts gelegene Schnackenburg in Niedersachsen zu erreichen. Seine Leiche wurde elf Tage später bei Cumlosen geborgen. mehr >>
Zill, Wolfgang Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 15. Januar 1969 DDR
Am Vormittag des 15. Januars 1969 fanden Beamte des Zollgrenzdienstes Wolfgang Bernhard Zill am Elbufer bei Schnackenburg. Der 27-Jährige lebte noch, doch sein Zustand war kritisch. mehr >>
Held, Rolf Grenzpersonal / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 27. Mai 1969 DDR
Die überlieferten Unterlagen zu Todesfällen an der innerdeutschen Grenze enthalten mitunter unglaubwürdige und widersprüchliche Angaben. Manches, was sich ereignet hat, konnte auch nach dem Ende der DDR nicht geklärt werden. So auch der Tod von Rolf Held. mehr >>
Klein, Hubert Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle ohne Fluchtabsicht 24. Juli 1969 DDR
Der 33-jährige Hubert Klein pendelte unstet zwischen der Bundesrepublik und der DDR. Weil ihm die Behörden des SED-Staats die Einbürgerung verweigerten, versuchte er im Juli 1969 die innerdeutsche Grenze abseits eines offiziellen Übergangs von Westen her zu überwinden. Dabei verletzte ihn eine Mine tödlich. mehr >>
Preußner, Uwe Grenzpersonal / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 6. August 1969 Bundesrepublik
Der 19-jährige Betonbauer aus Dresden leistete seit drei Monaten Wehrdienst bei den Pionieren. Bei Zaunarbeiten an der Grenze zu Bayern wollte er die Gelegenheit zur Flucht nutzen. Bereits auf dem Gebiet der Bundesrepublik angekommen, wurde er von einem Offizier seiner Kompanie erschossen. mehr >>
Zabel, Hans Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 11. August 1969 DDR
Bei dem gemeinsamen Fluchtversuch mit seinem Freund Henry Z. über den Schaalsee ist Hans Zabel wahrscheinlich ertrunken. mehr >>
Genau, Hans-Dieter Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 24. August 1969 DDR
Sein Drang in die Freiheit wurde zum tödlichen Verhängnis. Während der Flucht durch die Werra erlitt der 18-Jährige einen Kopfschuss. Sein Mitflüchtling wurde wegen Republikflucht inhaftiert. mehr >>
Dröger, Wilhelm Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle ohne Fluchtabsicht 3. Oktober 1969 DDR
Nur wenige Tage vor seinem 60. Geburtstag überkletterte der Lübecker Arbeiter Wilhelm Dröger östlich seines Heimatortes den DDR-Grenzzaun und löste im dahinter angelegten Minenfeld eine Detonation aus. mehr >>
Weiß, Rainer Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 13. Januar 1970 DDR
Mit seinem Postenführer Walter S. war Rainer Weiß in der Nacht vom 12. Auf den 13. Januar 1970 an der Grenze nahe Heinersgrün im Abschnitt „am Damm“ eingesetzt. Gegen 1.50 Uhr begab sich der Postenführer zum Telefon des Grenzmeldenetzes, um dem Führungspunkt der Grenzkompanie die Annäherung der Ablösung zu melden. Als er den Hörer abnahm, entriss Weiß ihm von hinten die Maschinenpistole und schoss sich damit in den Kopf. mehr >>
Werrmann, Elmar Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 17. Februar 1970 DDR
In einem Spezialfahrzeug des Grenzregiments Sonneberg erschoss sich am 17. Februar 1970 kurz nach Mitternacht der als Horchfunker eingesetzte Unteroffizier Werrmann mit seiner Maschinenpistole aus Furcht vor Disziplinarmaßnahmen. mehr >>
Fiedler, Rudi Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 5. März 1970 DDR
Bei einem Fluchtversuch wurde Rudi Fiedler am 4. März 1970 im 5-Kilometer-Sperrgebiet bei Ilsenburg festgenommen. Man brachte ihn nach Wernigerode, wo ihn die Volkspolizei in Untersuchungshaft nahm. Am folgenden Tag nahm er sich in einer Zelle des Volkspolizeikreisamtes Wernigerode das Leben. mehr >>
Burghardt, Karl Martin Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen zwischen dem 31. August und dem 15. September 1970 Ostsee
Nach einem gescheiterten Fluchtversuch über die Landgrenze, anschließender Haft und vergeblichen Ausreisegesuchen versuchte er im Sommer 1970, die DDR durch die Ostsee schwimmend zu verlassen. Dabei ist er ertrunken. mehr >>
Rothamel, Peter Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 29. September 1970 DDR
Die im Grenzgebiet arbeitenden Soldaten der 13. Pionierkompanie Köppelsdorf machten am 29. September 1970 gerade Mittagspause. Sie saßen neben ihrem Lastwagen „Ural“ auf einer Bank in der Herbstsonne. Nur Peter Rothamel war im Fahrzeug zurückgeblieben. Plötzlich fiel ein Schuss. mehr >>
Frank, Anton Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen Ziwschen 4. und 8. Oktober 1970 Rumänien
Der 28jährige Anton Frank aus Leipzig litt unter der politischen und gesellschaftlichen Enge in der DDR und wollte die große weite Welt sehen. Er ertrank zwischen dem 4. und dem 8. Oktober 1970 bei dem Versuch, die Donau an der Grenze zwischen Rumänien und Jugoslawien zu überwinden. mehr >>
Fischbock, Burkhard Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 28. Oktober 1970 DDR
Der 17-jährige Jugendliche kam durch einen Unfall auf der Bahnstrecke zwischen Haldensleben und Oebisfelde ums Leben. Er hatte gemeinsam mit zwei Freunden versucht, den Kontrollen der Transportpolizei und des Bahnpersonals zu entgehen, indem er sich auf dem Dach eines Doppelstockzuges versteckte. mehr >>
Zepernick, Joachim Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 28. Oktober 1970 DDR
Der 19-jährige Jugendliche kam durch einen Unfall auf der Bahnstrecke zwischen Haldensleben und Oebisfelde ums Leben. Er hatte gemeinsam mit zwei Freunden versucht, den Kontrollen der Transportpolizei und des Bahnpersonals zu entgehen, indem er sich auf dem Dach eines Doppelstockzuges versteckte. mehr >>
Schneiderling, Fritz Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 1. November 1970 DDR
Kompaniechef Major Schneiderling galt in seinem militärischen Umfeld als ein „sensibler, weicher Mensch“, der Konflikten aus dem Weg zu gehen versuchte. Verschiedentlich warfen ihm Vorgesetzte „inkonsequentes Verhalten“ und „Mängel in der Führungstätigkeit“ vor. Nach einem Dienstvergehen erschoss sich der Major im Kasernenkeller. mehr >>
Balhorn, Rainer Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 18. Dezember 1970 Bundesrepublik
Nach der gemeinsamen Flucht mit seinem besten Freund durch die Elbe, starb der 15-jährige Schüler Rainer Balhorn auf der Westseite an Unterkühlung und Entkräftung. mehr >>
Möller, Frank Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle ohne Fluchtabsicht 17. Februar 1971 DDR
Der 24-jährige Frank Möller überwand von der Bundesrepublik aus die Grenzanlagen in der Nähe von Geisar. Als ihn zwei DDR-Grenzsoldaten entdeckten und anriefen, zog er eine Kleinkaliberpistole und schoss auf die Posten, die das Feuer erwiderten und Möller tödlich verletzten. mehr >>
Sperlich, Bernhard Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 24. März 1971 DDR
Drei Thüringer Jugendliche wurden im Frühjahr 1971 bei einem Fluchtversuch im Sperrgebiet gestellt. Als Bernhard Sperlich sich der Festnahme entziehen wollte, feuerte ein DDR-Grenzsoldat aus kurzer Entfernung eine Salve aus seiner Kalaschnikow auf ihn ab. Der 19-Jährige verblutete noch auf dem Weg ins Krankenhaus. mehr >>
Fischer, Karl-Heinz Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 29. März 1971 DDR
Der 36-jährige Karl-Heinz Fischer wurde bei der Überwindung der Grenzanlagen zwischen Thüringen und Bayern von einer Bodenmine schwer verletzt. Er verblutete auf einem Feld bei Sondheim. mehr >>
Pokrandt, Rudi Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 3. April 1971 DDR
Rudi Pokrandt war es schon zwei Mal geglückt, die Grenze zur Bundesrepublik zu überwinden, aber jedes Mal kehrte er in die DDR zurück. Als er nochmals die Elbe nach Niedersachsen durchschwimmen wollte, ertrank er in der Strömung. mehr >>
Seifert, Klaus Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 9. April 1971 DDR
Der 18-jährige Maurer Klaus Seifert wurde beim Versuch, die Grenzanlagen zwischen Thüringen und Bayern zu überwinden, von einer Bodenmine schwer verletzt. Er starb an einer Gasbrandinfektion im Krankenhaus in Würzburg. mehr >>
Graner, Wolfgang Grenzpersonal / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 31. Mai 1971 DDR
Der Staatssicherheitsdienst verdächtigte den Gefreiten der Grenztruppen Wolfgang Graner, einer rechtsradikalen Gruppierung in seiner Kompanie anzugehören und seine Fahnenflucht zu planen. Das MfS setzte zur Überwachung Graners einen ausgebildeten Einzelkämpfer ein, der ihn während eines nächtlichen Streifenddienstes erschoss. mehr >>
Hainz, Jürgen Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 15. Juni 1971 DDR
Jürgen Hainz hatte sich unmittelbar vor der Grenze im Unterholz versteckt. Als er gebückt zum letzten Zaun laufen wollte, verletzte ihn ein Grenzposten schwer durch einen Maschinenpistolenschuss. Nach einem beinahe siebenmonatigen Krankenlager verstarb er mit 21 Jahren. mehr >>
Masuhr, Hans Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle bei Kontrollen 22. Juni 1971 DDR
Der Wolfsburger Hans Masuhr versuchte aus unbekannten Gründen die innerdeutsche Grenze im Harz von West nach Ost zu überwinden. Als er von DDR-Posten entdeckt wurde, widersetzte er sich der Festnahme. Er wurde daraufhin durch einen Nahschuss getötet. mehr >>
Obremba, Josef Grenzpersonal / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 24. Juni 1971 DDR
Der Gefreite und Postenführer Martin F. erschoss am 24. Juni 1971 nahe dem an der Grenze zwischen Thüringen und Hessen gelegenen Dorf Bebendorf seinen Posten Josef Obremba. Nach Aussagen von Martin F. habe Obremba zuerst auf ihn geschossen und versucht, in den Westen zu flüchten. mehr >>
Wilhelm, Dirk Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 2. Juli 1971 Ungarn
Der 3jährige Dirk Wilhelm aus Guben erstickte am 2. Juli 1971 während einer ungarischen Grenzkontrolle. Seine Eltern hatten sich mit ihm in einem Fernlaster versteckt, um nach Österreich zu flüchten. Als der kleine Junge während der Grenzabfertigung zu weinen begann, fürchtete der Vater, entdeckt zu werden und hielt ihm den Mund zu. mehr >>
Rinderknecht, Konrad Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 23. September 1971 DDR
Konrad Rinderknecht, Schüler der Unteroffiziersschule der Grenztruppen in Glöwen, Kreis Perleberg, erschoss sich am 23. September 1971 gegen 21.45 Uhr, selbst. Im Vorfeld der Selbsttötung plante er eine gemeinsame Fahnenflucht mit zwei Kameraden. mehr >>
Köcher, Heinz-Rudolf Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 26. Oktober 1971 DDR
Auf dem Weg zur thüringisch-bayerischen Grenze wurde der geistig verwirrte Heinz-Rudolf Köcher am 26. Oktober 1971 von dem Abschnittsbevollmächtigten des Dorfes Zollgrün erschossen. mehr >>
Komorek, Wilfried Zivilisten / DDR Todesfälle nach Festnahmen 29. Oktober 1971 DDR
Am 26. Oktober 1971 hatte Wilfried Max Komorek zunächst vergeblich versucht, die innerdeutsche Grenze im Bereich des Eisenbahngrenzübergangs Gutenfürst-Hof zu überwinden. Der 19-Jährige wurde verhaftet und noch am gleichen Tag in die Untersuchungshaft nach Plauen gebracht. Damit war Komoreks Schicksal besiegelt. Aus Verzweiflung und Furcht vor einer mehrjährigen Freiheitsstrafe nahm er sich am dritten Tag in der Haftanstalt das Leben. mehr >>
Michaelis, Günter Polizei / Militär Todesfälle bei Kontrollen 24. Dezember 1971 DDR
Gegen 4.50 Uhr hörten Anwohner in Sachsenbrunn an der Werra Schüsse. 20 Minuten später bargen Helfer in der Nähe des Ortseingangs den Abschnittsbevollmächtigen Unterleutnant Günter Michaelis, der durch zwei Schüsse schwer verletzt worden war. Er starb auf dem Weg zum Krankenhaus. mehr >>
Meier, Lutz Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 18. Januar 1972 DDR
Am Vormittag des 18. Januar 1972 hörten zwei DDR-Grenzposten unweit des Brockens zwei Feuerstöße aus dem benachbarten Grenzabschnitt. Nachdem sie das der Führungsstelle ihrer Kompanie in Schierke gemeldet hatten, rückte sofort die siebenköpfige Alarmgruppe der Kompanie aus. Nahe dem Grenzstein 979 fanden die Soldaten Leutnant Lutz Meier. Er lag tot im Schnee. mehr >>
Peters, Wolfgang Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 19. Februar 1972 Ostsee
Zwischen dem 19. und 20. Februar 1972 wurde am Strand bei Påø Lindelse in Südlangeland, Dänemark, eine männliche Leiche gefunden. Anhand der Ausweispapiere, die bei dieser entdeckt wurden, konnte der 34-jährige DDR-Bürger Wolfgang Walter Peters identifiziert werden. Er ertrank beim Fluchtversuch über die Ostsee. mehr >>
Görtzen, Alfred Grenzpersonal / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 22. Februar 1972 DDR
Beim Versuch in den Westen zu flüchten, riss eine Mine dem Hauptmann der Grenztruppen Alfred Görtzen den linken Unterschenkel ab. Alfred Görtzen erschoss sich danach am Grenzzaun mit seiner Dienstwaffe. mehr >>
Burghardt, Manfred Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle nach Festnahmen 24. März 1972 DDR
Der Bundesbürger aus Vienenburg geriet vermutlich unbeabsichtigt ins Grenzgebiet im Raum Göddeckenrode. Nach seiner Festnahme nahm er sich durch einen Sturz aus dem Fenster das Leben. mehr >>
Beil, Gerhard Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 6. April 1972 DDR
Am 6. April 1972 hörten zwei Grenzsoldaten im Gebiet Katharinenberg-Wanfried gegen 5.40 Uhr eine Detonation. Sechs Stunden später bargen zwei Grenzoffiziere die Leiche des 19-jährigen Gerhard Beil aus dem Minenfeld. mehr >>
Schapitz, Heidi Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 7. April 1972 DDR
Beim Versuch gemeinsam mit Ihrem Verlobten und einem Freund in den Westen zu flüchten, wurde die Schülerin Heidi Schapitz am 7. April 1972 von DDR-Grenzern erschossen. mehr >>
Babendererde, Rudolf Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 18. August 1972 Rumänien
Die rumänisch-jugoslawische Grenze erschien Rudolf Babendererde überwindbar. Gemeinsam mit seiner Familie wagte er die Flucht. Doch durch einen Signaldraht lösten die Flüchtlinge Alarm aus. Herbeieilende Grenzsoldaten eröffneten das Feuer auf die am Boden Liegenden und erschossen den 40jährigen Pädagogen. mehr >>
Sandner, Wera Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 23. August 1972 Bulgarien
Bei dem Versuch mit ihrem westdeutschen Verlobten Rolf Kühnle über die Grenze nach Jugoslawien zu flüchten wurde das Paar von bulgarischen Grenzsoldaten erschossen. mehr >>
Kühnle, Rolf Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle bei Fluchtversuchen 23. August 1972 Bulgarien
Rolf Kühnle wollte mit seiner Verlobten Wera Sandner aus Cottbus über die bulgarische Grenze nach Jugoslawien flüchten, um von dort aus nach Westdeutschland zu gelangen. Bulgarische Grenzsoldaten entdeckten das Paar und eröffneten das Feuer auf die beiden Flüchtlinge. mehr >>
Bergmann, Achim Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 10. Oktober 1972 DDR
Bei dem Versuch, die Elbe zwischen Sachsen-Anhalt und Niedersachsen mithilfe einer Tauchausrüstung zu durchschwimmen, ist Achim Bergmann auf der Flucht ertrunken. mehr >>
Hoffmann, Leo Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 14. November 1972 DDR
Weil er es in der DDR nicht mehr aushielt und im Westen ein neues Leben beginnen wollte, machte sich Leo Hoffmann an einem Novemberabend von Teistungen aus auf den Weg zur DDR-Grenze. Er kam bis zum letzten Zaun auf DDR-Gebiet. Dort stoppten Selbstschussanlagen seine Flucht. mehr >>
Franck, Hans-Friedrich Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 17. Januar 1973 DDR
Der Flüchtling Hans-Friedrich Franck löste beim Überklettern des 3,2 Meter hohen Metallgitterzaunes eine Selbstschussanlage [SM 70] aus. Schwer verletzt schleppte er sich auf westliches Gebiet. Die Ärzte im Kreiskrankenhaus Dannenberg konnten sein Leben trotz einer stundenlangen Operation nicht mehr retten. mehr >>
Woitke, Fred Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 21. April 1973 DDR
Am 21. April 1973 versuchten Dieter F., Günter W. und Fred Woitke mit einem Kipper, LKW „W 50“, die DDR-Grenze am Kontrollpunkt Marienborn zu durchbrechen. Der LKW überschlug sich am letzten Sperrelement. Dieter F. und Günter W. wurden schwer verletzt, Fred Woitke erschossen. mehr >>
Balogh, Lazlo Zivilisten / andere Staatsangehörige Todesfälle bei Fluchtversuchen 22. Juni 1973 DDR
Am 20. Juni 1973 lief das Visum des ungarischen Gastarbeiters Lazlo Balogh ab. Er hätte an diesem Tag die DDR verlassen müssen. Er wollte sich jedoch nicht von seiner Verlobten Sieglinde B. trennen und hatte den Wunsch zu studieren. Das Paar beschloss in den Westen zu flüchten, um dort seine Zukunftspläne zu verwirklichen. Am 22. Juni 1973, kurz nach Mitternacht, trat Sieglinde B. vor dem zweiten Grenzzaun auf eine Mine. Ein herbeigeeilter DDR-Grenzsoldat eröffnete das Feuer auf Lazlo Balogh. mehr >>
Kaiser, Andreas Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 30. Juni 1973 DDR
Am 28. Juni 1973 meldete das Grenzausbildungsregiment Eisenach den Suizidversuch eines Grenzsoldaten. Der seit dem 3. Mai 1973 in die 7. Ausbildungskompanie eingezogene Soldat Andreas Kaiser, Mitglied der FDJ und der SED, habe beim Waffenempfang um 6.30 Uhr eine MPi-Patrone entwendet, sich auf den Dachboden der Kaserne begeben und dort in den Bauch geschossen. mehr >>
Friese, Hans-Harald Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 22. Juli 1973 DDR
Eine Stunde vor Mitternacht schlugen an der Grenze im Tuchfelstal die Hunde an. Daraufhin begab sich Postenführer Friese mit seinem Posten in Richtung der Laufseilanlage, um nachzusehen, warum die Hunde bellten. Wenig später stießen die beiden Grenzer auf drei andere Grenzsoldaten. Als Friese mit seiner Stablampe einen der Posten anleuchtete, eröffnete dieser das Feuer. mehr >>
Kremer, Roland Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 5. August 1973 Tschechoslowakei
Der 23jährige Mechaniker Roland Kremer aus Plauen wurde beim Versuch, mit seinem Freund Konrad G. über die ČSSR in die Bundesrepublik zu flüchten, von einem Grenzsoldaten angeschossen. Zehn Tage kämpfte er schwer verletzt ums Überleben, dann versagte sein Herz mehr >>
Kilian, Jochen Zivilisten / DDR Todesfälle nach Festnahmen 10. August 1973 Bulgarien
Festnahme am 7. August 1973 mit einem falschen westdeutschen Pass (auf den Namen Stefan Wagner) an der Grenzübergangsstelle zur Türkei Kapitan Andreewo-Kapikule [Капитан Андреево]. Einlieferung in die Untersuchungshaftanstalt des Bulgarischen Staatssicherheitsdienstes in Sofia. Dort nahm sich Jochen Kilian das Leben. mehr >>
Neger, Rüdiger Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 1. Oktober 1973 DDR
Seine Eltern sahen Rüdiger Neger am 1. Oktober 1973 zum letzten Mal, als er das Haus verließ. Am 29 April 1974 bargen Grenzsoldaten seine Leiche aus der Elbe. mehr >>
Lange, Günter Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 2. November 1973 Rumänien
Günter Lange versuchte von Rumänien, über die Donau nach Jugoslawien zu flüchten, um von dort in die Bundesrepublik Deutschland zu gelangen. Seine erste Donauüberquerung endete am 12. Oktober 1973 am serbischen Flussufer. Dort nahmen ihn jugoslawische Grenzwachen fest und lieferten ihn an die rumänischen Sicherheitsorgane aus, die ihn in einem Bukarester Hotel unter Hausarrest stellten. Es gelang Günter Lange aus seiner Unterkunft zu entkommen und einen erneuten Fluchtversuch durch die Donau nach Jugoslawien zu wagen. Dabei verlor er sein Leben. mehr >>
Schütz, Barbara (gen. Bärbel) Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 8. Dezember 1973 DDR
Am 8. Dezember 1973 gegen 22.00 Uhr meldete die Volkspolizei Schwerin, eine unbekannte Person mit Schuhgröße 37/38 habe bei der Sudemündung, Elb-Kilometer 557/Kreis Hagenow die Grenzanlagen überwunden. mehr >>
Buss, Rudolf Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 23. Mai 1974 Tschechoslowakei
Der gebürtige Österreicher Rudolf Buss war in die DDR übergesiedelt. Da ihm eine legale Rückkehr verweigert wurde, versuchte er über den Grenzfluss Morava aus der ČSSR nach Österreich zu gelangen. Als er bereits durch den Fluss watete, erschoss ihn ein Grenzsoldat. mehr >>
Schneege, Werner Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 12. Juni 1974 DDR
Die Elbe am Kilometer 532 schien den Grenzsoldaten Werner Schneege und Gerd B. für eine Flucht in die Bundesrepublik besonders geeignet zu sein. Doch mit der starken Strömung in der Flussmitte hatten beide nicht gerechnet. mehr >>
Vogler, Wolfgang Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 15. Juli 1974 DDR
Bei seinem zweiten Versuch die Grenzanlagen im Harz zu überwinden, löste der 25-Jährige drei Splitterminen aus, die ihn lebensbedrohlich verletzten. Trotz mehrerer Bluttransfusionen und einer Operation starb er am folgenden Tag. mehr >>
Lemme, Hans-Georg Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 19. August 1974 DDR
Ein DDR-Grenzsicherungsboot überfuhr den 21-jährigen Hans-Georg Lemme als er versuchte durch die Elbe nach Niedersachsen zu flüchten. mehr >>
Melichar, Eberhard Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 3. September 1974 Bulgarien
Am 3. September 1974 etwa eine Stunde nach Mitternacht erschossen bulgarische Grenzer den 21-jährigen DDR-Bürger Eberhard Melichar, als er versuchte, südwestlich der Grenzübergangsstelle Kalotina die bulgarische Grenze in Richtung Jugoslawien zu überqueren. mehr >>
Moritz, Anne-Rose Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen zwischen dem 22. September und dem 24. Oktober 1974 Ostsee
Im September 1974 begab sich die 21-jährige Anne-Rose Moritz, Angestellte bei der Deutschen Reichsbahn, mit dem Zug nach Kühlungsborn. Dann verliert sich ihre Spur. Am 24. Oktober wurde ihre Leiche am Strand bei Pötenitz gefunden. Vermutlich hat sie versucht, schwimmend die DDR zu verlassen und ist dabei ertrunken. mehr >>
Engelhardt, Frank Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen in der Nacht vom 23. auf den 24. September 1974 Ostsee
Frank Engelhardt starb Mitte September 1974 bei dem Versuch, die DDR über die Ostsee zu verlassen. Seine Leiche wurde am 27. September durch einen dänischen Fischer im Fangnetz geborgen. mehr >>
Nötzel, Peter Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 27. März 1975 Bulgarien
mehr >>
von Kistowski, Brigitte Zivilisten / DDR Todesfälle bei Kontrollen 13. August 1975 Bulgarien
Am 13. August 1975 um 4:30 Uhr starb Brigitte von Kistowski im Kugelhagel bulgarischer Maschinenpistolen. Sie wurde von fünfundzwanzig Geschossen aus geringer Entfernung getroffen, ihren Lebensgefährten Klaus Prautzsch trafen 37 Geschosse. mehr >>
Prautzsch, Klaus Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 13. August 1975 Bulgarien
Am 13. August 1975 um 4:30 Uhr starb Klaus Prautzsch gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Brigitte von Kistowski im Kugelhagel bulgarischer Maschinenpistolen. Die Obduzenten stellten an seinem Leichnam 37 Schusstreffer fest. mehr >>
Lange, Jürgen Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 19. Dezember 1975 DDR
Der 20-jährige Grenzsoldat wurde gemeinsam mit seinem Postenführer Klaus-Peter Seidel zu einem Sondereinsatz im Abschnitt der Grenzkompanie Eishausen befohlen. In der winterlichen Nacht sollten sie den Grenzdurchbruch des bewaffneten Deserteurs Werner Weinhold verhindern. mehr >>
Seidel, Klaus-Peter Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 19. Dezember 1975 DDR
Der 21-jährige Postenführer und MG-Schütze Klaus-Peter Seidel wurde gemeinsam mit dem Soldaten Jürgen Lange zu einem Sondereinsatz im Abschnitt der Grenzkompanie Eishausen befohlen. In der winterlichen Nacht sollten sie den Grenzdurchbruch des bewaffneten Deserteurs Werner Weinhold verhindern. mehr >>
Schulze, Peter Polizei / Militär Todesfälle bei Fluchtversuchen 6. Februar 1976 Tschechoslowakei
Peter Schulze war am 5. Februar 1976 nicht zu seinem Revierdienst bei der Transportpolizei in Leipzig-Engelsdorf erschienen. Am 6. Februar 1976 gegen 17.30 Uhr wurde er auf dem Fluchtweg in die Bundesrepublik von Grenzsicherungskräften der ČSSR entdeckt und nach einem Schusswechsel umstellt. Er tötete sich daraufhin selbst mit der letzten Patrone aus seiner Pistole „Makarow“. mehr >>
Biesel, Siegfried Zivilisten / DDR Todesfälle nach Festnahmen 14. März 1976 DDR
Beim Umherstreifen im Grenzgebiet zwischen Holzhausen (Thüringen) und Rodach (Bayern) in der Nähe seines Wohnorts Heldburg (Thüringen) wurde Siegfried Biesel am 14. März 1976 von DDR-Grenzposten beschossen und im rechten Oberschenkel getroffen. Infolge einer Wundinfektion starb er einige Tage später an Lungenentzündung. mehr >>
Gartenschläger, Michael Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle ohne Fluchtabsicht 30. April 1976 DDR
Um eine der gefährlichen Splitterminen SM-70 vom Metallgitterzaun der Sperranlagen zu demontieren, näherte sich Michael Gartenschläger dem DDR-Grenzzaun. Nachdem es ihm bereits zweimal gelungen war, die von der DDR geleugneten Mordgeräte abzubauen und als Beweismittel der westlichen Öffentlichkeit zu präsentieren, endete der dritte Versuch tödlich – Michael Gartenschläger wurde von Scharfschützen des Staatssicherheitsdienstes erschossen. mehr >>
Scholz, Dietmar Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 19. Mai 1976 DDR
Weil er als Verantwortlicher der Kompaniebibliothek Bücher und Schallplatten an Kameraden ausgeliehen hatte, ohne dafür "Literaturgeld" zu kassieren, sollte Dietmar Scholz von seinen Vorgesetzten wegen Veruntreuung "gesellschaftlicher Gelder" zur Verantwortung gezogen werden. Vor dem angesetzten Dienstgespräch mit dem Bataillonskommandeur nahm sich der Stabsgefreite das Leben. mehr >>
Otte, Walter Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle bei Kontrollen 11. Juni 1976 DDR
Für die Grenztruppen im Bereich Halberstadt war Walter Otte aus Bad Harzburg ein Ärgernis: Insgesamt zehn Mal wurde er im Grenzbereich festgenommen, selbst hohe Gefängnisstrafen in der DDR konnten ihn nicht einschüchtern. Der Grund aus dem der als harmlos bekannte Kohlenträger schließlich erschossen wurde, gab im Nachhinein Rätsel auf. mehr >>
Siemann, Uwe Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 31. Juli 1976 DDR
Der 19-jährige Uwe Siemann versuchte am 31. August 1976 den Grenzzaun zwischen Weferlingen und Grasleben zu überklettern. Dabei wurde er von drei Selbstschussanlagen (SM 70) tödlich verletzt. mehr >>
Corghi, Benito Zivilisten / andere Staatsangehörige Todesfälle ohne Fluchtabsicht 5. August 1976 DDR
Bei dem Versuch, zurückgelassene veterinärmedizinische Unterlagen am Grenzübergang Hirschberg abzuholen, wurde der italienische Lastwagenfahrer Benito Corghi am 5. August 1976 hinterrücks von Grenzsoldaten der DDR erschossen. mehr >>
Höfling, Klaus Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 31. August 1976 Ostsee
Klaus Höfling holte seinen Freund Rudi Fritsch am Montag, den 30. August 1976 von dessen Wohnung in Erfurt ab und begab sich mit ihm und einem Faltboot in das DDR-Küstengebiet, vermutlich auf den Darß. Nachdem am 2. September 1976 die Leiche seines Freundes Fritsch und ein stark beschädigtes Faltboot angeschwemmt worden waren, fand man seine Leiche am 4. September 1976 am Ostseestrand bei Zingst (Pramerort). mehr >>
Fritsch, Rudi Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 31. August 1976 Ostsee
Rudi Fritsch begab sich am Montag, den 30. August 1976 gemeinsam mit Klaus Höfling und einem Faltboot in das DDR-Küstengebiet, vermutlich auf den Darß. Am 2. September 1976 wurde seine Leiche und ein stark beschädigtes Faltboot angeschwemmt. mehr >>
Rößler, André Polizei / Militär Todesfälle bei Fluchtversuchen 5. September 1976 DDR
Seit dem Frühjahr 1976 diente André Rößler als Rekrut im Grundwehrdienst bei einem Motorisierten Schützenregiment der NVA. Rößler nutze einen Ausgang zur Flucht. Er schlug sich bis zur innerdeutschen Grenze bei Teistungen im Eichsfeld durch. Dort löste er zwei Minen aus. Noch auf dem Weg ins Krankenhaus starb er an den Folgen seiner Verletzungen. mehr >>
Neuber, Hans Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 2. Februar 1977 DDR
Hans Neuber nahm sich am 2. Februar 1977 im Kasernenbereich der Grenzkompanie Erbenhausen nach einer Rüge durch seinen Vorgesetzten das Leben. mehr >>
Lippmann, Annerose Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 26. Mai 1977 Ostsee
Annerose Lippmann versuchte gemeinsam mit ihrem Bekannten Werner Dierßen im Mai 1977 über die nördliche Seegrenze zu fliehen. Aufgrund widriger Wetterverhältnisse kenterte das Faltboot der beiden in der Ostsee und sie verunglückten in der Nacht vom 26. auf den 27. Mai 1977 tödlich in der Wismarer Bucht. mehr >>
Holzhauer, Emanuel Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 2. Juli 1977 DDR
Als die junge Familie bei Bernburg in den Kofferraum des Fluchtautos stieg, ahnte sie nicht, dass das Versteck, in dem sie unbemerkt die Grenzübergangsstelle passieren sollten, zu einer tödlichen Falle werden würde. Der nur sechs Monate alte Emanuel Holzhauer erstickte, von Medikamenten und Hitze geschwächt. mehr >>
Schmidt, Gerhard Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 6. August 1977 Tschechoslowakei
Gerhard Schmidt hatte bereits einmal versucht, über die ČSSR durch den Eisernen Vorhang nach Westdeutschland zu flüchten. Sein erster Fluchtversuch scheiterte, weil ihn Grenzwächter der ČSSR am 6. September 1976 festnahmen. Seinen zweiten Fluchtversuch, den der Familienvater mit seiner Ehefrau und ihren gemeinsamen Kindern unternahm, stoppte ein ČSSR-Grenzer am 6. August 1977 durch Schusswaffenanwendung. Gerhard Schmidt starb an seinen schweren Schussverletzungen noch am selben Tag im Krankenhaus von Planá. mehr >>
Nettbohl, Rudi Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 27. August 1977 Bulgarien
Gemeinsam mit seinem Freund Bernd Schaffner unternahm der 21-jährige Rudi Nettbohl am 27. August 1977 nachmittags einen Fluchtversuch über die bulgarische Grenze nach Griechenland. Dabei lösten sie eine Signalanlage aus. Herbeigeeilte bulgarische Grenzsoldaten eröffneten aus 80 Meter Entfernung das Feuer auf die beiden Flüchtlinge. mehr >>
Schaffner, Bernd Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 27. August 1977 Bulgarien
Gemeinsam mit seinem Freund Rudi Nettbohl unternahm der 27-jährige Bernd Schaffner am Nachmittag des 27. August 1977 einen Fluchtversuch über die bulgarische Grenze nach Griechenland. Dabei lösten sie eine Signalanlage aus. Herbeigeeilte bulgarische Grenzsoldaten eröffneten aus 80 Meter Entfernung das Feuer auf die beiden Flüchtlinge. mehr >>
Schumann, Wolfgang Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 6. September 1977 DDR
Der Elektroingenieur versuchte im Öltank einer Spritzgussmaschine aus der DDR zu flüchten. Doch die Abfahrt des Güterzugs, der die Maschine ins bayerische Kaufbeuren transportieren sollte, verzögerte sich wegen technischer Probleme. Wolfgang Schumann erstickte. mehr >>
Porschel, Fritz Polizei / Militär Weitere Todes- und Verdachtsfälle 21. Oktober 1977 DDR
Drei Fluchtwillige schlugen den Abschnittsbevollmächtigten der Volkspolizei Fritz Porschel in einem Park nieder, um sich seine Waffe zu verschaffen. Anschließend schleiften sie den Leblosen bis zum Ufer der Pleiße und stießen ihn ins Wasser. Seine Leiche wurde am nächsten Morgen geborgen. mehr >>
Fuchs, Jürgen Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 4. November 1977 DDR
Schon dreimal hatte er versucht über die DDR-Grenze in den Westen zu flüchten. Beim ersten Fluchtversuch war er erst 16 Jahre alt. Den zweiten verriet ein Stasi-Spitzel, Fuchs kam ins Gefängnis. Ein weiterer Fluchtversuch endete ebenfalls mit einer Gefängnisstrafe, den vierten überlebte der 30-Jährige nicht. mehr >>
Erdmann, Joachim Zivilisten / DDR Todesfälle nach Festnahmen 2. April 1978 DDR
Bevor er sich mit seinem Moped von Waltershausen aus auf den Weg zur Grenze machte, verabschiedete sich der 17-Jährige von seiner Mutter mit der Bemerkung, er führe nach Eisenach zu einem Judowettkampf. mehr >>
David, Hans-Erich Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle ohne Fluchtabsicht 6. Mai 1978 DDR
Nachdem ihr Motorboot gekentert war, suchten drei junge Bundesbürger auf dem zunächst gelegenen Ufer Rettung. Doch dieses gehörte zur DDR und war durch einen Grenzzaun gesichert. Bis ihnen durch die Grenztruppen Erste Hilfe zukam verging eine Stunde. Für den unterkühlten Körper von Hans-Erich David war diese Zeit zu lang. mehr >>
Dohrmann, Günter Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 7. Juni 1978 DDR
Nach seiner Ablösung als Offizier der Grenzsicherung und einem Parteiordnungsverfahren wegen Alkoholmissbrauchs erschoss sich Major Günter Dohrmann mit seiner Dienstwaffe. mehr >>
Poppenhäuser, Michael Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 4. Juli 1978 DDR
In den frühen Abendstunden des 30. Juni 1978 raste der Fahrer eines blauen Trabant auf den damaligen Kontrollpunkt Sülzfeld zu. Mit einer Geschwindigkeit von ca. 100 km/h durchbrach er den geschlossenen Schlagbaum des Grenzübergangs. mehr >>
Stegemann, Peter Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 22. Juli 1978 DDR
Mit der Absicht die DDR zu verlassen, begab sich Peter Stegemann in der Nacht vom 21. zum 22. Juli 1978 in den Grenzsicherungsabschnitt nahe Heinersgrün, Sachsen. Am Grenzzaun löste er eine Splittermine (SM-70) aus. In den frühen Morgenstunden des 22. Juli 1978 erlag er seinen Verletzungen. mehr >>
Burgis, Rainer Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 15. Oktober 1978 DDR
Am 15. Oktober 1978 um 18.00 Uhr erfolgte nördlich von Mechau die Auslösung des Grenzsignalzaunes Feld 18, um 19.55 Uhr erfolgte eine weitere Auslösung im Feld 20. Die alarmierten DDR-Grenzer hörten kurz danach eine Detonation und entdeckten am Grenzzaun zwei durch Minen verletzte Flüchtlinge. mehr >>
Greiffendorf, Werner Zivilisten / DDR Todesfälle nach Festnahmen 19. Oktober 1978 DDR
Am 19. Oktober 1978 übergoss sich Werner Greiffendorf während eines Hofgangs im Zuchthaus Cottbus mit einer brennbaren Flüssigkeit und zündete seine Häftlingskleidung an. mehr >>
Prziborowski, Frank Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 26. Oktober 1978 Tschechoslowakei
Die beiden Zwillingsbrüder Frank und Jörg Prziborowski gelangten mit ihrem Motorrad bis an die Grenze der ČSSR zur Bundesrepublik. Dort konnten sie zwei Grenzzäune überwinden, als eine Patrouille der tschechoslowakischen Grenzwache gewaltsam ihre Flucht verhinderte. mehr >>
Theurich, Christian Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 13. November 1978 DDR
Nach Kritik an seiner Dienstausführung, seinem mangelnden Durchsetzungsvermögen sowie der „Nachsicht und Gutmütigkeit gegenüber Unterstellten” erschoss sich Major Theurich auf dem Weg zu einer Alarmübung. mehr >>
Kühnel, Michael Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 19. Dezember 1978 Tschechoslowakei
Michael Kühnel wollte mit dem Motorrad über die ČSSR in die Bundesrepublik flüchten. Als die Polizei versuchte, ihn an der Weiterfahrt zu hindern, prallte er mit hoher Geschwindigkeit frontal auf ein quer über die Straße gestelltes Dienstfahrzeug. Sein Mitfahrer überlebte den Unfall schwer verletzt. mehr >>
Klinkerfuß, Nadine Zivilisten / DDR Todesfälle nach Festnahmen 17. März 1979 DDR
Gemeinsam mit ihrem Mann und ihren drei Kindern versuchte Nadine Klinkerfuß im August 1978 über die tschechoslowakische Grenze nach Österreich zu flüchten. Das Vorhaben scheiterte im Grenzgebiet. Hans-Joachim Klinkerfuß erhielt in der DDR eine Haftstrafe, seine schwangere Frau Nadine blieb zunächst auf freiem Fuß. Als der Staatssicherheitsdienst ihr ebenfalls eine Haftstrafe und die Wegnahme der Kinder androhte, nahm sie sich das Leben. mehr >>
Radewagen, Gerd Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 17. März 1979 DDR
Drei Tage nach seinem 27. Geburtstag setzte Hauptmann Gerd Radewagen seinem Leben ein Ende. Zu diesem Entschluss trug vermutlich auch seine dienstliche Überlastung bei. mehr >>
Querfurth, Donald Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 23. Juni 1979 DDR
Am 23. Juni 1979 gegen 6.20 Uhr vernahm der Offizier vom Dienst in der Kaserne des Grenzausbildungsregiments Eisenach einen kurzen Feuerstoß aus einer MPi. Der Soldat Donald Querfurth hatte sich, wie dann festgestellt wurde, während des Wachdienstes in der Kaserne des Grenzausbildungsregiments-11 „Theodor Neubauer” in Eisenach selbst erschossen. Ein Motiv konnte zunächst nicht ermittelt werden. mehr >>
Panke, Bodo Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 17. August 1979 DDR
Wegen enger Kontakte zu DDR-Besuchern aus Kanada fürchtete Leutnant Panke, Grenzregiment 9 Meiningen, Konsequenzen. Er erhängte sich. mehr >>
Bretfeld, Frank Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 21. August 1979 DDR
Am Abend des 20. August 1979 versetzte ein Grenzalarm den Soldaten Frank Bretfeld in Aufregung. Er war in der 5. Grenzkompanie Geisa zur Nachtschicht eingeteilt. Nach Mitternacht kehrten mehrere Grenzposten zur Kaserne zurück. Sie hatten einen Flüchtling geborgen, dem eine Mine beide Beine zerfetzt hatte. Die Schilderung des Zwischenfalls durch seine Kameraden verstörte Frank Bretfeld zutiefst. Am folgenden Abend nahm er sich das Leben. mehr >>
Runge, Heiko Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 8. Dezember 1979 DDR
Gemeinsam mit seinem Schulfreund Uwe Fleischhauer versuchte Heiko Runge Anfang Dezember 1979 in der Nähe von Sorge, Kreis Wernigerode, in die Bundesrepublik zu flüchten. Nachdem die beiden 15-Jährigen beim Durchkriechen eines Grenzzaunes ein Signalgerät auslösten, wurden sie von Grenzposten verfolgt. Nach Anrufen stehen zu bleiben und einem Warnschuss fielen mehrere gezielte Schüsse, die Heiko Runge tödlich verletzten. Er starb noch an der Unglücksstelle. mehr >>
Heiner, Detlef Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 18. März 1980 Bulgarien
Als Touristen reisten Detlef Heiner und Andreas Stützer am 12. März 1980 nach Bulgarien. Die beiden jungen Handwerker aus Leipzig wollten die DDR verlassen. Die bulgarisch-griechische Grenze hielten sie für leicht überwindbar. Das war ein verhängnisvoller Irrtum. mehr >>
Stützer, Andreas Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 18. März 1980 Bulgarien
Als Touristen reisten Detlef Heiner und Andreas Stützer am 12. März 1980 nach Bulgarien. Die beiden jungen Handwerker aus Leipzig wollten die DDR verlassen. Die bulgarisch-griechische Grenze hielten sie für leicht überwindbar. Das war ein verhängnisvoller Irrtum. mehr >>
Bothe, Wolfgang Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 11. Mai 1980 DDR
Beim Versuch die Grenze bei Veltheim am Fallstein (Sachsen-Anhalt) nach Niedersachsen zu überwinden, löste Wolfgang Bothe am 7. April 1980 eine am Grenzzaun angebrachte Splittermine aus. Seinen Verletzungen erlag er einen Monat später. mehr >>
Mehlis, Volker Zivilisten / DDR Todesfälle nach Festnahmen 24. Mai 1980 DDR
Der 15-jährige Schüler Volker Mehlis, 9. Klasse der POS „Juri Gagarin“ in Thale, wurde wegen „ungesetzlichem Grenzübertritt“ vom Kreisgericht Quedlinburg zu zwölf Monaten Freiheitsentzug verurteilt. Die Eltern von Mehlis waren Arbeiter. Volker Mehlis hatte den Fluchtversuch mit seinem 16-jährigen Freund Thomas Kühne unternommen. Kühne erhielt eine Freiheitsstrafe von 16 Monaten. Mehlis erhängte sich am 24. Mai 1980 in der Jugendstrafvollzugsanstalt Halle. mehr >>
Polifka, Heinz Zivilisten / DDR Todesfälle nach Festnahmen 5. September 1980 Jugoslawien
Dem Diplom-Ingenieur Heinz Polifka war es gelungen, die Grenze von Ungarn nach Jugoslawien zu überqueren. Doch hier wurde er festgenommen und zu einer Arreststrafe verurteilt. In seiner Zelle nahm sich der 26-Jährige das Leben. mehr >>
Kubatz, Henry Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 6. Dezember 1980 DDR
Die Soldaten seines Zuges beurteilten ihn als sehr kameradschaftlich und „guten Kumpel“. Nach mehrfacher Maßregelung durch einen Vorgesetzten nahm sich Henry Kubatz das Leben. mehr >>
Gergaut, Gerhard Polizei / Militär Todesfälle bei Kontrollen 15. Januar 1981 DDR
Um in die Bundesrepublik zu gelangen, wollte Helmut C. ein Flugzeug entführen. Er überfiel in Leipzig vor einem Ausbildungsgelände der NVA einen Wachposten und entriss ihm die Maschinenpistole. Dann versuchte er zum Flughafen Schkeuditz zu gelangen. Als sich ein Streifenwagen der Volkspolizei näherte, eröffnete Helmut C. sofort das Feuer und verletzte den Volkspolizisten Gerhard Gergaut tödlich. mehr >>
Falk, Henry Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 4. Februar 1981 DDR
Der 19-jährige Soldat Henry Falk erschoss sich am 4. Februar 1981 in seiner Unterkunft des Grenzausbildungsregiments (GAR-12), Johanngeorgenstadt. Er hatte zuvor gegenüber Kameraden den militärischen Drill in der Grenztruppe beklagt. mehr >>
Müller, Roland Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 3. Mai 1981 DDR
Roland Müller beging am 3. Mai 1981 einen Suizidversuch und verstarb einen Tag später. mehr >>
Kolomoizew, Andre Polizei / Militär Todesfälle bei Fluchtversuchen 5. Mai 1981 DDR
Am 3. Mai 1981 gegen 3.00 Uhr verließ Unter-Sergeant Andre Kolomoizew die sowjetische Kaserne in Mühlhausen. Gegenüber Kameraden hatte er zuvor geäußert, er wolle nach Westdeutschland flüchten. Am 5. Mai 1981 wurde Kolomoizew am Ortseingang von Effelder, Kreis Worbis, durch einen Fahnder der Volkspolizei erschossen. mehr >>
Feige, Torsten Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 17. Juli 1981 DDR
Ein Feldwebel und ein Gefreiter der Grenzbrigade Selmsdorf, die gerade den Hof fegten, hörten plötzlich einen Schuss und sahen, wie ein Soldat im Wachdienst zu Boden stürzte. Als sie den am Boden liegenden Posten erreichten, stellten sie fest, dass er sich mit seiner MPi in den Kopf geschossen hatte. Es handelte sich um den Soldaten Torsten Feige. Sein Tod trat nach der Schussabgabe mit sofortiger Wirkung ein. mehr >>
Braun, Klaus-Peter Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 1. August 1981 DDR
Klaus-Peter Braun wurde in der Führungsstelle der Grenzkompanie Rustenfelde von seinem Sicherungsposten erschossen, als dieser fahnenflüchtig werden wollte. Ob Braun das Opfer eines Mordanschlages oder einer fahrlässigen Tötung war, beurteilten die Gerichte im geteilten Deutschland unterschiedlich. mehr >>
Bauer, André Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 7. August 1981 DDR
Am 7. August 1981 gegen 7.35 Uhr versuchten drei Jugendliche die Grenzanlagen bei Sorge im Harz zu überklettern. Dabei lösten sie mehrere Selbstschussanlagen aus. Der 17-jährige André Bauer starb bevor medizinische Hilfe eintraf, sein Freund René Seiptius wurde am Bein verletzt. mehr >>
Brandt, Hans Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 28. Januar 1982 DDR
Am frühen Morgen des 28. Januars 1982 löste der 37-jährige Hans Brandt bei einem Fluchtversuch mehrere SM-70 Selbstschussanlagen aus. Lebensgefährlich verletzt, schleppte er sich dennoch über die Grenze, wurde vom Bundegrenzschutz in ein Krankenhaus gebracht und dort operiert. Einige Wochen später kehrte er in die DDR zurück, wo er 1985 an den Spätfolgen seiner Verletzungen starb. mehr >>
Große, Heinz-Josef Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 29. März 1982 DDR
Während eines Arbeitseinsatzes in unmittelbarer Grenznähe bei Wahlhausen nutzte Heinz-Josef Große, Baggerfahrer bei der Meliorationsgemeinschaft Uder, die Gelegenheit, den Grenzzaun mit Hilfe der schwenkbaren Schaufel eines Überkopfladers zu überwinden. Nach Abgabe eines Warnschusses eröffneten die zur Überwachung der Arbeiten eingesetzten Grenzposten gezieltes Feuer auf den Flüchtling. mehr >>
Knospe, Eberhard Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 5. Mai 1982 DDR
Ein gemeinsamer Postendienst endete am 5. Mai 1982 unvorhergesehen: Der Postenführer starb tödlich verletzt an der Grenze, sein Posten wurde in Helmstedt von der Polizei in Untersuchungshaft genommen. Erneut hatte sich ein NVA-Soldat den Weg in den Westen freigeschossen. Zum Tatablauf liegen widersprüchliche Darstellungen vor. mehr >>
Mischik, Jürgen Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 30. Mai 1982 DDR
Wann, wenn nicht jetzt – mag sich der 28-jährige Straßenarbeiter aus Zeetze gefragt haben, als er vor sich die Elbe sah. In wenigen Tagen würde er nicht mehr zu den Freiwilligen Grenzhelfern gehören. Nie wieder könnte er der Grenze so nahe kommen, wie er es in dieser Nacht war. mehr >>
Lott, Frank Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 26. Juni 1982 DDR
Zwei Monate nach einem erfolglosen Entpflichtungsgesuch aus einer Offiziersausbildung in den Grenztruppen nahm sich Frank Lott das Leben. mehr >>
Kusnatzky, Anita Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle bei Kontrollen 28. Oktober 1982 DDR
Kurz vor Mitternacht fuhr ein grüner Mercedes Benz aus Richtung Helmstedt in den Bereich der Vorkontrolle des DDR-Grenzübergangs Marienborn. Die Insassen, ein Ehepaar aus Marl, gaben an sich verfahren zu haben. Wenig später prallte das Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit gegen eine Grenzsperre. mehr >>
Kusnatzky, Hans-Jürgen Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle bei Kontrollen 28. Oktober 1982 DDR
Kurz vor Mitternacht fuhr ein grüner Mercedes Benz aus Richtung Helmstedt in den Bereich der Vorkontrolle des DDR-Grenzübergangs Marienborn. Die Insassen, ein Ehepaar aus Marl, gaben an sich verfahren zu haben. Wenig später prallte das Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit gegen eine Grenzsperre. mehr >>
Brandt, Bodo Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 2. Januar 1983 DDR
Unter dem Vorwurf, eine Pistole entwendet zu haben, erhielt Bodo Brandt, Offiziersschüler im zweiten Ausbildungsjahr, wegen unbefugten Waffenbesitzes eine Arreststrafe. In der folgenden Zeit geriet er unter seinen Mitschülern in Mißkredit. Er verlor seine Zuversicht und schließlich auch seinen Lebensmut. mehr >>
Külbel, Peter Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 8. Januar 1983 DDR
Als Peter Külbel am 4. Januar 1983 seine Eltern besuchte, fiel dem Vater auf, dass er nicht so fröhlich wie sonst war. Der junge Karosseriebauer machte einen ungewohnt ernsten Eindruck. Vier Tage später erlag Peter Külbel den Verletzungen durch Selbstschussanlagen an der DDR-Grenze zu Bayern. mehr >>
Schulz, Klaus Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 17. April 1983 DDR
Gemeinsam mit einem Bekannten versuchte der 23-jährige Klaus Schulz am Morgen des 17. April 1983 die Elbe zu durchschwimmen, um in die Bundesrepublik zu flüchten. Er ertrank. Seine Leiche wurde zwei Wochen später aus der Elbe bei Lauenburg geborgen. mehr >>
Anders, Steffen Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 24. April 1983 Tschechoslowakei
Der 6jährige Steffen Anders aus Altenburg ertrank am 24. August 1983, als seine Mutter Monika Anders und deren Freund Wolfgang H. gemeinsam mit ihm den Fluss Waag in Höhe der Stadt Komárno durchschwammen. Sie hatten fälschlicherweise angenommen, dass es sich um die Donau handele, von dort wollten sie über Jugoslawien in den Westen flüchten. mehr >>
Steglich, Ralph Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen zwischen dem 19. August und dem 27. August 1983 Ostsee
Ralph Steglich starb im August 1983 bei dem Versuch, die DDR über die Ostsee zu verlassen. Er versuchte gemeinsam mit einem Freund, vom Raum Brook aus die Lübecker Bucht zu durchschwimmen, in der Hoffnung, vorher schon von einem Fährschiff aufgenommen zu werden. Am 27. August 1983 fanden Angehörige der Grenzbrigade Küste am Ufer der Ostsee bei Brook seine Leiche. mehr >>
Weltzin, Harry Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 4. September 1983 DDR
Am 4. September 1983 versuchte der Diplomingenieur Harry Weltzin unweit von Kneese, Mecklenburg-Vorpommern, den Grenzzaun mit einem Campingspaten zu untergraben, um in die Bundesrepublik zu flüchten. Er löste eine Selbstschussanlage aus und starb an den schweren Splitterverletzungen. mehr >>
Constantin, Hartwig Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen Ende Oktober 1983, am 31. Oktober 1983 als vermisst gemeldet Ostsee
Hartwig Constantin versuchte Ende Oktober 1983 schwimmend die DDR zu verlassen. Er startete vermutlich in Boltenhagen. Am 12. November 1983 wurde am Strand von Fehmarn durch einen Spaziergänger seine Leiche entdeckt. mehr >>
H., Thomas Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 26. November 1983 DDR
Thomas H. war ein Einzelgänger, der unter seinen Kameraden isoliert blieb und auch gehänselt wurde. Er nahm sich am 26. November 1983 das Leben. mehr >>
Gal, Nikolai Polizei / Militär Todesfälle bei Fluchtversuchen 25. Januar 1984 DDR
Unweit des Grenzgebietes nahe Benneckenstein stieß ein gemeinsamer Fahndungstrupp des Grenzregiments Halberstadt und der Volkspolizei in einem Wäldchen auf den gesuchten sowjetischen Deserteur Nikolai Gal. Auf ihn wurden zwei Feuerstöße abgegeben, die ihn tödlich verletzten. mehr >>
Hebig, Klaus-Dieter Zivilisten / DDR Weitere Todes- und Verdachtsfälle 6. März 1984 DDR
Ein betrunkener Unterfeldwebel der Grenztruppen schoss mitten in Eisenach um sich und verletzte Klaus-Dieter Hebig tödlich. mehr >>
Mater, Frank Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 22. März 1984 DDR
An einem Frühlingstag im März 1984 begab sich Frank Mater mit einem Kofferradio zu den Grenzanlagen an der thüringisch-hessischen Grenze. Eine Splittermine verletzte ihn schwer. Aufgrund innerer Verblutungen verstarb er noch am Unglücksort. mehr >>
Fafflok, Jörg Zivilisten / DDR Weitere Todes- und Verdachtsfälle Februar 1985 Ostsee
Mit 30 Jahren verschwand der Berliner Jörg Fafflok plötzlich. Anfang Februar 1985 fuhr er mit einem geliehenen Auto nach Rostock. Hier hielt er sich einige Tage auf, bis sich seine Spur vollständig verlor. Lediglich das Auto wurde Anfang März gefunden, jedoch ohne weitere Hinweise auf seinen Verbleib. Indizien weisen auf eine Flucht mit Todesfolge über die Ostsee und einen Leichenfund im August 1985 im dänischen Rønne hin. mehr >>
Kirjuchin, Waleri Polizei / Militär Todesfälle bei Fluchtversuchen 22. März 1985 DDR
Der 19-jährige Sowjetsoldat Waleri Kirjuchin desertierte am 22. März 1985 aus seiner Kaserne in Nohra bei Weimar. Mit einem Geländewagen versuchte er, sich in die Bundesrepublik durchzuschlagen. Im Grenzgebiet stieß er auf Volkspolizisten und DDR-Grenzer, die nach ihm fahndeten. Es kam zu mehreren Schusswechseln, in deren Verlauf Uwe Dittmann, Gefreiter der Grenztruppen, ums Leben kam und Waleri Kirjuchin schwer verletzt wurde. In aussichtsloser Lage nahm er sich auf der Werrabrücke bei Spichra das Leben. mehr >>
Dittmann, Uwe Grenzpersonal / DDR Todesfälle ohne Fluchtabsicht 22. März 1985 DDR
Der sowjetische Soldat Waleri Kirjuchin desertierte am 22. März 1985 gegen 1.00 Uhr aus seiner Kaserne in Nohra bei Weimar und versuchte, sich in die Bundesrepublik durchzuschlagen. In den frühen Morgenstunden des 22. März 1985 stieß er im Grenzgebiet auf Soldaten der DDR-Grenztruppen, die dort auf der Lauer lagen. Es kam zu einem Schusswechsel bei dem der Gefreite Uwe Dittmann tödlich verletzt wurde. mehr >>
Sawatzki, Rocco Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 25. März 1985 DDR
Vor dem Ausrücken zur Unteroffiziersschule in Perleberg erschoss sich Unterfeldwebel Sawatzki in einer Toilette der Kaserne in Plauen. mehr >>
Cwiertnia, Frank Grenzpersonal / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 18. August 1985 Ostsee
Frank Cwiertnia hat im August 1985 als Matrose der 8.Grenzkompanie Brook während seiner Dienstzeit als Matrose versucht, die DDR durch die Lübecker Bucht schwimmend zu verlassen und ist dabei ums Leben gekommen. mehr >>
Gerbrandt, Olaf Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 15. April 1986 DDR
Die Brüder Armin und Olaf Gerbrandt versuchten am 15. April 1986 in der Nähe des Ortes Wootz, Kreis Ludwigslust, durch die Elbe in den Westen zu flüchten. Während Armin Gerbrandt das westliche Ufer erreichte, ertrank sein Bruder Olaf in der Elbe. mehr >>
Tautz, Hartmut Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 8. August 1986 Tschechoslowakei
Weil er aus einer bürgerlichen Familie stammte, konnte der Magdeburger Abiturient Hartmut Tautz in der DDR nicht Musik studieren. Er versuchte über die tschechische Grenze in den Westen zu flüchten. Wenige Meter vor der Grenze zu Österreich fielen ihn zwei Hunde an, die von Grenzsoldaten auf ihn gehetzt worden waren. mehr >>
Jordanow, Carola Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 15. August 1986 Ungarn
Gemeinsam mit ihrer Freundin Diane K. versuchte die 20-jährige Carola Jordanow am 15. August 1986 über die ungarische Grenze nach Österreich zu flüchten. Der Fluchtversuch scheiterte, Carola Jordanow erstickte im Transportcontainer eines niederländischen Lastzuges. mehr >>
Dick, Johann (Hans) Zivilisten / Bundesrepublik Todesfälle ohne Fluchtabsicht 18. September 1986 Bundesrepublik
Der gewaltsame Tod des pensionierten Bundeswehroffiziers Johann (Hans) Dick im September 1986 an der bayerisch-tschechoslowakischen Grenze belastete kurzzeitig das Verhältnis der Bundesrepublik Deutschland zur Tschechoslowakei. mehr >>
Lau, Axell Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 24. Oktober 1986 DDR
Nachdem ihm mitgeteilt wurde, „daß er im Rahmen planmäßiger Kaderbesetzungen von seiner dienstlichen Funktion als stellvertretender Zugführer entbunden werden sollte“, erschoss sich Unteroffizier Lau mit seiner Maschinenpistole. mehr >>
Weiskopf, Uwe Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen zwischen dem 14. und dem 23. November 1986 Ostsee
Der Leipziger Uwe Weiskopf war Schallplattenunterhalter mit großem Freiheitsdrang. Mitte November 1986 versuchte der 29-Jährige mit einem kleinen Sportboot, das er mit einem großen Außenbordmotor versehen hatte, von Heiligendamm aus Westdeutschland zu erreichen. Sein Leichnam wurde am 23. November 1986 an der Südküste Lollands geborgen. mehr >>
Armstark, Detlef Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 18. Februar 1987 DDR
Als die Bewohnerin eines Hauses am Elbufer von Hilferufen aus dem Schlaf gerissen wurde, verständigte sie einen Nachbarn, der Fähnrich bei den Grenztruppen war. Doch als der am Ufer ankam, war die Elbe wieder ruhig. mehr >>
Joachim, Uwe Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen vermutlich in der Nacht vom 30. Juli auf den 31. Juli 1987 Ostsee
Der 28-jährige Uwe Joachim aus Coswig wollte aus der DDR fliehen und versuchte im Juli 1987 schwimmend, nur bekleidet mit einer Badehose, von der Ostseeküste nahe Boltenhagen aus, den Westen zu erreichen. Seine Leiche wurde am 14. August 1987 am Strand von Elmenhorst gefunden. mehr >>
Liedtke, Jens Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen vermutlich in der Nacht vom 9. auf den 10. August 1987 Ostsee
Der Maurer Jens Liedtke versuchte am 9. August 1987 von Rerik aus über die Ostsee aus der DDR zu fliehen. Am 30. August 1987 wurde seine Leiche am Strand von Wustrow entdeckt. mehr >>
Schmidt, Rolf Zivilisten / DDR Weitere Todes- und Verdachtsfälle 19. August 1987 DDR
Die Zentrale Auskunfts- und Informationsgruppe des DDR-Staatssicherheitsdienstes meldete am 17. August 1987 in ihrer internen Wochenübersicht Nr. 33/87 über „gegnerische Aktivitäten anläßlich des 26. Jahrestages der Errichtung des antifaschistischen Schutzwalls am 13. August 1961 und damit im Zusammenhang stehende Vorkommnisse im Inneren der DDR“ ohne Namensangabe einen „Mord an einem Bürger der DDR durch einen Unteroffizier der NVA“. mehr >>
Schwark, Guido Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen zwischen dem 14. und dem 16. Oktober 1987 Ostsee
Der 16-jährige Guido Schwark aus Neuruppin versuchte am 14. oder 15. Oktober 1987 schwimmend die DDR vom Raum Boltenhagen aus zu verlassen. Die Wetterbedingungen waren zu dieser Zeit sehr ungünstig, es herrschte starker Südost-Wind. Am 16. Oktober wurde seine Leiche am Strand von Dahme in der Bundesrepublik Deutschland aufgefunden. mehr >>
Brandt, Michael Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 26. November 1987 DDR
Am 26. November 1987 gegen 1 Uhr erschoss sich Michael Brandt während des Wachdienstes auf dem Kasernengelände in Eisenach mit seiner Maschinenpistole. "Ich bin diesen psychischen Belastungen nicht mehr gewachsen und habe einfach die Schnauze voll", heißt es in seinem Abschiedsbrief. mehr >>
Stahnke, Axel Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 12. Februar 1988 DDR
Im Rahmen seiner Ausbildung an der Unteroffiziersschule „Egon Schultz“ in Perleberg bewachte Axel Stahnke am 12. Februar 1988 ein Übungsgelände bei Perleberg. Als die Wachablösung ihn um 17.30 Uhr nicht auf seinem Posten antraf, wurde Großfahndung ausgelöst. Ein Suchtrupp entdeckte die Leiche des Unteroffiziersschülers am frühen Morgen des folgenden Tages in einer nahe gelegenen Parkanlage. mehr >>
Labuschin, Frank Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen nach dem 14.03.1988 Tschechoslowakei
Am 30. Mai 1988 entdeckte ein Forstarbeiter etwa 4 km vor der bayerischen Grenze bei dem Berg Poledník in einem schwer zugänglichen Waldgebiet eine männliche Leiche. Ein Suchtrupp fand wenig später in etwa 200 m Entfernung eine weibliche Leiche. Aus den mitgeführten Personalpapieren ging hervor, dass es sich um die seit dem 13. März 1988 vermissten DDR-Bürger Frank Labuschin und Heike Bischof handelte. mehr >>
Bischof, Heike Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen nach dem 14. März 1988 Tschechoslowakei
Am 30. Mai 1988 entdeckte ein Forstarbeiter etwa 4 km vor der bayerischen Grenze bei dem Berg Poledník in einem schwer zugänglichen Waldgebiet eine männliche Leiche. Ein Suchtrupp fand wenig später in etwa 200 m Entfernung eine weibliche Leiche. Aus den mitgeführten Personalpapieren ging hervor, dass es sich um die seit dem 13. März 1988 vermissten DDR-Bürger Heike Bischof und Frank Labuschin handelte. mehr >>
Dommel, Steffen Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 22. März 1988 DDR
Wegen eines möglichen Übersiedlungsantrags seiner Freundin wurde der Gefreite Steffen Dommel aus einer grenzsichernden Einheit in den Stab des Grenzregiments Halberstadt versetzt. Dort erschoss er sich während des Wachdienstes. mehr >>
Varga, Dr. Miloslav Zivilisten / andere Staatsangehörige Todesfälle nach Festnahmen 29. März 1988 DDR
Der 36-jährige Mediziner wurde beim Versuch in das Grenzgebiet bei Dassow einzureisen festgenommen. In der Toilette des Kontrollpunktes fügte er sich eine tödliche Verletzung zu. mehr >>
Wolf, Norman Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 21. April 1988 DDR
Nach dem Anruf einer weiblichen Person ging Unteroffizier Norman Wolf in das Zimmer des diensthabenden Offiziers, nahm dessen zum Reinigen auf dem Tisch liegende Pistole und schoss sich in den Kopf. mehr >>
Bremer, Detlef Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 7. Mai 1988 DDR
Unmittelbar am Grenzsignalzaun II im Abschnitt Pötenitz entdeckten Grenzsoldaten am Morgen des 7. Mai 1988 einen Lastwagen des VEB Kohlehandels Neubrandenburg. Die Spurensicherung ergab, dass eine männliche Person vom Dach des Fahrzeugs über den Zaun gesprungen war, den Grenzzaun I überklettert hatte und dann in die Pötenitzer Wiek gestiegen war, um an das 1.250 Meter entfernte westliche Ufer zu schwimmen. mehr >>
Feldmann, Roland Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 15. Mai 1988 DDR
Die Ablehnung des Ausreiseantrags für seine Familie im Mai 1988 stürzte Roland Feldmann in tiefe Verzweiflung. Der Versuch, mit seiner Frau und zwei kleinen Kindern die Sperren am DDR-Grenzübergang Hirschberg mit einem Lieferwagen zu durchbrechen, endete tödlich. mehr >>
Schmidt, Hans Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 20. Mai 1988 DDR
Nach einer disziplinarischen Zurechtweisung durch den amtierenden Kommandeur und den Politoffizier des Regiments erschoss sich Major Hans Schmidt in seinem Büro. mehr >>
Felsch, Klaus-Dieter Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 23. Mai 1988 DDR
Am frühen Abend des 23. Mai 1988 versuchte Klaus-Dieter Felsch aus Magdeburg mit seinem Skoda die Sperranlagen der DDR-Grenzübergangsstelle Marienborn in Richtung Helmstedt zu durchbrechen. Das Fahrzeug prallte auf eine heruntergelassene Stahlsperre. Klaus-Dieter Felsch erlag wenig später in einer Kontrollbaracke der DDR-Grenztruppen seinen Verletzungen. mehr >>
Herfurth, Jens Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 6. Juli 1988 DDR
Auf Wunsch der Angehörigen unterbleibt eine Darstellung des Zwischenfalls im Grenzgebiet. mehr >>
Schachtschneider, Frank Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 19. August 1988 Bulgarien
Am 19. August 1988 gegen 19:30 Uhr versuchte der 26jährige Frank Schachtschneider aus Berlin-Oberschöneweide die Grenze der Volksrepublik Bulgarien zur Türkei zu überwinden, um in die Bundesrepublik Deutschland zu fliehen. Etwa 800 Meter vor der türkischen Grenze wurde er von bulgarischen Grenzposten tödlich verletzt. mehr >>
Dieze, Konrad Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 24. August 1988 Ungarn
Bei dem Versuch mit seinem Fahrzeug am Grenzübergang Köszeg nach Österreich durchzubrechen, kam Konrad Dieze an einer Sperrschranke ums Leben. Seine Lebensgefährtin und deren achtjähriger Sohn überlebten den Aufprall mit leichten Verletzungen. mehr >>
Glienke, Dirk Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen zwischen dem 10. und dem 15. November 1988 Ostsee
Dirk Glienke versuchte am 10. November 1988, zusammen mit drei Freunden, per Faltboot von Heiligendamm aus die Insel Fehmarn in der Bundesrepublik zu erreichen. Er bezahlte diesen Fluchtversuch mit seinem Leben. Seine Leiche wurde am 15. November 1988 am Strand von Rerik aufgefunden. mehr >>
Schallau, Thorsten Zivilisten / DDR Weitere Todes- und Verdachtsfälle vermutlich zwischen dem 10. und 11. November 1988 Ostsee
Thorsten Schallau ist vermutlich beim Versuch, am 10. November 1988 mit drei Freunden zusammen von Heiligendamm aus mit dem Faltboot nach Fehmarn zu gelangen, ums Leben gekommen. Er gilt als vermisst, seine Leiche wurde nie gefunden. mehr >>
Jakob, Ingo Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen vermutlich zwischen dem 6. und dem 7. Januar 1989 Ostsee
Ingo Jakob und sein Freund Marko Noack kannten sich von der Armeezeit und fassten gemeinsam den Plan, mit einem Faltboot über die Ostsee zu fliehen. Anfang Januar 1989, kurz vor Ingos 23. Geburtstag, fuhren sie mit einem Motorrad nach Graal-Müritz. Wenige Zeit später wurde das beschädigte Faltboot gefunden. Die Leichen der beiden fand man erst im Juli 1989. mehr >>
Noack, Marko Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen vermutlich zwischen dem 6. und dem 7. Januar 1989 Ostsee
Marko Noack aus Finsterwalde und Ingo Jakob aus Potsdam lernten sich während der Armeezeit kennen und fassten den Plan, gemeinsam mit einem Faltboot über die Ostsee zu fliehen. Im Januar 1989 landeten sie von Graal-Müritz aus ab. Die beiden jungen Männer überlebten die Flucht nicht. Marko Noacks Leiche wurde am 6. Juli 1989 in der Wismarer Bucht gefunden, die von Ingo Jakob am 13. Juli 1989 am Strand von Dierhagen. mehr >>
Saurien, Ralph-Peter Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 21. April 1989 Tschechoslowakei
Mit seinem gleichaltrigen Freund Tobias M. wollte Ralph-Peter Saurien am 21. April 1989 über die ČSSR-Grenze nach Österreich flüchten. Beim Versuch die Grenzanlagen zu durchbrechen, kam Ralph-Peter Saurien ums Leben. mehr >>
Martelock, Jörg Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen zwischen dem 8. und dem 22. Mai 1989 Ostsee
Der 19-jährige Parkettleger Jörg Martelock versuchte Anfang Mai 1989 schwimmend von Boltenhagen aus in den Westen Deutschlands zu gelangen. Aus seiner Heimatstadt Greiz fuhr er mit dem Moped an die Ostseeküste bei Boltenhagen. Am 22. Mai 1989 fanden Grenztruppen seinen Leichnam in Steinbeck, östlich von Boltenhagen. mehr >>
Weber, Michael Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 7. Juli 1989 Bulgarien
Am 7. Juli 1989 gegen 04:00 Uhr wurde der 19jährige Abiturient Michael Weber aus Mölkau bei Leipzig beim Versuch, die Staatsgrenze zwischen der Volksrepublik Bulgarien und Griechenland zu überqueren, erschossen. mehr >>
Straßburg, Jan Grenzpersonal / DDR Todesfälle nach Festnahmen 21. Juli 1989 DDR
Nach einer gescheiterten Fahnenflucht nahm sich Jan Straßburg in einer Arrestzelle der Offiziershochschule Löbau das Leben. mehr >>
Schulz, Kurt-Werner Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 21. August 1989 Österreich
Der Diplomingenieur und Architekt Kurt-Werner Schulz wurde am 21. August 1989 an der ungarisch-österreichischen Grenze erschossen, als er versuchte mit seiner Lebensgefährtin und dem gemeinsamen Sohn nach Österreich zu flüchten. mehr >>
Schwarz, Jürgen Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 25. August 1989 Tschechoslowakei
Als Jürgen Schwarz feststellen musste, dass seine Ehefrau mit einem Nachbarn nach Ungarn aufgebrochen war, um von dort aus nach Österreich zu flüchten, folgte er ihr einen Tag später gemeinsam mit seiner jugendlichen Tochter. Beim Versuch, die Donau von der ČSSR aus nach Ungarn zu durchschwimmen, ertrank der 37-jährige Filmvorführer. Seine Tochter erreichte allein das ungarische Ufer. mehr >>
Schubert, Christian Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 14. September 1989 Tschechoslowakei
Am 14. September 1989 ertrank der 24jährige Christian Schubert aus Jena bei dem Versuch, die Donau an der Grenze zwischen der ČSSR und der Ungarischen Volksrepublik zu durchschwimmen. Gemeinsam mit einem Freund, Michael P., wollte er in den Westen flüchten. mehr >>
Swade, Volker Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 18. September 1989 Tschechoslowakei
Am 18. September 1989 gegen 20:00 Uhr ist der 21jährige Volker Swade aus Berlin-Friedrichshain beim Versuch, die Donau an der Grenze zwischen der CSSR und der Ungarischen Volksrepublik zu durchschwimmen, ertrunken. Swade wollte gemeinsam mir Marion Slowik und deren beiden Söhnen über Ungarn und Österreich in die Bundesrepublik Deutschland gelangen. mehr >>
Slowik, Marion Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 18. September 1989 Tschechoslowakei
Am 18. September 1989 gegen 20 Uhr ist die 34jährige Marion Slowik aus Berlin-Friedrichshain beim Versuch, die Donau an der Grenze zwischen der CSSR und der Ungarischen Volksrepublik zu durchschwimmen, ertrunken. Slowik wollte mit ihren beiden Söhnen über Ungarn und Österreich nach West-Berlin zu ihrem Verlobten gelangen. Der an dem Fluchtversuch beteiligte Ost-Berliner Volker Swade ertrank ebenfalls in der Donau. mehr >>
Wenda, Jens Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 22. September 1989 Tschechoslowakei
Am 22. September 1989 ertranken der 25jährige Jens Wenda und seine Frau Birgit aus Plauen bei dem Versuch, an der Grenze zwischen der Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik (ČSSR) und der Ungarischen Volksrepublik (UVR), südöstlich von Komárno durch die Donau zu schwimmen. Gemeinsam mit einem befreundeten Paar wollten sie über die seit dem 11, September 1989 offene ungarische Grenze in den Westen flüchten. mehr >>
Wenda, Birgit Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 22. September 1989 Tschechoslowakei
Am 22. September 1989 ertranken die 25jährige Birgit Wenda, geborene Holler, und ihr Ehemann Jens aus Plauen bei dem Versuch, südöstlich von Komárno an der Grenze der Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik (ČSSR) zur Ungarischen Volksrepublik durch die Donau zu schwimmen. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Jens und einem befreundeten Paar wollte sie über die seit dem 11. September 1989 offene ungarische Grenze in den Westen flüchten. mehr >>
Bethmann, Frank Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 9. Oktober 1989 Polen
Am 15. Oktober 1989 erhielt der Leiter des DDR-Grenzabschnittskommandos zur Volksrepublik Polen ein Telegramm der polnischen Grenzschutztruppen, in dem der Fund einer männlichen Wasserleiche am Ufer der Oder mitgeteilt wurde. Die bei der Leiche aufgefundenen Dokumente enthielten den Namen Frank-Andreas Bethmann aus Thale im Harz. mehr >>
Petras, Uwe Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 18. Oktober 1989 DDR
Eine Streife der DDR-Grenztruppen nahm am 16. Oktober 1989 in Frankfurt an der Oder einen jungen Mann fest, der beabsichtigte nach Warschau in die Deutsche Botschaft zu gelangen. Es handelte sich dabei um den 27-jährigen Schlosser Uwe Petras aus Heinrichswalde. Zwölf Tage später entdeckten polnische Milizionäre am Ufer der Oder den Leichnam von Uwe Petras. mehr >>
Pommer, Dietmar Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 18. Oktober 1989 Polen
Am 31. Oktober 1989 wurde die DDR-Grenzbrigade an der polnischen Grenze über den am Vortag erfolgten Fund einer Wasserleiche benachrichtigt. Der Tote habe einen DDR-Ausweis auf den Namen Dietmar Pommer bei sich geführt. mehr >>
Kiefer, Gerd Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen 18. Oktober 1989 DDR
Die Leiche des 1,86 m großen, 33jährigen Gerhard Kiefer wurde nie gefunden. Gemeinsam mit zwei Männern und einer Frau hatte er versucht, die Oder zu durchschwimmen, um in Polen die bundesdeutsche Botschaft zu erreichen. Seit 2011 ist er rechtskräftig für tot erklärt. mehr >>
Müller, Frank Zivilisten / DDR Todesfälle bei Fluchtversuchen Ende Oktober 1989 DDR
Zwei Wochen vor dem Mauerfall versuchte Frank Müller die Oder zu durchschwimmen, um in Polen die bundesdeutsche Botschaft zu erreichen. Dabei ertrank er. Seine Leiche wurde bei Lebus geborgen. mehr >>
Scheffel, Frank Grenzpersonal / DDR Suizide in dienstlichem Kontext 3. November 1989 DDR
Am 3. November 1989 nahm sich Frank Scheffel nach seinem Einsatz an der ČSSR-Grenze und im Raum Dresden das Leben. mehr >>