Biografisches Handbuch

Todesopfer der Grenzregime am Eisernen Vorhang

ÜBER DAS BIOGRAFISCHE HANDBUCH

Dieses digitale Handbuch erinnert an die Todesopfer an der innerdeutschen Grenze sowie an die tödlich gescheiterten Fluchten von DDR-Bürgern über die Ostsee und die Ostblockstaaten. Ein erstes Teilprojekt dokumentiert die Lebensgeschichten und Todesumstände der Menschen, die an der Grenze zwischen DDR und Bundesrepublik zu Tode kamen. Bis 2022 werden die Biografien der Todesopfer ergänzt, die bei Fluchtversuchen in der Ostsee und in den mit der DDR verbündeten Staaten starben. Über Karte, Filter und Volltextsuche können Sie in den Biografien recherchieren.

BIOGRAFIEN

Quelle: BStU
Peter Stegemann
Mit der Absicht die DDR zu verlassen, begab sich Peter Stegemann in der Nacht vom 21. zum 22. Juli 1978 in den Grenzsicherungsabschnitt nahe Heinersgrün, Sachsen. Am Grenzzaun löste er eine Splittermine (SM-70) aus. In den frühen Morgenstunden des 22. Juli 1978 erlag er seinen Verletzungen.
Quelle: Der Spiegel
Frank Bethmann
Am 15. Oktober 1989 erhielt der Leiter des DDR-Grenzabschnittskommandos zur Volksrepublik Polen ein Telegramm der polnischen Grenzschutztruppen, in dem der Fund einer männlichen Wasserleiche am Ufer der Oder mitgeteilt wurde. Die bei der Leiche aufgefundenen Dokumente enthielten den Namen Frank-Andreas Bethmann aus Thale im Harz.