Biografisches Handbuch

Todesopfer der Grenzregime am Eisernen Vorhang

ÜBER DAS BIOGRAFISCHE HANDBUCH

Dieses digitale Handbuch erinnert an die Todesopfer an der innerdeutschen Grenze sowie an die tödlich gescheiterten Fluchten von DDR-Bürgern über die Ostsee und die Ostblockstaaten. Ein erstes Teilprojekt dokumentiert die Lebensgeschichten und Todesumstände der Menschen, die an der Grenze zwischen DDR und Bundesrepublik zu Tode kamen. Bis 2022 werden die Biografien der Todesopfer ergänzt, die bei Fluchtversuchen in der Ostsee und in den mit der DDR verbündeten Staaten starben. Über Karte, Filter und Volltextsuche können Sie in den Biografien recherchieren.

BIOGRAFIEN

Quelle: Private Unterlagen von Manfred Burghardt, Eisleben
Karl Martin Burghardt
Nach einem gescheiterten Fluchtversuch über die Landgrenze, anschließender Haft und vergeblichen Ausreisegesuchen versuchte er im Sommer 1970, die DDR durch die Ostsee schwimmend zu verlassen. Dabei ist er ertrunken.
Quelle: Privat, Heike Braun
Rüdiger Neger
Seine Eltern sahen Rüdiger Neger am 1. Oktober 1973 zum letzten Mal, als er das Haus verließ. Am 29 April 1974 bargen Grenzsoldaten seine Leiche aus der Elbe.