Biografisches Handbuch

Todesopfer der Grenzregime am Eisernen Vorhang

ÜBER DAS BIOGRAFISCHE HANDBUCH

Dieses digitale Handbuch erinnert an die Todesopfer an der innerdeutschen Grenze sowie an die tödlich gescheiterten Fluchten von DDR-Bürgern über die Ostsee und die Ostblockstaaten. Ein erstes Teilprojekt dokumentiert die Lebensgeschichten und Todesumstände der Menschen, die an der Grenze zwischen DDR und Bundesrepublik zu Tode kamen. Bis 2022 werden die Biografien der Todesopfer ergänzt, die bei Fluchtversuchen in der Ostsee und in den mit der DDR verbündeten Staaten starben. Über Karte, Filter und Volltextsuche können Sie in den Biografien recherchieren.

BIOGRAFIEN

Quelle: Privat, Frank Fülleborn
Rolf Fülleborn
Der 19-jährige Dresdner Rolf Fülleborn versuchte es knapp zwei Jahre nach seinem ersten gescheiterten Fluchtversuch erneut. Am 15. April 1963 wurde seine Leiche bei Lenzen aus der Elbe geborgen.
Quelle: BStU
Erich Schmidt
Die Flucht Erich Schmidts wurde, da er ein Geheimnisträger der Grenztruppen war, von den Mitarbeitern der Staatssicherheit als erhebliches Sicherheitsrisiko gewertet. Sie warteten auf den Moment, in dem er zurückkehren würde, um seine Familie in die Bundesrepublik zu bringen. Hierbei sollte er festgenommen werden.