Biografisches Handbuch

Todesopfer der Grenzregime am Eisernen Vorhang

ÜBER DAS BIOGRAFISCHE HANDBUCH

Dieses digitale Handbuch erinnert an die Todesopfer an der innerdeutschen Grenze sowie an die tödlich gescheiterten Fluchten von DDR-Bürgern über die Ostsee und die Ostblockstaaten. Ein erstes Teilprojekt dokumentiert die Lebensgeschichten und Todesumstände der Menschen, die an der Grenze zwischen DDR und Bundesrepublik zu Tode kamen. Bis 2022 werden die Biografien der Todesopfer ergänzt, die bei Fluchtversuchen in der Ostsee und in den mit der DDR verbündeten Staaten starben. Über Karte, Filter und Volltextsuche können Sie in den Biografien recherchieren.

BIOGRAFIEN

Quelle: BStU
Klaus-Dieter Hebig
Ein betrunkener Unterfeldwebel der Grenztruppen schoss mitten in Eisenach um sich und verletzte Klaus-Dieter Hebig tödlich.
Quelle: Hauptarchiv der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel
Adolf Leder
Der 20-jährige Bergarbeitersohn Adolf Leder aus dem Ruhrgebiet zog nach Fürsorgeerziehung und Bundeswehr durch Westdeutschland. Als er bei Bayerisch Eisenstein versuchte, die tschechoslowakische Grenze zu überqueren, tötete ihn ein Stromschlag an einem mit Starkstrom gesicherten Grenzzaun.