Biografisches Handbuch

Todesopfer der Grenzregime am Eisernen Vorhang

ÜBER DAS BIOGRAFISCHE HANDBUCH

Dieses digitale Handbuch erinnert an die Todesopfer an der innerdeutschen Grenze sowie an die tödlich gescheiterten Fluchten von DDR-Bürgern über die Ostsee und die Ostblockstaaten. Ein erstes Teilprojekt dokumentiert die Lebensgeschichten und Todesumstände der Menschen, die an der Grenze zwischen DDR und Bundesrepublik zu Tode kamen. Bis 2022 werden die Biografien der Todesopfer ergänzt, die bei Fluchtversuchen in der Ostsee und in den mit der DDR verbündeten Staaten starben. Über Karte, Filter und Volltextsuche können Sie in den Biografien recherchieren.

BIOGRAFIEN

Quelle: Privat, Nachlass Schumann
Wolfgang Schumann
Der Elektroingenieur versuchte im Öltank einer Spritzgussmaschine aus der DDR zu flüchten. Doch die Abfahrt des Güterzugs, der die Maschine ins bayerische Kaufbeuren transportieren sollte, verzögerte sich wegen technischer Probleme. Wolfgang Schumann erstickte.
Quelle: Bundesarchiv, Bild 183-Z0804-039 / Unbekannt / CC-BY-SA 3.0
Klaus-Peter Braun
Klaus-Peter Braun wurde in der Führungsstelle der Grenzkompanie Rustenfelde von seinem Sicherungsposten erschossen, als dieser fahnenflüchtig werden wollte. Ob Braun das Opfer eines Mordanschlages oder einer fahrlässigen Tötung war, beurteilten die Gerichte im geteilten Deutschland unterschiedlich.